Der Donnerstagsmordclub

Kriminalroman. Originaltitel: The Thursday Murder Club. Auflage 10. Großformatiges Paperback.…
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»Witzig, warmherzig und weise - einer der vergnüglichsten Romane des Jahres« DAILY MIRROR So eine luxuriöse Seniorenresidenz, möchte man meinen, sei ein friedlicher Ort. Das dachte auch die fast achtzigjährige Joyce, als sie in Coopers Chase einzog. … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Der Donnerstagsmordclub
Autor/en: Richard Osman

ISBN: 347136014X
EAN: 9783471360149
Kriminalroman.
Originaltitel: The Thursday Murder Club.
Auflage 10.
Großformatiges Paperback. Klappenbroschur.
Übersetzt von Sabine Roth
List Paul Verlag

3. Mai 2021 - kartoniert - 464 Seiten

Beschreibung

»Witzig, warmherzig und weise - einer der vergnüglichsten Romane des Jahres« DAILY MIRROR So eine luxuriöse Seniorenresidenz, möchte man meinen, sei ein friedlicher Ort. Das dachte auch die fast achtzigjährige Joyce, als sie in Coopers Chase einzog. Bis sie Elizabeth, Ron und Ibrahim kennenlernt, sie früher einmal Geheimagentin, die beiden anderen Gewerkschaftsführer und Psychiater. Sie wird Teil ihres Clubs, der sich immer donnerstags trifft, um ungelöste Kriminalfälle aufzuklären. Ein Mord vor ihrer Haustür ist für die vier Senioren da natürlich ein gefundenes Fressen. Sie mögen nicht mehr die Jüngsten sein, aber an Scharfsinn und Witz leiden sie nun wahrlich keinen Mangel. Da staunt selbst die Polizei.

Portrait

Richard Osman ist Autor, Fernsehmoderator und Produzent. Sein Debüt, Der Donnerstagsmordclub, war ein internationaler Riesenerfolg. Der Mann, der zweimal starb ist sein zweiter, gleichwohl erstbester Roman. Er lebt in London.


Richard Osman ist ein englischer Fernsehmoderator, Produzent und seit Neuestem auch Autor. Die Idee für seinen Krimi kam ihm, als er eine Verwandte in einer luxuriösen Seniorenresidenz besucht hat und ihm das Schlimmste zugestoßen ist, was einem modernen Menschen widerfahren kann: Er hatte keinen Handyempfang. Wer denkt da nicht sofort an Mord und Totschlag? »Der Donnerstagsmordclub« ist sein erster und bisher bester Roman.

Leseprobe

Jetzt reinlesen: Leseprobe(pdf)

Pressestimmen

"Richard Osman hat mit seinem ersten Krimi einen Volltreffer gelandet." Stefan Keim, WDR

»Je besser man Joyce, Ibrahim, Ron und Elizabeth kennenlernt, desto mehr hofft man, sie sehr bald wiederzusehen.« The Times

"Weise und witzig!" Super Illu

»Leichtfüßig und witzig, aber die Ermittlung ist todernst.Macht süchtig und ist höchst unterhaltsam.« Daily Mail

