Mitten im August

Der Capri-Krimi. Originaltitel: Mitten im August.
Buch (kartoniert)
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Mord auf der schönsten Insel der Welt.

Mitten im August, mitten im Meer lauert Gefahr.
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Produktdetails

Titel: Mitten im August
Autor/en: Luca Ventura

ISBN: 325730076X
EAN: 9783257300765
Der Capri-Krimi.
Originaltitel: Mitten im August.
Diogenes Verlag AG

25. März 2020 - kartoniert - 322 Seiten

Beschreibung

Der Inselpolizist Enrico Rizzi hat es auf Capri zumeist mit kleineren Delikten zu tun und daher genügend Zeit, seinem Vater in den Obst- und Gemüsegärten hoch über dem Golf von Neapel zu helfen. Bis mitten im August ein Toter in einem Ruderboot an den felsigen Strand getrieben wird: Jack Milani, Spross einer Industriellenfamilie und Student der Ozeanologie. Es ist der erste Mordfall für den jungen Rizzi, ein Fall, bei dem es neben der Aufklärung eines Verbrechens auch um die Zukunft der Weltmeere geht.


Portrait

Luca Ventura ist ein Pseudonym. Der Autor lebt am Golf von Neapel, wo er derzeit den zweiten Fall der Capri-Serie um den Inselpolizisten Enrico Rizzi und dessen norditalienische Kollegin Antonia Cirillo schreibt.


Empfehlungen Ihres Buchhändlers
Sigrun Franke
Ein gut geschriebener Sommerkrimi
von Sigrun Franke - Hugendubel Buchhandlung Hannover Bahnhofstraße - 18.04.2020
Der erste Fall für Enrico Rizzi und seine eigenwillige, norditalienische Kollegin Antonia Cirillo, die erst seit kurzem auf Capri im Polizeiteam ihren Dienst versieht. Eigentlich sind es eher kleine Delikte, die auf der Insel verfolgt werden. Bis im August ein Toter in einem Ruderboot vor Capri gefunden wird, erstochen. Der junge Student stammt aus einer wohlhabenden Familie, engagierte sich für den Schutz der Ozeane und hatte scheinbar keine Feinde. Seine Verlobte Sofia ist verschwunden. Ist auch sie ein Opfer? Oder Täterin? Ein gut geschriebener Sommerkrimi. Empfiehlt sich für einen ent(spannenden) Urlaubstag.
Bewertungen unserer Kunden
Ein atmospährischer Krimi zum Eintauchen
von vielleser18 - 23.06.2020
Ein Toter auf Capri. Erstochen auf seinem Boot. Die örtliche Polizei um Enrico Rizzi führt normalerweise keine Mordermittlungen, dafür ist die Kriminalpolizei in Neapel zuständig. Rizzi und seine neue, etwas geheimnisvolle Kollegin Antonia Cirillio führen jedoch die ersten Ermittlungen am Tatort und im Wohnhaus des Opfers und wollen natürlich mehr herausfinden. Ein Krimi, bei dem mir vor allem die handelnden Persoen ( in besondererem Maße das ungleiche Polizeiduo), der Erzählstil, aber auch die beschriebene Landschaft und das Leben auf Capri, sehr gefallen haben. Die Nebencharaktere, die Handlung und auch die Auflösung des Falles sind aber weitere Pluspunkte. Es ist kein allzu spannender und hochdramatischer Fall, aber ein unheimlich atmosphärischer Krimi, in den man beim Lesen sehr gut eintauchen kann. Der Tote, Jack, war Student der Ozeanologie, seine reichen Eltern hatten ein Haus auf Capri, er nutzte den Sommer um ein Praktikum bei einem Ozeanforscher zu machen. Im Buch werden einige Umweltaspekte angesprochen, besonders was de Zustand der Weltmeere angeht. Dennoch ist dies nur ein Nebenstrang in dem Roman, wenn auch ein sehr interessanter (und manchmal auch erschreckender). Der Mittelpunkt ist der Mord und die Aufklärung, aber auch das private Leben von Enrico Rizzi. Er hat in der Vergangenheit trauriges erlebt, hat nun wieder eine Freundin, und hilft in seiner freien Zeit seinem Vater auf der Gemüseplantage. Hier versucht er mit konservativen Mitteln gegen Plagegeister, die die Ernte gefährden, vorzugehen und versucht seinen Vater davon abzubringen, gleich Gift einzusetzten. Es ist ein beschauliches Leben auf Capri, wäre da nicht der brutale Mord. Als Leser ist man bei den Ermittlungen dabei, dennoch gibt es auch immer wieder Rückblenden, die das Leben des Opfers vor der Tat beleuchten. Erst nach und nach kristallisiert sich mehr heraus, Hintergründe, Verdächtige. Ich hatte zwar irgendwann ziemlich früh den richtigen Riecher , was die Auflösung betrifft, aber das tat dem Lesegenuss keinen Abbruch, denn es war ja lange auch meinerseits nur eine vage Vermutung. Ich freue mich schon auf den zweiten Band der Capri-Reihe, den der Autor nun schreibt, denn noch sind nicht alle Fragen, was das Privatleben der Polizisten angeht, geklärt. Nichts was jetzt ungemein wichtig wäre, nein, der Roman ist schon in sich abgeschlossen. Es ist eher so, dass man mehr von ihnen erfahren möchte und daher gespannt auf den Folgeband ist. Für den ersten Band gibt es eine Leseempfehlung und 4,5 Sterne von mir!
