Eine süße, aber auch emotionale Teenie-Romance im harten Umfeld des Eiskunstlaufs ¿¿¿
Dating on Ice ist eine süße Teenie-Romance, die mich direkt in die eiskalte, aber auch faszinierende Welt des Eiskunstlaufs gezogen hat.Das Buch wurde von der Netflix-Serie Finding Her Edge inspiriert, die ich kurz davor geschaut habe. Trotzdem hat mir das beim Lesen überhaupt nicht geschadet - vor allem, weil ich mir das Ende der Serie noch aufgehoben habe ¿Besonders spannend fand ich den Blick hinter die Kulissen des Eiskunstlaufs. Der Sport ist unglaublich fordernd und bringt so viele Probleme mit sich, sei es finanzieller Druck, körperliche Veränderungen während der Pubertät oder die emotionale Isolation vom normalen sozialen Leben. Oft ist die beste Freundin gleichzeitig Schwester, Konkurrentin oder beides.Die Geschichte wird aus der Sicht von Adriana Russo erzählt, einem der drei berühmten Russo-Kinder. Trotz der nur 302 Seiten schafft es die Autorin, erstaunlich viel Inhalt und Entwicklung in die Story zu packen. Der Schreibstil ist dabei angenehm leicht und sehr gut zu lesen ¿ Die Fake-Dating-Dynamik, die sich langsam in etwas Echtes verwandelt, kam für mich allerdings ziemlich schnell... So schnell, dass ich den Übergang beim ersten Lesen fast verpasst habe, was vielleicht aber auch daran lag, dass ich es in einem Rutsch durchgelesen habe.Generell gibt es in dem Buch wirklich viel Teenie-Drama, was man mögen muss. Außerdem passiert manchmal wirklich viel auf einmal.Ein Highlight war für mich definitiv der Eistanz-Wettkampf mit einem Stück, das an Game of Throneserinnert und Themen wie Betrug und Liebe aufgreift. Dieser Moment spiegelt perfekt die emotionale Reise von Adriana und Brayden auf dem Weg zur WM wider. Doch bleibt die Frage: Reicht das alles am Ende für die Goldmedaille? ¿