"Urkomisch und großherzig." Daily Express

»Lustig und originell.« The Sun

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Sigrun Franke
Sehr vergnüglicher Krimi!
von Sigrun Franke - Hugendubel Buchhandlung Hannover Bahnhofstraße - 15.05.2021
Sie suchen etwas Abwechslung und Unterhaltung? Dann lesen Sie diesen sehr vergnüglichen Krimi, der nicht immer ganz ernst zu nehmen ist, aber dafür überaus charmant daherkommt. In einer gehobenen Seniorenresidenz in der Grafschaft Kent findet sich ein kleine Grüppchen grauer Eminenzen. Elisabeth, Ron, Ibrahim und seit neusten auch Joyce treffen sich donnerstags, um ältere ungelöste Fälle unter die Lupe zu nehmen. Und dann passiert auf dem Gelände der Seniorenresidenz tatsächlich ein echter Mord. Da muss natürlich ermittelt werden¿ Und der örtliche Chefinspektor staunt gelegentlich, was dieses betagte Quartett so alles herausfindet. Dieser Krimi ist pfiffig, kurzweilig und sehr unterhaltsam, weil die einzelnen Charaktere so liebevoll und manchmal ein bisschen überspitzt geschrieben sind. Ich hoffe, es kommt irgendwann neuer Fall mit dem Donnerstagsmordclub!
Hedda Freier, Hugendubel Flensburg
Unterhaltsame Mordermittlungen
von Hedda Freier, Hugendubel Flensburg - Hugendubel Buchhandlung Flensburg Holm - 04.05.2021
Ein sehr unterhaltsamer Kriminalroman. Vier ältere Herrschaften, 2 Männer und 2 Frauen, treffen sich jeden Donnerstag um ungeklärte Mordfälle aufzuklären. Doch dann geschehen in der Nähe dieser Altenwohnanlage tatsächlich 2 Morde. Die Lektüre dieses Krimis hat mir von Anfang an sehr viel Spaß gemacht. Natürlich arbeiten die vier Herrschaften mit der Polizei zusammen, doch halten sie oftmals Informationen zurück, denn die Ermittlungen sollen bloß nicht so schnell beendet werden. Genial, wie dann nach und nach alle Ermittlungen zur Aufklärung des Falls führen. Dieser humorvolle Krimi hat mich des öfteren an die Romane von Agatha Christie erinnert. Ein großartiger Lesespaß.
Bewertungen unserer Kunden
Britischer Humor Spannend verpackt
von Buckelfips62 - 04.08.2021
Das Cover hat mir gut gefallen, typisch englisch. Mit dem Schreibstil habe ich mich am Anfang schwer getan, aber nach etwa 30 Seiten habe ich mich rein gefunden und wollte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Geschichte spielt in einem Senioren- mit angegliedertem Pflegeheim und die handelnden Personen sind fast alle Bewohner. Die Personen sind oft witzig und originell, bauernschlau und sympathisch. Man kann sich sehr gut mit ihnen identifiezieren. Mir gefiel, der Humor, der immer wieder durchblitzte, einem ein Lächeln auf die Lippen brachte. Aber auch die unerwartbaren Wendungen, die nicht vorhersehbar waren. Kritisch sehe ich nur die Beziehungen von Elisabeth, die oft Informationen aus dem Hut zaubert. Fazit: Ein wunderbarer Krimi für Fans von englischem Humor. Und der Mörder ist nicht der Gärtner, ..., das Ende ist nicht vorhersehbar!
Ein ganz besonderer Krimi
von Anonym - 03.08.2021
In der luxeriösen Seniorenresidenz "Coopers Chase" haben Elisabeth, Ron, Ibrahim und Penny gemeinsam einen Mordclub gegründet, der im Puzzleraum jeden Donnerstag stattfindet. Penny ist eine ehemalige Poizistin und hat immer ältere Kriminalfälle zu den Sitzungen mitgebracht, die es zu bearbeiten galt. Nun hat Penny aber ins Altenheim der Residenz wechseln müssen, da sie immer schwerer an Demenz erkrankt ist. Da ihnen nun ein Mitglied fehlt, spricht Elisabeth die ehemalige Krankenschwester Joyce an, ob diese nicht Lust hätte mitzumachen. Und bald haben sie auch einen richtigen Fall, denn eine männliche Leiche wird gefunden... Der Krimi wird aus Sicht von mehreren Personen erzählt, einmal haben wir eine junge