Mit Luft nach oben
von Lese-Luzie - 19.06.2020
Mitten im August - ein Capri-Krimi. Uih! Schön! Endlich mal ein neues Setting in meiner Komfortzone, dachte ich, als ich die Diogenes-Erscheinung in meiner Buchhandlung entdeckt hatte. Denn ja, ich liebe solche Regionalkrimis, die mich in andere Länder reisen lassen. Da darf das Kriminelle auch schon mal etwas harmloser sein. Dafür muss aber der Rest stimmen. Leider war das hier nicht der Fall. Ich hatte den Eindruck, der Autor konnte sich nicht entscheiden, ob er die Beziehung der beiden Hauptermittler Rizzi und Cirillo (warum muss ich da immer an "Rizzoli und Isles" denken ) und deren Leben oder das Kriminelle in den Vordergrund rücken soll. Leider wird dann beides nur oberflächlich behandelt. Hinzu kommt ein merkwürdig hölzerner Schreibstil, der auch Rizzi und Cirillo hölzern wirken lässt (an der Übersetzung kann es wohl nicht liegen, denn es scheint sich um einen deutschsprachigen Autor unter Pseudonym zu handeln, da kein Übersetzer zu finden ist). Erst zum Ende des Buches ändert sich das. Und damit hat sich der Autor bei mir auch eine zweite Chance verdient, denn vom Inhalt her fand ich das Buch durchaus spannend. Er legt Fährten, denen man als Leser gut folgen kann. Leider kratzt er bei der Auflösung der Fäden immer nur an der Oberfläche. Dafür verliert er sich manchmal in wissenschaftlichen Abhandlungen (da hat sich einer wohl zu sehr von Schätzing inspirieren lassen ). Dieses Oberflächliche zieht sich allerdings durch das Buch; sei es bei Rizzis Familie, Cirillos mysteriöse Degradierung, aber auch bei den am Fall Beteiligten. Schade, da gibt es noch viel Luft nach oben. Für den Beginn einer Serie hat mich das Buch eigentlich zu wenig abgeholt. Da der Schluss aber für die Nachfolger hoffen lässt, bekommt der Autor von mir eine zweite Chance und ich werde auch den Nachfolger lesen. 3 von 5 Sterne
Tolle Capri-Atmosphäre und ein interessanter Fall
von buecherwurm1310 - 13.05.2020
Eigentlich geht es auf Capri eher beschaulich zu für einen Polizisten wie Enrico Rizzi. Aber dann gibt es einen Toten in einem Boot und es handelt sich um Mord. Auf Rizzi und seine Kollegin Antonia Cirillo kommt einiges an Arbeit zu, auch wenn der Fall eigentlich von der Mordkommission in Neapel bearbeitet wird. Es stellt sich heraus, dass es sich bei dem Toten um Jack Milani handelt, dem Sohn einer Industriellenfamilie, der mit seiner Freundin Sofia auf der Insel Urlaub machen wollte. Nun ist Sofia verschwunden. Ich habe anfangs ein bisschen gebraucht, um mich in diesen Krimi hineinzufinden, dabei ist der Schreibstil schön flüssig zu lesen. Doch je länger ich gelesen habe, umso mehr packte mich diese Geschichte, vor allem, weil es um die Übersäuerung der Meere geht. Es gab darüber eine Menge Information, die aber nicht zu umfangreich wurde. Capri ist sehr atmosphärisch beschrieben, was ich gut beurteilen konnte, denn ich kenne die Insel. Aber auch die Charaktere sind gut und authentisch dargestellt. Ich mochte Rizzi von Anfang an, denn er nimmt nicht nur seinen Job ernst, er ist auch ein freundlicher und hilfsbereiter Mensch, der auf dem Hof seines Vaters oft mit anpackt. Seine Kollegin dagegen blieb mir fremd, erst ziemlich zum Schluss hat ich etwas mehr über sie erfahren. Es ist ein schwieriger Fall, mit dem Rizzi da zu tun hat und die Zusammenarbeit mit Neapel läuft nicht wirklich rund, daher hängt sich der Polizist richtig rein. Es gibt eine Reihe von Verdächtigen, doch wo ist das Motiv? Je mehr ich über den Toten erfahren habe, umso mehr zeigt er auch unangenehme Seiten. Warum aber ist seine Freundin verschwunden? Auch wenn mich mein Bauchgefühl auf einen Täter aufmerksam machte, so wurde ich am Ende dennoch überrascht. Mir hat dieser Krimi gut gefallen und ich würde gerne weitere Fälle mit Inselpolizist Enrico Rizzi auf Capri lösen.
Eine tolle Atmosphäre
von nellsche - 13.05.2020
Der Inselpolizist Enrico Rizzi führt auf Capri eigentlich ein ruhiges Leben, denn er hat es nur mit kleineren Delikten zu tun. Doch dann wird mitten im August ein Toter an den felsigen Strand gespült. Für Rizzi ist es der erste Mordfall, den er aufklären muss. Das tolle Cover dieses Capri-Krimis aus dem Diogenes-Verlag hat mich sofort angesprochen. Auch die Beschreibung machte mich neugierig, und dass es sich um den Auftakt einer neuen Krimireihe handelte. Der Schreibstil war sehr angenehm und flüssig zu lesen. Ich bin nicht ins Stocken geraten, sondern konnte das Buch zügig fertig lesen. Sehr schön empfand ich die Beschreibungen der Umgebung und der Insel, das hätte ich toll vor Augen. Eine anschauliche Atmosphäre. Enrico Rizzi hat mir als Ermittler prima gefallen und ich hatte Freude, ihn bei seinem ersten Mordfall zu begleiten. Er wurde gut beschrieben und es gab auch passende Einblicke in sein Privatleben. Dadurch wurde er für mich zu einer präsenten Person, von der ich sehr gerne mehr lesen möchte. Der Fall war interessant und ich habe mich gefragt, was dahintersteckt. Auch ein aktuelles und wichtiges Thema findet einen passenden Platz in der Geschichte. Die Spannung baute sich jedoch erst allmählich, zum Ende hin auf. Statt eines reißerischen Krimis gab es hier viel Atmosphäre, nachvollziehbare Ermittlungsarbeit und einen sympathischen Polizisten. Das Ende bot eine kleine Überraschung und war insgesamt rund und schlüssig. Mir hat dieser atmosphärische Krimi gut gefallen und ich möchte gerne mehr von Rizzi lesen. Ich vergebe 4 von 5 Sternen.
