Spannende Romance zwischen dominanten Mitgliedern zwei verschiedener Rudel.
Als Wächterin der DarkRiver-Leoparden trägt Mercy viel Verantwortung und hat immer viel zu tun. Dennoch fehlt ihr momentan ein Mann in ihrem Leben. Da sie davon ausgeht, dass sie, als sehr starke und dominante Gestaltwandlerin, keinen echten Gefährten finden wird, den ihre Leopardenseite akzeptieren kann, würde ihr auch schon eine kleine, aber leidenschaftliche, Affäre reichen.Dumm nur, dass sie sich gerade für Riley, den höchstrangigen Offizier der Snow-Dancer Wölfe interessiert. Denn der hat eindeutig mehr im Sinn als sie.Problematisch wird es aber, als ein junger Gestaltwandler vom DarkRiver-Territorium entführt wird und Mercy und Riley zusammenarbeiten müssen, um ihn zu retten. Denn sprühende Funken können schon mal die Professionalität untergraben.Mein EindruckMit Mercy bekommt nun auch das letzte Mitglied der Wächter der DarkRiver-Leoparden seinen eigenen Band spendiert. Und das vollkommen zu Recht, denn Mercy ist ein richtig cooler Charakter. Die Beziehung zwischen ihr und Riley beginnt heftig, wird aber vor viele Probleme gestellt, allein schon weil beide hochrangige Mitglieder ihrer jeweiligen Rudel sind und sich schon früher oft aufgrund ihrer Dominanz in die Wolle gekriegt haben. Es ist spannend, mitzuerleben, wie beide sich weiterentwickeln und mit ihnen dann auch langsam ihre Beziehung.In den bisherigen Bänden sind die Eltern der Protagonisten ja meistens entweder schon verstorben oder sind einfach keine sonderlich guten Eltern. Darum finde ich es schön, dass man auch mehr über Mercys Familie erfährt, deren Mitglieder genauso toll sind wie Mercy selbst.Über den Entführungsfall, den Mercy und Riley zusammen bearbeiten sollen, kommt auch noch Spannung in die Geschichte. Hinzu kommt, dass auch bei den Medialen wieder etwas im Argen liegt, das die beiden Rudel vor Probleme stellt.Mein FazitEs ist schön, nach und nach immer mehr Charaktere besser kennenzulernen. Der Effekt, dass man inzwischen die meisten Nebencharaktere schon kennt, unter anderem weil sie in einem vorherigen Band Protagonisten waren, ist schon ziemlich cool. Die Hintergrundgeschichte, die sich in jedem Band weiterentwickelt, wird immer komplexer, doch wenn man die Bände in der richtigen Reihenfolge liest, ist das gar kein Problem - im Gegenteil, denn so bleibt es immer interessant.