Extrem toxisch und eine langweilige Handlung. Ich habe mehr erwartet.
Worum geht es?:Als Noah sich in Nick verliebt hat, war klar, dass ihre Beziehung nicht einfach werden würde. Sie sind Feuer und Elektrizität, wenn sie aufeinandertreffen, sprühen Funken - in jeder Hinsicht. Nach dem letzten Sommer dachte Noah, ihre Leidenschaft wäre größer als die Angst. Doch mit dem Studienbeginn steht ihr Leben erneut kopf. Der Altersunterschied zwischen Nick und Noah, das Leben auf dem Campus, gefährliche Partys und die Gespenster der Vergangenheit stellen die beiden immer wieder auf eine harte Probe. Denn noch wissen sie nicht alles voneinander. Und sosehr sie sich bemühen, manche Wunden heilen nicht. Wenn es Noah nicht gelingt, ihre Angst zu überwinden, und Nick die Vergangenheit nicht hinter sich lassen kann, steht ihrer beider Welt auf dem Spiel. Das Cover:Das Cover von Culpa Tuya ist wirklich sehr schön gestaltet und fügt sich perfekt in die Reihe ein. Besonders der blaue Hintergrund wirkt harmonisch und ist farblich meiner Meinung nach am besten gelungen. Der Schriftzug hingegen bleibt weiterhin recht plakativ und wenig einladend - das ist natürlich Geschmackssache, aber für mich persönlich nimmt er dem ansonsten stimmigen Design etwas die Eleganz.Der Schreibstil:Der Schreibstil entspricht dem des ersten Bandes und wird erneut abwechselnd aus der Sicht von Noah und Nick erzählt. Der Prolog hat mich zunächst neugierig gemacht, doch leider konnte das Buch dieses Niveau nicht halten. Im Kern dreht sich alles um die toxische Beziehung der beiden: Sie lieben sich, verletzen sich aber ständig gegenseitig und werfen sich ununterbrochen Dinge an den Kopf. Spannung oder überraschende Wendungen bleiben aus, und wenn ich den Schreibstil in einem Wort beschreiben müsste, wäre es "eintönig". Insgesamt wirkt der zweite Band wie ein typischer Füllband, in dem kaum etwas passiert. Die Hauptfiguren:Noah steht kurz vor ihrem Schulabschluss und möchte später zu Nick an die Uni gehen. Ihre Beziehung versucht sie weiterhin vor ihrer Mutter geheim zu halten - was natürlich nicht lange funktioniert. Noah bleibt für mich nach wie vor unreif: Sobald ihr etwas nicht passt, konfrontiert sie Nick impulsiv und ist dann überrascht über die Konsequenzen. Eine wirkliche Charakterentwicklung konnte ich bei ihr nicht erkennen.Nick hingegen ist bald mit der Uni fertig und soll eine Zweigstelle seines Vaters übernehmen. Er liebt Noah und möchte am liebsten sofort mit ihr zusammenziehen. Gleichzeitig zeigt er eine starke Verlustangst und Eifersucht, besonders im Hinblick auf andere Männer an der Uni. Für ihn ist der nächste Schritt klar, doch Noah fühlt sich überrumpelt - und so geraten die beiden immer häufiger aneinander.Endfazit:Im Endfazit muss ich sagen: So gut der erste Band war, so schwach ist der zweite. Meine Güte, war das toxisch. Im Grunde liest man ein Buch über das ständige Streiten zwischen Nick und Noah - und mehr passiert tatsächlich nicht. Ich habe mir deutlich mehr erhofft und muss gestehen, dass ich mich durch viele Kapitel gequält habe. Jetzt hoffe ich sehr, dass der dritte Band wieder stärker wird.Das Buch erhält von mir total enttäuschte 1 von 5 Sterne.