Sommerkrimi am Meer
von dear_fearn - 08.05.2020
Auf Capri ist eigentlich nicht viel los. Inselpolizist Enrico Rizzi und sein Team haben eher mit Falschparkern und Diebstählen zu tun. Deshalb ist auch der Aufruhr groß, als an Capris Küste ein Mann, Jack, in einem Ruderboot tot aufgefunden wird. Die Ermittlungen beginnen und immer wieder entstehen Rangeleien mit der Mordkomission in Neapel. Auch Rizzis Team ist kein eingelaufenes Getriebe und steht sich oft selbst im Weg. Das Buch als solches ist schön anzusehen. Die, wie ich gelernt habe, Faraglioni-Felsen auf dem Cover kommen durch die Lackierung besonders gut zur Geltung. In den Umschlagsklappen sind hübsch gezeichnete Karten abgebildet, damit der Leser sich auf der Insel und dem Umland besser zurecht finden kann. Die Themen des Buchs sind vielfältig. Neben der Polizeiarbeit hilft Rizzi seinem Vater auf dem Hof und setzt sich für biologische Ungezieferbeseitigung ein. Auch das Mordopfer Jack und seine verschwundene Freundin Sofia beschäftigen sich mit Umweltthemen. Beide sind Studenten der Ozeanologie und haben das Ziel, den Klimawandel aufzuhalten, indem sie mit ihrer Forschungsarbeit der Versauerung der Meere entgegenwirken. Luca Ventura hält den Hauptfokus auf Rizzi gerichtet, schwenkt aber auch immer mal auf seine Kollegin Cirillo und in die Vergangenheit zur Freundin des Mordopfers, Sofia, und ihren gemeinsamen Erlebnissen. Wenn ich das Buch einzeln betrachte, muss ich sagen, dass mir bei den einzelnen Charakteren noch mehr Story und Tiefe gefehlt hat, vor allem bei den Polizisten. Es wurde viel angedeutet, aber wenig ausgeführt. Die Beziehungen rund um Jack und Sofia mit ihren Familien ist mir deutlich klarer vorgekommen. Als Auftakt einer Reihe betrachtet, finde ich es jedoch vollkommen in Ordnung und wünsche mir nun eine Fortsetzung, um noch mehr zu erfahren. Aus den Fehden der Polizeibüros Insel/Festland lässt sich sicher noch was machen, die Kollegen können bestimmt noch enger zusammenrücken und die jeweiligen Backstories lassen sich mit Sicherheit auch gut einarbeiten. Die anstachelnden Rückblenden zwischendurch und ein paar aufregende Ermittlungsmomente haben dem ganzen durchaus Spannung verliehen, auch wenn das Buch ansonsten sehr ruhig und gemächlich geschrieben ist. Es muss ja nicht jeder Krimi ein Ich-lese-die-ganze-Nacht-durch-weil-es-so-spannend-ist -Krimi sein. So passt er deutlich besser in meinen Tagesablauf und der Kaffeekonsum bleibt in Grenzen.
Mitten im August...
von Kristall86 - 03.05.2020
"Mitten im August"....wird eine Leiche in einem Ruderboot an den Strand von Capri getrieben. Der Tote ist Jack Milani, studierte Ozeanologieund stammt aus einer Industriellenfamilie. Es wird der erste Mord-Fall für Enrico Rizzi, Inselpolizist auf Capri, und das wird nicht leicht für ihn, denn eigentlich passiert auf dem beschaulichen Fleckchen nicht gerade häufig ein Mord... Luca Ventura lässt mit seinem Protagonisten "Enrico Rizzi" eine neue Krimi-Reihe entstehen. Schauplatz ist hier Capri. Die bildhaften Beschreibungen sind Ventura wirklich recht gut gelungen und Insel-feeling entsteht. Über seinen Protagonisten Rizzi erfahren wir zu Beginn noch recht wenig, was mich als Leser recht unbefriedigt zurücklässt. Ebenso der gesamte Fall ist recht ruhig und unaufgeregt. Ventura hat seinen Schreibstil seinen Figuren angepasst und man sucht vergebens nach dem gewissen Etwas...Leider fehlte mir von Beginn an die Spannung wie ich sie eigentlich bei Krimis gewohnt bin und auch bis zum Ende, was zwar ein wenig Spannung inne hatte, riss mich die Geschichte nicht aus den Schuhen. Einige Sätze sind recht lang, andere ergeben nicht immer Sinn bzw. lassen nach der Sinnhaftigkeit fragen. Man verliert durch solche Dinge recht schnell den roten Faden der Geschichte und das verwirrt. Dennoch werde ich den zweiten Band zu dieser Krimi-Serie lesen, um heraus zu finden, wie sich Ventura mit der Kritik schlägt. Irgendwann muss Rizzi ja mal mit seiner Geschichte rausrücken.... Dieser Krimi erhält 3 von 5 Sterne von mir.
Schöner Urlaubskrimi
von Bibliomarie - 03.05.2020
Mit "Mitten im August" von Luca Ventura kommt ein neuer Krimischauplatz bei Diogenes dazu. Die malerische Insel Capri ist die Heimat von Polizist Rizzi. Ein bodenständiger und sympathischer Charakter, der sehr mit der Landschaft verbunden ist. In seiner Freizeit hilft er seinem Vater auf dem bäuerlichen Anwesen und versucht ihn vom naturnahen Anbau zu überzeugen. Auch beruflich ist er herausgefordert. In einem Boot, das vor der Küste treibt, wird die von Stichwunden gezeichnete Leiche eines jungen Mannes gefunden. Es ist Jack Milani, Sohn eines Industriellen aus dem Norden, der sich als Straßenmusiker sein Geld verdiente. Jack spielte Hits von Cat Stevens und gab sich ganz als Lebenskünstler und Späthippie. Die junge Sofie, Studentin der Ozeanografie verliebt sich ihn und sie verbringen schöne Monate im Süden. Aber nun ist Jack tot und Sofie verschwunden. Sie ist ebenfalls tot oder ist sie vielleicht die Mörderin? Zwar übernimmt die Mordkommission in Neapel als übergeordnete Behörde die Ermittlungen, aber Rizzi ist damit nicht zufrieden, zu oberflächlich laufen die Untersuchungen für seinen Geschmack und er lässt nicht locker. Mit so einer malerischen Location ist bei einem Urlaubskrimi schon die halbe Miete drin und die Figur des Ermittlers Rizzi ist ebenfalls passend entworfen. Ein junger, ehrgeiziger Mann, der sich Gedanken um die Umwelt macht und auch sich auch beruflich nicht nur auf die einfachsten Lösungen verlässt. Ihm zur Seite steht Antonia Cirillo eine Frau, die nach privaten Problemen in den Süden strafversetzt wurde. Natürlich darf auch nicht der polternde und dümmliche Vorgesetzte nicht fehlen, der sich allein um die gute Presse und den Tourismus sorgt und ansonsten unsinnige Befehle erteilt. Hier rutscht die ansonsten ganz gut komponierte Geschichte ein wenig ins Klischeehafte ab. Ökologie und Umweltgedanken spielen nicht nur bei Rizzis bäuerlichen Aktivitäten eine Rolle, auch über die Meeresverschmutzung macht sich der Autor Gedanken und lässt sie in die Handlung einfließen. Das ist ein aktueller und interessanter Ansatz. Insgesamt passt der Krimi perfekt ins Genre der Bücher, die an malerischen Orten spielen und ein wenig Land und Leute als perfekten Hintergrund portraitieren, für mich selbst nenne ich sie "Urlaubskrimis". Allerdings kann Luca Ventura - ich nehme an, es ist ein Pseudonym, das Authentizität vermitteln soll - keine neuen Akzente in diesem Genre setzen. Aber spannende und entspannende Stunden bietet der schön gestaltete Krimi auf jeden Fall und ich könnte mir weitere Folgen durchaus vorstellen. Entwicklungspotential ist jedenfalls da.