Polizistin, dann den unangenehmen Leiter der Seniorenresidenz und in Tagebucheintrag erfahren wir mehr aus Sicht von Joyce. Die Kapitel sind relativ kurz, sodass die Erzählperspektive oft wechselt. Dies erhöht die Spannung und lässt den Krimi interessant wirken und der Leser kommt gut im Buch vorran. Besonders interessant an diesem Krimi sind wohl die sympathischen alten Rentner, die man einfach gern haben muss! Da ich selbst im medizinischen Bereich arbeite, empfand ich diese Einrichtung großartig, so etwas sollte es auch viel öfter in Deutschland geben! Der ganze Ort wird sehr bildhaft beschrieben, man hat das Klostergebäude und die beiden Seen richtig vor Augen während des Lesens. Der Kriminalfall wartet mit einigen Überraschungen auf, so hatte ich zum Beispiel nicht mit dem Opfer am Anfang gerechnet. Der ganze Fall ist interessant erzählt, mir persönlich war aber das ganze "drumherum" eigentlich viel wichtiger. Die älteren Leute hatte ich schnell ins Herz geschlossen, der Leiter der Residenz war dermaßen unsympathisch, dass es schon wieder humorvoll war! Sehr viel britischen Humor findet man in den Zeilen, was mir gut gefallen hat! Hier und da hat sich das Buch für mich dann aber doch etwas in die Länge gezogen, da hätte man ein paar Seiten kürzen dürfen. Ansonsten aber ein toller, britischer Krimi mit feinem Humor und vorallem vielen liebenswerten und besonderen Protagonisten. Ich hoffe auf weitere Fälle in diesem Seniorenzentrum und spreche eine Leseempfehlung aus!
Unterhaltsam britisch
von Gisel - 03.08.2021
Vier Bewohner einer luxuriösen Seniorenresidenz treffen sich jede Woche zu ihrem Donnerstagsmordclub: Elizabeth, Ron, Ibrahim und Joyce. Ihre Treffen drehen sich um nicht gelöste Kriminalfälle. Als ein Mord direkt vor ihrer Haustür geschieht, ist es glasklar, dass die vier Senioren begeistert ermitteln wollen. Und auch wenn der Chefinspektor der lokalen Polizeidienststelle anfangs nicht davon begeistert ist, muss er zugeben, dass die vier Senioren eine ganze Menge herausfinden. Es ist eine interessante Truppe, die sich hier zum Donnerstagsmordclub trifft: die ehemalige Krankenschwester Joyce, die ehemalige Geheimagentin Elizabeth, der ehemalige Gewerkschaftsführer Ron und der ehemalige Psychiater Ibrahim. Schrullig ist es, wie sie sich in die Ermittlungen einklinken und der Polizei auf eine unkonventionelle Art jede Menge Insiderinformationen liefern können. Anfangs war es etwas schwierig, mich in dem Dickicht an Handlungssträngen und Personen zurechtzufinden, doch als mir das gelungen war, konnte ich diesen so überaus britischen Krimi begeistert genießen. Die Auflösung kam für mich völlig überraschend - und erweist sich im Nachhinein als völlig logisch. Als Leser darf man hier eifrig mitfiebern und mitraten. Dieser so durchaus britische Kriminalroman hat mir spannende und unterhaltsame Lesestunden beschert, so dass ich ihn sehr gerne weiter empfehle. Ich vergebe 4 von 5 Sternen.
Aus einer witzigen Idee wurde ein langweiliger Roman
von Bineira - 01.08.2021
Das Cover und der Klappentext lassen einen humorvollen Cosy Crime erwarten. Die Idee, vier sehr unterschiedliche Bewohner*innen einer Seniorenresidenz zu Hobbydetektiven zu machen, finde ich originell. Leider hat der Autor diese gute Grundlage nicht genutzt. Er hat keine lebendigen Protagonisten erschaffen, dafür sind sie zu schablonenhaft geraten. Ich konnte auch keine Sympathie für sie entwickeln. Der Schreibstil ist einfach und die Erzähltechnik - abwechselnd kommen ein Erzähler und die Beteiligte Joyce mit ihren Tagebucheinträgen zu Wort - gewöhnungsbedürftig. Die alltäglichen Befindlichkeiten der Protagonisten nehmen breiten Raum ein, die Morde, die es aufzuklären gilt, geraten dabei öfter in den Hintergrund. Auch die vielen Verdächtigen mit ihren teils hanebüchenen Motiven tragen nicht dazu bei, dass die Geschichte sich spannend liest. Viele Leser*innen sind von dem Buch begeistert, ich bin es nicht.
Nicht irgendeine Seniorenresidenz
von Anonym - 01.08.2021
ist Coopers Chase mitten in der malerischen Grafschaft Kent. Zwar durchaus gediegen, sogar luxuriös - aber wenn man mitten beim Mittagessen von einer Mitbewohnerin gebeten wird, sich ein Mädchen mit mehreren Stichwunden vorzustellen und zu überlegen, wie lange es wohl dauern würde, bis es verblutet ist, ist das nicht unbedingt das, was man sich unter einer gepflegten Tischunterhaltung vorstellt. Aber auf genau diese Art und Weise gerät Joyce, eine ehemalige Krankenschwester, in die Runde von Elizabeth (eine ehemalige Geheimagentin), Ron (ein ehemaliger Gewerkschaftsführer) und Ibrahim (ein ehemaliger Psychiater). Diese drei treffen sich jeden Donnerstag im Puzzle-Stübchen, um Akten mit unaufgeklärten Mordfällen zu studieren. Als es dann tatsächlich einen Toten gibt, ist für das Quartett klar, dass sie bei diesem Fall ordentlich mitmischen werden. Und ihn vielleicht sogar aufklären - wer weiß? Unterstützung erhalten sie von Police Constable Donna De Freitas, die bisher dem Ermittlungsteam lediglich den Tee servieren durfte. Nun aber wurde sie dank Elizabeth Verbindungen dem Team zugeteilt und liefert als Gegenleistung die ein oder andere Insiderinformation. Gekonnt verwebt Richard Osman diese verschiedenen Ermittlungsstränge zu einem spannenden und amüsanten Kriminalroman. Viele Erzählstimmen und häufige Perspektivwechsel bringen Tempo in die Angelegenheit, überraschende Wendungen treiben die Handlung voran. Dabei finden auch kleine und große zwischenmenschliche und gesellschaftliche Probleme ihren Platz, manchmal humorvoll, manchmal berührend, aber immer mit Empathie geschildert. Ein rundum gelungener Roman von einem Autor, der genau weiß, was er will und was er kann, und bei dem selbst die Danksagung Lesevergnügen garantiert.
Senioren auf Spurensuche
von Suzann Kühn - 01.08.2021
Der Donnerstagsmordclub von Richard Osman ist ein ganz besonderer Krimi mit einer tüchtigen Brise von schwarzem Humor. Ich habe ihn mit großem Vergnügen gelesen. Die Gemeinsamkeit von Elizabeth, Joyce, Ibrahim und Ron ist, dass sie den Donnerstagsmordclub bilden und in einer Seniorenresidenz leben. Ein Altersheim für Gutbetuchte, dass so ziemlich keine Wünsche offen läßt. Zur Abwechslung versuchen sie sich an alten, ungelösten Mordfällen der Polizei und machen da mit Scharfsinn und Erfahrung durchaus Fortschritte. Und jetzt geschieht in unmittelbarer Nähe der Residenz ein Mord, also haben sie einen brandaktuellen Fall. Natürlich stürzen sie sich gleich in die Ermittlungen, was bei der Polizei nicht grade Begeisterung auslöst. Aber auch die ermittelnden Polizisten werden hier näher vorgestellt und es macht auch Spaß ihre Gedanken zu verfolgen. Das Buch ist aus unterschiedlichen Perspektiven geschrieben, sehr gefallen haben mir die regelmäßigen Tagebucheinträge von Joyce, die sich hier direkt an den Leser richten. Das Buch ist voll von skurrilen Szenen und teilweise bösen britischen Humor. Mir hat auch die Art und Weise gefallen, wie diese älteren Bewohner mit ihrer Vergangenheit umgingen und das Beste aus ihrem Leben machten. Ein leichter Krimi, der sich gut lesen läßt und nebenbei zum schmunzeln verleitet.
Very british
von aebbies.buechertruhe - 27.07.2021