Hochsommer auf Capri und dazu ein Mord
von Island - 03.05.2020
"Mitten im August", spielt, wie der Untertitel schon verrät, auf Capri und das Mitten im Hochsommer zur Haupturlaubszeit. Es handelt sich dabei um den ersten Band einer Reihe, in deren Mittelpunkt der Inselpolizist Enrico Rizzi steht. Er stammt von der Insel und seine Eltern bewirtschaften hoch oben über der Steilküste Obst- und Gemüsegärten, wobei auch seine helfende Hand oft notwendig ist. Dadurch bietet der Kriminalroman auf jeden Fall viel Lokalkolorit. Die Stimmung im Sommer auf der Insel mit ihren schmalen, steilen Sträßchen, Straßencafés und Stränden wird gut vorstellbar, die erwähnten Speisen machen Appetit. Doch an einem Augusttag gibt es, ganz ungewöhnlich für Capri, plötzlich einen Toten. Ein junger Mann liegt erstochen in einem Ruderboot und Rizzi und seine neue Kollegin aus Norditalien, Antonia Cirillo beginnen zu ermitteln, wobei sie von ihren Vorgesetzten in Neapel nicht immer die beste Unterstützung erhalten. Ich empfand diesen Krimi als sehr angenehm, weil er mehr durch Atmosphäre als durch besonders blutige Darstellungen oder spannungsgeladene Szenen, die einen nicht schlafen lassen, punktet. Spannung ist trotzdem vorhanden, auch dadurch, dass abwechselnd aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird. Enrico Rizzi ist auf jeden Fall sympathisch, seine Kollegin bleibt noch etwas "blass", man erfährt wenig über ihre Vorgeschichte und ihr Privatleben, was aber wahrscheinlich auch dem geschuldet ist, dass es sich hier um den ersten Band einer Reihe handelt. Was die Zusammenarbeit der beiden angeht, besteht aber auf jeden Fall noch Verbesserungsbedarf, bisher sind sie weniger als Team unterwegs, sondern viel mehr zwei Einzelkämpfer. Stellenweise erscheinen auch nicht alle Handlungen vollkommen logisch oder bestimmte Vermutungen, bezüglich derer ermittelt wurde, werden nie aufgeklärt, sondern geraten einfach in Vergessenheit. Gut gefallen hat mir dagegen aber auch, dass der Natur- und Meeresschutz thematisiert wird. Mein Interesse ist auf jeden Fall geweckt und ich würde gerne auch den zweiten Band der Reihe lesen.
Charmanter Krimi, liebenswerte Charaktere und viel Sommerfeeling!
von Rosmarin - 30.04.2020
Ein Schatten fällt auf die malerische Umgebung der Insel Capri: das Ruderboot eines jungen Studenten wird an Land getrieben, der Sohn einer Industriellenfamilie liegt erstochen an Bord. Was ist geschehen? Enrico Rizzi, Polizist auf der schönsten Insel der Welt und Sohn eines Obst - und Gemüsebauern, muss ermitteln. Es ist sein erster Mordfall. Zur Seite steht ihm die neue Kollegin aus Bergamo, erfahren - aber aus unbekannten Gründen strafversetzt. Gemeinsam verfolgen die beiden jede kleinste Spur, aber der Täter bleibt zunächst unerkannt¿ Luca Ventura nimmt den Leser mit auf eine Reise nach Capri und schreibt so anschaulich und leicht, dass man sich die Umgebung und das Leben mitten im August in den Obstgärten und Städtchen am Meer sehr gut vorstellen kann. Trotz Spannung und Spurensuche kommt auch etwas Urlaubsfeeling durch. Rizzi, in Mordfällen unerfahren, ist der liebenswerte Mittelpunkt des Krimis. Mit seiner etwas undurchschaubaren Kollegin Cirillo macht er sich auf die Suche; sie ermitteln in alle Richtungen, verfolgen Indizien und machen überraschende Entdeckungen¿ Ein charmanter Kriminalroman, durchaus spannend, lehrreich und voller Wendungen, der viele Eindrücke von der Insel Capri vermittelt! Liebenswerte Charaktere machen das Buch angenehm zu lesen. Und lassen viele Fragen offen, die auf einen zweiten Band hoffen lassen! Sehr empfehlenswert als unterhaltsame und spannende Sommerlektüre!
Leichte Sommerlektüre
von catly - 28.04.2020
Der Einstieg fiel mir aufgrund des lockeren Schreibstils leicht. Von Beginn an werden sehr atmosphärische Bilder geschaffen, die mich völlig in die Umgebung Capris eintauchen ließen. Italienisches Flair, der Geruch von Obst- und Kräutergärten und der Geschmack von Salz auf den Lippen werden schnell vermittelt. Diese schönen Urlaubsbilder zogen sich durch den Roman. Der Kriminalfall nimmt allerdings eine eher untergeordnete Rolle ein. Vieles wird nur angedeutet, auf den Ermittlungen liegt oft über lange Strecken nicht der Hauptfokus. Alles in allem wird der Fall allerdings schlüssig und nicht ganz voraussehbar aufgebaut. Eine etwas seichte Handlung, aber keine Enttäuschung. Stattdessen lernt man Rizzi, seine Familienverhältnisse und Lebensweise, sowie auch die Protagonisten Sophia (Freundin des Mordopfers) näher kennen. Cirillo, die zweite Ermittlerin, nimmt eine eher untergeordnete Rolle ein. Auch sie wird als vielschichtige Persönlichkeit angedeutet. Ich könnte mir vorstellen, dass sie im nächsten Band der Reihe mehr Raum einnimmt, was als Aufbau durchaus gelungen wäre und ansonsten auch den Rahmen gesprengt hätte. Alle Figuren waren realistisch, authentisch und sympathisch gezeichnet. Einen Folgeband würde ich auf jeden Fall lesen. Nachdem das Mordopfer Student der Ozeanologie und Umweltschützer war, wurde auch das Thema Versauerung der Ozeane und Umweltschutz generell in die Handlung eingeflochten. Dies geschah auf angenehme und gut verständliche Art und Weise. Es wurden informative Fakten präsentiert, die nicht überhand nahmen und mir teilweise neu waren. So regt das Buch auch zum Nachdenken an und besitzt einen Touch an Sachbuch-Charakter. Dieser Aspekt hat mir außerordentlich gut gefallen. Fazit Ein unaufgeregter Kriminalfall. Leichte Sommerlektüre mit Wohlfühlfaktor und Urlaubsfeeling.
Ein guter Auftakt zu einer neuen Reihe
von gaby2707 - 26.04.2020
Im Meer vor dem Strand von Punta Carena im Südwesten der italienischen Insel Capri treibt ein Ruderboot mit einem jungen Mann. Er weist mehrere Stichverletzungen auf, die zum Tod geführt haben. Der Tote, Jack Milani, Sohn reicher Eltern mit einem Ferienhaus auf Capri, wohnte hier mit seiner Freundin Sofia. Nun ist Jack tot und Sofia ist verschwunden. Ist sie ebenfalls einem Verbrechen zum opfer gefallen? Für den Inselpolizisten Enrico Rizzi ist es der erste Mordfall auf der kleinen Insel. Zusammen mit seiner neuen Kollegin Antonia Cirillo geht er auf Spuren- und Mördersuche. Capri, eine meiner Sehnsuchtsinseln. Ich habe es genossen, mit Rizzi und Antonia auf der Insel und in Neapel unterwegs zu sein. Wunderschöne Landschaftsbeschreibungen, ein so leichtes und unkompliziertes Lebensgefühl, das man auf jeder Seite spürt und Ermittler, die sofort meine Sympathie errungen haben. Dazu ein Kriminalfall, der mit vielen Verdächtigen und einigen Wendungen aufwartet. Es ist ein eher leiser, sanften oder ruhiger Krimi, was vielleicht auch an der Entspanntheit seiner Protagonisten liegt. Auf der Insel geht alles ein paar Schritte bedächtiger vor sich. Außer, wenn ich nach Neapel komme. Da ist Hektik vorprogrammiert und die Kommissare von einer ganz anderen Art, über die ich mich nur aufregen kann. Wie ich das meine? Das lest bitte alle selbst. Ich kann sehr gut mit ermitteln und fiebere mit, wenn sich wieder ein neuer Verdacht auftut. Doch meist laufen die Ermittlungen ins Leere, lassen sich nicht bestätigen. Sehr gut gefallen haben mir auch die Cliffhanger, die mich derart zum weiterlesen animiert haben, dass es nicht lange gedauert hat, bis der Lesestoff schon wieder aus und der Täter endlich dingfest gemacht war. In diesem Krimi geht es neben dem eigentlichen Kriminalfall auch um den Umweltschutz, um die Verschmutzung der Meere mit CO². Diesem Thema widmen sich Jack Milan und seine Freundin Sofia. Bei der Vermeidung von Pestiziden bei der Weinlese beweist Enrico Rizzi seinem Vater, dass Marienkäferlarven die Blattläuse besser bekämpfen bzw. vertilgen können als Brennnesselsud. Sehr schön gestaltet finde die Klappeninnenseiten. In der Vorderseite bekomme ich eine Ansicht der Insel Capri mit ihren Sehenswürdigkeiten. In der hinteren Klappe zeigt mir die kleine Insel, wo genau sie in Italien liegt. Mir der hat Auftakt zu dieser Capri-Krimi-Reihe gut gefallen. Ich würde mich freuen, bald von der Weiterentwicklung der Protagonisten und einem neuen Fall lesen zu dürfen.
Mord im Golf von Neapel
von Anonym - 25.04.2020
Die Insel der Highsociety,Schönen und Reichen im Golf von Neapel,ist aber auch eine Touristenhochburg.Touristen stehen dicht gedrängt am Anleger im Hafen von Marina Grande.Aus allen Richtungen strömen Menschen,um auf die Insel zu kommen,oder von Capri aus nach Ischia,Sorrent,Amalfi,Neapel,dem Vesuv oder Pompei zu gelangen.Entweder mit dem kleinen Fährschiff Traghetto oder etwas teureren aber schnelleren Aliscafo/Jet.In der Bucht von Punta Carena schwimmt ein kleines Ruderboot.In diesem befindet sich eine unbekannte männliche Leiche.Das hat es noch nicht gegeben.Ein Toter der eigentlich kein Fall für die Polizei auf Capri ist!Auf jeden Fall eine Leiche Zuviel für Ispettore (Inspektor)Lombardi.Lombardi ist der Vorgesetzte von Enrico Rizzi.Rizzi ist ein waschechter Caprese.Er soll mit der neuen und vor allem rätselhaften sowie schnell aufbrausenden Kollegin Agente Antonia Cirillo den Mordfall unverzüglich lösen.Werden die beiden Miteinander klar kommen? Warum musste der Unbekannte sterben? Hat jemand was gesehen? Wer hat ein Motiv?Wer hat ein Alibi?Wer ist die unbekannte Frau in der Circumvesuviana?Dem Leser wird schnell klar, das hier Ermittlungsgeschick und Miträtseln vom Leser, erwünscht ist. Sehr gut werden die einzelnen Handlungsstränge abwechselnd erzählt. Mit Rizzi, Cirillo oder Sofia im Wechsel. Die einzelnen und kurzgehaltenen Kapitel, enden mit einem leichten Spannungsbogen und offenen Fragen. Wer ist Sofia? Lesen, und herausfinden;) Der Leser bekommt immer wieder erneut kleine Häppchen hingeworfen. Die Informationen werden aber durch neue Rätsel, zum Lösen, überschattet. Die Kapitel enden immer mit einem Spannungsbogen. Durch die Unterbrechungen wird eine angenehme Spannung gehalten. Da die Ermittler aus einem Mann und einer Frau bestehen, ergeben sich automatisch Konflikte. Ein Land mit Traditionen und einer bestimmten Mentalität. Für eine perfekte Orientierung gibt es zwei Landkarten.Die Insel Capri mit Punta Carena etc., und vom Golf von Neapel. Der Reiz vom Capri-Krimi besteht für den Leser, aus dem mitfiebern und mitraten. Der Krimi Roman gehört wohl in die Genre Cosy-Krimi. Luca Ventura schreibt bildlich über das italienische Flair und Dolce Vita.Marta und Vitio sind die Eltern von Enrico Rizzi. Hier bekommen wir das Lebensgefühl der Italiener hautnah mit.Der Krimi ist eine tolle und lockere Sommerlektüre!Mit Sonne,Strand,Meer,der Duft von Zitronenbäumen....und viel Rätselspaß! In entspannter Wohlfühlatmosphäre genießen und rätseln.