In der Nähe der Seniorenresidenz Coopers Chase geschieht ein Mord. Genau richtig für die Senioren Elizabeth, Joyce, Ibrahim und Ron! Denn sie bilden den Donnerstagsmordclub und klären ungelöste Kriminalfälle auf! Kurzerhand beginnen sie ihre Ermittlungen, was bei der Polizei allerdings nicht gern gesehen wird. Doch die vier Senioren verblüffen durch Scharfsinn und Witz - da muß selbst die Polizei staunen! Richard Osman hat mit "Der Donnerstagsmordclub" einen gemütlichen britischen Krimi geschaffen. Das Buch bildet den Auftakt einer Serie und hat mich von Beginn an begeistert. Auch wenn der Krimi eher gemütlich ist - man wird richtig gut unterhalten. Richard Osman schreibt voller typisch britischem Humor. Zugegeben, man muß sich daran und den speziellen Schreibstil gewöhnen, aber wenn man sich darauf einlässt, wird man mit unterhaltsamen Stunden belohnt. Der Autor schreibt die einzelnen Kapitel jeweils aus der Sicht wechselnder Charaktere, was die verschiedenen Ansichten verdeutlicht und die Charaktere näher bringt. Sie sind wirklich britisch, haben interessante Ansichten und sind durchweg absolut sympathisch und liebenswert. Dabei aber äußerst scharfsinnig und gar nicht senil! Die Handlung wird trotz des ruhigen Tons dank vieler Spuren bis zum Ende hin spannend gehalten. Hier kann man rätseln, mitfiebern und mit den Senioren ermitteln. Das macht riesigen Spaß! Ich finde dieser Auftakt ist absolut gelungen und freue mich schon auf weitere Fälle für die rüstigen Senioren!
Erwartungen nicht ganz erfüllt
von hiclaire - 25.07.2021
Richard Osmans "Debüt-Krimi" wurde mit viel lobender Begeisterung besprochen, und auch die inhaltliche Beschreibung klang durchaus nach meinem Geschmack, also wurde es gekauft. Zuerst hat mein Mann das Buch gelesen, dann ich und beide merkten wir recht bald, dass es unsere Erwartungen nicht erfüllen würde. Mein Mann fand es öde und langweilig. Ich musste ein wenig darüber nachdenken, warum es mich so wenig begeistern konnte, denn eigentlich finden sich in diesem Kriminalroman zahlreiche Elemente, die mir gut gefallen, wie z.B. die originellen Protagonisten und die (altersbedingte) Unverfrorenheit mit der sie agieren, eine angenehme Sprache, muntere Dialoge, auch ernste Themen und so manche klugen Gedanken. Und immer wieder berührende Momente, die ohne viele Worte und die ganz großen Emotionen auskommen, gerade so wie ich es mag. Ich denke, mein Fremdeln mit dieser Geschichte rührt daher, dass es für mein Empfinden von allem ein bisschen zu viel gewesen ist. Die Figuren etwas zu originell und überzeichnet, die Dialoge bzw. Gedankengänge in den Passagen der Ich-Erzählerin etwas zu launig, zu viele Wendungen im Krimiplot, die hinsichtlich der eh nicht vorhandenen Spannung nix bringen. Insgesamt wirkt es sprunghaft und unstrukturiert, gerade hinsichtlich des Krimiteils ohne fesselnden roten Faden. Dabei durchaus nicht unstimmig, aber zu bemüht und konstruiert um zu überzeugen. Der Autor kommt gern ins Plaudern und spinnt dabei zahlreiche lose Erzählfäden, selbst wenn es um die Ermittlungen geht. Mit den vielen Wendungen und Geheimnissen konnte er mich zwar immer wieder überraschen und einigermaßen unterhalten, aber nicht wirklich begeistern. Bogdan hat mir als Figur hier am besten gefallen. Eine Empfehlung kann ich nur schlecht aussprechen. Wie Richard Osman seine Geschichte angelegt und präsentiert hat, scheint ja insgesamt bestens anzukommen, also alles richtig gemacht. Ansonsten ist es, wie so oft, eben Geschmacksache. Kaufen werde ich mir die Fortsetzung sicher nicht, vielleicht reinschauen, sollte sie mir zufällig in die Hände fallen.
Langweilig....
von Igela - 21.07.2021