Zündet langsam, aber dann...
von Elchi130 - 25.04.2020
An einem Morgen im August wird ein Toter, Jack, ein Student aus gutem Haus, erstochen in einem Boot aufgefunden. Dies ist der erste Mord in Capri, seitdem Enrico Rizzi auf Capri Inselpolizist ist. Er macht sich sofort daran, den Fall aufzuklären¿ Der Krimi "Mitten im August" startet gemächlich. Der Autor Luca Ventura legt sehr viel Wert darauf, uns ein Gefühl für die Insel und das Lebensgefühl der Menschen zu vermitteln. Wir lernen den Polizisten Rizzi kennen, erfahren einiges über sein Privatleben und wie er "la dolce vita" lebt. Rizzi ist ein selbstbewusster, in sich ruhender, familiärer und ehrgeiziger Mann, der tief in der Insel Capri verwurzelt ist. Sein Kollegin Antonia Cirillo ist dagegen erst vor einigen Wochen hierhin strafversetzt worden und muss ihren Platz sowohl im Team als auch auf der Insel noch finden. Neben den zu Beginn langsam startenden Ermittlungen, führt der Autor noch Sofia, die Lebensgefährtin des Ermordeten, ein. Sie bringt uns die Geschehnisse aus ihrer Sicht bis zu Jacks Tod näher. Etwa ab der Hälfte des Buches zieht der Autor die Spannungsschrauben mächtig an. Haben wir bis dahin das leichte, sonnige Leben auf der Insel genossen, ziehen nun Wolken auf, die sich zu einem Sturm verdichten. Das geschieht sowohl bei den Ereignissen, die in der Vergangenheit spielen, als auch bei der aktuellen Ermittlung. Nach und nach tauchen Verdächtige und Motive auf, die Handlung verdichtet sich - alles läuft auf die Katastrophe zu. Die Geschichte nimmt Schwung und Spannung auf. Mir hat die Erzählweise unglaublich gut gefallen. Ich werde als Leserin eingelullt, wiege mich in dieser herrlich entspannenden Inselatmosphäre in Sicherheit. Doch plötzlich schlägt das Geschehen um. Es kommen Geschehnisse zu tage, die dramatisch sind. Die jeweiligen Kapitel enden zumeist mit einem Cliffhanger. Wir können nur ahnen, was passiert ist. Natürlich muss ich unbedingt weiterlesen, um zu erfahren, was nun tatsächlich geschehen ist und welche Auswirkungen dies für die weitere Geschichte hat. Die Auflösung fand ich schließlich gut und plausibel. Der Täter gehörte zu meinem Kreis der Verdächtigen, und zwar genau wegen dieses Motives. Aber das fand ich nicht schlimm. Viel eher denke ich, dass man als Leserin, die viele Krimis liest, oft über den Erfahrungsschatz verfügt, richtig zu tippen. Der Erzählstil ist sehr bildhaft, sodass mir gerade die Erzählungen ab der Mitte des Buches wie ein Film vor Augen standen. Sehr gerne würde ich den Film zum Buch sehen. Nun hoffe ich, dass ich nicht allzu lange auf Teil 2 der Capri-Krimis warten muss. Denn die Reihe hat das Potential zu einer meiner Lieblingsreihen aufzusteigen.
Urlaubsflair - Klimawandel - Mord
von liesmal50 - 25.04.2020
Enrico Rizzi hat bei der Polizei einen ziemlich ruhigen Job. Kleine Gaunereien sind an der Tagesordnung, die großen Verbrechen werden eher an anderen Orten als hier auf Capri verübt. Bis "Mitten im August" ein Mord geschieht, von dem Luca Ventura erzählt. Ein junger Mann wird wird tot und in einem Ruderboot liegend an die Küste getrieben und Rizzi, der bisher neben seiner Arbeit auch noch Zeit gefunden hat, seine Eltern in deren Obst- und Gemüsegärten zu unterstützen, wird plötzlich mit seinem ersten Mordfall konfrontiert, den es zu klären gilt. Doch nicht nur die Mordermittlungen sind neu für Rizzi, sondern auch seine Kollegin Antonia Cirillo, die erst seit kurzem auf der Insel ist und zu seiner Dienststelle gehört. So richtig gut klappt es mit der Zusammenarbeit noch nicht und über Cirillos Privatleben erfährt man nur bruchstückhaft ein paar Einzelheiten. Rizzi und Cirillo "wurschteln" sich so zurecht, haben ihre Meinungsverschiedenheiten, einige Dinge hätten vielleicht etwas besser laufen können, Vieles aber war gut durchdacht und gemacht, und - und damit verrate ich sicherlich kein Geheimnis - am Ende konnte doch ein Erfolg verbucht werden. Die Lösung des Falles war allerdings alles andere als einfach. Es gab Spuren, die in verschiedene Richtungen führten. Vor allem die Konfrontation mit dem aktuellen Thema Umweltschutz, Klimawandel und Versauerung der Meere brachte eine besondere Brisanz in die Ermittlungsarbeit. Mir gefällt die Art, in der der unbekannte Schriftsteller, der unter dem Pseudonym Luca Ventura mit diesem Krimi-Debüt den Auftakt zu einer Serie geschrieben hat. Vor allem mag ich, dass es ein eher "seichter" Krimi ist - obwohl ein Mord geschehen ist. Ventura bringt für mich den Beweis, dass ein Krimi auch gut sein kann, wenn das Blut nicht in Strömen fließt und wenn nicht in allen Details über Aussehen von Opfer und Tatort berichtet wird. Capri verbinde ich in erster Linie natürlich mit Urlaub. Darum liebe ich die Szenen, in denen ich die Obstgärten mit den Pfirsichen förmlich riechen, aber auch die beschriebene Landschaft genießen und das Lebensgefühl der Menschen spüren kann. Toll, dass auch diese Beschreibungen Platz in einem Krimi finden können. Das Cover ist gut gewählt und passt zur Geschichte. Wunderschön anzusehen ist das türkisfarbene Wasser mit den bekannten Felsen - nur die Brandung zeugt davon, dass nicht alles so idyllisch ist, wie es scheint. Besonders gut gefallen mir die Karten auf den Umschlaginnenseiten. Sie fallen optisch positiv ins Auge und helfen bei der Orientierung. Mir hat dieses Buch so gut gefallen, dass ich mit Spannung den nächsten Fall erwarte.
Gelungener Auftakt einer neuen Krimi-Reihe
von Lilofee - 23.04.2020
Mitten im August wird ein Toter gefunden. Angetrieben auf einem Ruderboot. Der Sohn einer Industriellen Familie und Student der Ozeanologie. Der erste Mordfall für den jungen Enrico Rizzi. Bis jetzt hatte er es mit kleinen Delikten zu tun. Deshalb auch genügend Zeit um seinen Eltern mit den Obst- und Gemüsegärten zu helfen. Aber damit nicht genug. Er muss auch mit der neuen Kollegin Cirillo, strafversetzt aus dem Norden, zurechtkommen. Einer erfahrenden Polizistin über die viel gemunkelt wird. Der Autor setzt die wunderschöne Landschaft und ihre Menschen wunderbar in den Fokus. Es entsteht das Gefühl direkt vor Ort zu sein. Capri ist eine herrliche Kulisse. Man bekommt große Lust auf das Meer. Auch die Charaktere sind sehr eindrucksvoll. Anfangs etwas spröde werden sie aber nach und nach zugänglicher. Vor allem, wenn das Privatleben der Ermittler mehr und mehr in den Vordergrund tritt. Es gibt aber nicht nur eine Mordermittlung, sondern auch viel italienisches Flair. Außerdem erfährt man so einiges über die Verschmutzung der Meere und die entsprechenden Folgen. Dadurch wird man als Leser für dieses Thema sensibilisiert. Die Schreibweise ist sehr fließend und das Buch liest sich sehr gut. Der Spannungsbogen ist eher mäßig aber es gibt ein überraschendes Ende. Ein gelungener Auftakt einer neuen Krimi-Reihe.
Ein erfrischender Capri-Krimi
von Leuchtrakete3608 - 22.04.2020
Mitten im August ist der Auftakt einer neuen Krimi-Reihe, die auf der schönen Insel Capri spielt. Der Inselpolizist Enrico Rizzi wird zu seinem ersten Mordfall gerufen, zu einer Zeit, wo die Insel voller Touristen ist, die Obst-und Gemüsegärten seines Vaters bewirtschaftet werden müssen und er erst vor Kurzem eine neue Kollegin (Antonia Cirillo) bekommen hat, die auf die Insel versetzt wurde. Nachdem mich das Cover sowie auch der Klappentext direkt angesprochen haben, war ich gespannt, was sich Mitten im August auf Capri abspielt. Den Schreibstil von Luca Ventura habe ich direkt als sehr angenehm, flüssig und gut verständlich empfunden. Ich bin wirklich beeindruckt und absolut begeistert, wie wunderschön die Beschreibungen von Land und Leuten gelungen sind. Das Buch versprüht eine gewisse Leichtigkeit und lässt schnell ein Urlaubsgefühl beim Lesen aufkommen. Schon nach kurzer Zeit fühlt man sich mitten im Geschehen. Aber auch die realistische Charakterisierungen der Protagonisten, gefällt mir gut. Wobei man hier z.B. feststellen muss, dass der Leser sehr viele Einblicke in das Leben von Rizzi erhält. Zum Einen, was seine private Seite angeht, zum Anderen, seine Arbeit bei der Polizei. Von seiner neue Kollegin Cirillo erfährt man vergleichsweise wenig. Ich hoffe, dass auf Cirillo im nächsten Krimi mehr eingegangen wird. Die tollen Landschaftbeschreibungen und das einsetzende Urlaubsgefühl überlagern beinahe den Mord sowie die Ermittlungsarbeit. Luca Ventura schafft es aber, die Ermittungeln voranzutreiben und den Leser nicht zu verlieren. Sicherlich könnte das Buch etwas mehr Spannung vertragen und die Ermittlungsarbeit detailreicher beschrieben werden, allerdings hatte ich immer das Bedürfnis weiterzulesen und das Buch nicht aus der Hand zu legen. Neben dem Mord wird außerdem das Thema Umweltschutz in die Geschichte einbezogen und die Thematik der Ozeane gut erklärt. Mir hat die Reise nach Capri ein paar schöne Lesestunden beschert und ich freue mich auf einen weiteren Fall mit Rizzi und Cirillo! :-) Gerne vergebe ich 4 Sterne für diesen leichten Sommerkrimi auf Capri. :-)
Ein eher ruhiger Krimi
von SiWel - 21.04.2020
Hier muss ich einfach zuerst das Cover erwähnen.Ich liebe solche Landschaftsmeerbilder, die sofort zum Verweihlen einladen und Urlaubsfeeling vermitteln. Wunderschön anzusehen mit seiner Farbgestaltung. Auf den 2ten Blick habe ich erst gesehen, dass es ein Krimi ist. Auf der vorderen und auf der hinteren Umschlagseite gibt es sogar Landkarten, an denen man sofort erkennen kann, wo der Krimi handelt. Da ich einiges von der Gegend kenne , war ich jetzt total gespannt darauf zu lesen. Der Beginn gestaltet sich sofort interessant. Im weiteren Verlauf lernt man einen sympathischen Ermittler kennen, über den man so nach und nach im Laufe des Geschehens einiges erfährt. Mit Rizzi befindet man sich mitten in einer idyllischen Landschaft, aus der einen dann ein Mord erweckt. Ein Spannungsbogen ist von Anfang an enthalten, allerdings haben mir persönlich mehr die Beschreibungen von Land und Leuten zugesagt, wodurch mein Interesse für den Mord schon fast in den Hintergrund gerutscht ist. Ich habe mich wie im Urlaub gefühlt, die herrliche Landschaft vor Augen gehabt und das Meer gerochen. Bezüglich des Mörders kam mir erst ziemlich spät eine erste Vorahnung, da es an ersten Verdächtigen nicht mangelt. Zum Ende hin wird es allerdings nochmal so richtig spannend.
Mord auf Capri
von Lesemone - 20.04.2020
Auf Capri wurde ein Mord begangen, was für die Inselpolizisten nichts Alltägliches darstellt. Die Ermittlungen gestalten sich undurchsichtig, was auch daran liegt, dass der Autor sehr sparsam mit seinen Beschreibungen umgeht. Der Krimi bzw. die Ermittlung gestaltet sich zwar nicht sonderlich spannend, aber sie weckt kontinuierliche Neugierde, so dass man als Leser wissen möchte, wie es weitergeht. Mir hat besonders das Setting gefallen, da man sich alles sehr bildlich vorstellen kann, wenn man schon mal auf Capri war. Dies ist eine wunderbare Möglichkeit, trotz eingeschränkter Reisemöglichkeiten einen Ausflug nach Capri bzw. nach Bella Italia zu unternehmen. Die beiden Ermittler Rizzi und Cirillo arbeiten erst ganz am Ende gut zusammen. Ich würde mir für den nächsten Band wünschen, dass diese Zusammenarbeit intensiviert wird. Beides sind starke Charaktere mit einem interessanten Privatleben und davon würde ich gerne noch mehr lesen. Ein locker leichter Krimi für zwischendurch mit einem stimmigen Ende!
Sommer, Sonne, Sonnenschein?
von Baerbel82 - 19.04.2020
"Mitten im August" ist der Auftakt einer neuen Krimiserie um den Insel-Polizisten Enrico Rizzi und seine Kollegin Antonia Cirillo. Capri, der ideale Ort, um Arbeit mit unnachahmlichem Urlaubsfeeling zu verbinden? Die Idylle trügt! Das Verbrechen macht keinen Urlaub und kennt kein Sommerloch, sondern schlägt gnadenlos zu. Mitten im August wird ein junger Mann in einem Ruderboot tot aufgefunden. Schon bald ist klar, es handelt sich um Jack Milani, Student der Ozeanologie und Sohn reicher Eltern aus dem Norden. Von seiner Freundin Sofia fehlt jede Spur. Rizzi und Cirillo ermitteln. Jede Menge Verdächtige, aber weit und breit kein Motiv¿ Luca Ventura hat seinen Capri-Krimi atmosphärisch mit viel Lokalkolorit in Szene gesetzt. Wechselnde Perspektiven sorgen für Dynamik. Ab und zu sind Rückblenden in die Vergangenheit eingestreut. Neben dem Kriminalfall geht es auch um Umweltschutz. Die Figurenzeichnung ist glaubhaft und durchdacht. Rizzi und Cirillo, die sich noch zusammenraufen müssen, sind mir sofort ans Herz gewachsen. Beide kämpfen mit den Dämonen der Vergangenheit. Das Privatleben der Protagonisten nimmt viel Raum ein. Am Ende ist alles stimmig aufgelöst. Ein durchaus spannender und tiefgründiger Krimi mit vielen falschen Fährten. Ich habe ich mich gut unterhalten gefühlt und freue mich schon heute auf den zweiten Fall für Rizzi & Cirillo, der bereits in Arbeit sein soll. Fazit: Mit diesem Capri-Krimi kommen Bella Italia und ein wenig Dolce Vita zu uns nach Hause. Perfekt!
Ein guter Krimi
von Xynovia - 18.04.2020
Sommer, Sonne, Meer, reifes Obst und Gemüse - ein Streifzug auf Capri. Der Autor Luca Ventura entführt einen mit einer sehr angenehmen bildlichen Sprache in dem Buch " Mitten im August" nach Capri. Auf Capri geht es, wenn es um Verbrechen geht, eher ruhig und beschaulich zu. Aber mitten im August passiert genau dort ein Mord. Der Dorfpolizist Rizzi und seine neue Kollegin Cirelli ermitteln. Die beiden Charaktere sind sehr starke Personen, jeder davon auf seine eigene Art und Weise. Im Laufe des Buches erfährt man immer mehr über die Zwei. Genau diese Einblicke gefielen mir sehr gut, denn so kann man sie besser verstehen. Ich mochte hier die teilweise sehr einfühlsame Schreibweise des Autors, das ging mir dann doch sehr ans Herz . Es ist so dosiert das man aus den genannten Gründen die beiden näher kennen lernen möchte, in einem weiteren Band aus dieser Reihe. Der Mord und die damit zusammenhängenden Ermittlungen gingen eher ruhig zu, so das mir die "kriminelle Spannung" anfänglich doch fehlte, welche sich dann nach der Hälfte ein wenig einstellte. Neugierde war die ganze Zeit da, aber leider nicht mehr. Dafür waren aber die Hauptpersonen die mit dem Mord zusammenhingen auch wieder sehr spannende und starke Charaktere, die man nicht gleich einordnen konnte. Die Auflösung war für mich sehr überraschend.Neben dem Mord hat der Autor ein ganz aktuelles Thema aufgegriffen, die Umwelt. Schön eingebettet in den Roman und seinen Charakteren. Das gefiel mir recht gut. Das Buch ist in 35 Kapitel aufgeteilt, die sehr angenehm zu lesen sind. Ich kann das Buch "Mitten im August" nicht richtig einordnen. Auf der einen Seiten war es schön bildhaft geschrieben, hat starke Charaktere, es macht Spaß beim Lesen und ich war gut unterhalten. Auf der anderen Seiten fehlte der Geschichte für mich ein Wenig das gewisse Extra. Der Autor Luca Ventura hat mit diesem Buch den Auftakt einer Reihe gestartet. Trotz meiner Kritikpunkte bin ich sehr neugierig auf die Fortsetzung.
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