Jeden Donnerstag treffen sich in der Seniorenresidenz Coopers Chase vier Bewohner zum Donnerstagmordclub. Sie brüten über ungeklärte Mordfälle, sichten Material und stellen Mutmassungen an, was geschehen sein könnte. Elisabeth, Ibrahim, Ron und Joyce lieben es zu ermitteln und freuen sich diebisch, als der Mord an dem örtlichen Bauunternehmer Tony Curran das Städtchen erschüttert. Sehr schnell mischen sie in den Ermittlungen mit und erstaunen die örtliche Polizei. Die Idee zu dieser Geschichte hat mich sofort interessiert, denn ich stellte mir eine rüstige Seniorengang à la Miss Marple vor. Die Pressemitteilungen, in denen die Wörter very british und Millionenerfolg aus England witzige Krimiunterhaltung versprachen, schürten meine Erwartungen zusätzlich. Nun bin ich nicht nur ernüchtert, sondern auch masslos enttäuscht. Die Geschichte ist weder lustig, noch spannend und sie verfügt leider überhaupt nicht über den versprochenen Charme. In langen Passagen liest man langatmige Beschreibungen über Lage und Zustand der Seniorenresidenz, Busfahrten der Bewohner und langweiligem Geplauder in Tagebuchform von Joyce, einer der vier Mitglieder des Donnerstagmordclubs. Joyce kommt dabei, wie bei älteren Damen oft üblich, vom Hundersten ins Tausenste. Dabei plappert sie viel und doch nichts Relevantes über den Mordfall. Es gibt Aufblitzer mit schrulligen Einlagen à la Miss Marple und auch ein paar witzige Szenen. Als zum Beispiel der Mordclub eine Leiche exhumiert. Die humorvollen Szenen konnte ich jedoch an einer Hand abzählen und so blieb die Geschichte zäh. Das unendliche Geplapper bei Sherry und Zitronenkuchen über Bekannte, andere Bewohner und Freizeitaktivitäten empfand ich als banal und ja leider schon wieder das Wort: langweilig. Einmal mehr: Ein paar Morde machen leider noch keinen Krimi aus. Wenn ein Autor dann noch hanebüchene Ermittlungsergebnisse aus der Kiste zaubert, ist bei mir Schluss. Ich wollte nicht einmal mehr wissen, wer denn da genau gemordet hat und habe das Buch die letzten 100 Seiten nur noch überflogen.
Very british
von CM94 - 19.07.2021
Ich bin ein großer Fan von Cosy Crime und Großbritannien und dachte mir daher, ich versuche mich mal am Donnerstagsmordclub . Der Klappentext klang schon britisch humorvoll und ich konnte es gar nicht erwarten, mit den rüstigen Rentnern die Ermittlungen aufzunehmen. Zum Inhalt: Immer donnerstags treffen sich Elizabeth, Ron und Ibrahim im Puzzlezimmer der Seniorenresidenz, in der sie alle leben, um ungelöste Kriminalfälle aufzuklären. Als Joyce ebenfalls in die Seniorenresidenz zieht, will sie unbedingt ein Teil des Clubs werden. Als direkt vor der Seniorenresidenz ein Toter gefunden wird, schlägt die Stunde des Donnerstagsmordclubs , der es sich nun zur Aufgabe gemacht hat, den Mordfall aufzuklären. Es handelt sich hierbei eher um einen gemütlichen Krimi, der mit viel Liebe zum Detail und einer ordentlichen Portion britischem Humor erzählt wird. Im Mittelpunkt steht die rüstige Rentnertruppe, die sehr zum Ärger der Polizei, nicht lockerlassen will und auf eigene Faust Ermittlungen anstellt. Die Rentner scheuen dabei keine Mühen und sind wirklich auf Zack, was auch die Polizei erstaunt. Die Geschichte ist aus zwei perspektiven erzählt- einem außenstehenden Erzähler und aus der Sicht von Joyce, die in diesen Passagen auch viel persönliches von sich preisgibt und wie eine nette alte Dame wirkt, die sich mehr vom Lebensabend erwartet, als Beschauliche Ruhe. Ich hatte so meine Mühen, bei den ganzen vorstellten Personen den Überblick nicht zu verlieren. Die Handlung wird im Verlauf der Geschichte auch immer vielschichtiger, aber ich bin einfach nicht so richtig reingekommen. Auch die Neugier und Einmischung der Rentner wurde mir irgendwann zuwider, vor allem da oft sehr ausschweifend erzählt wird, was gut zur Rentnertruppe passt, mich aber irgendwann strapaziert hat. Ich hatte mir ein bisschen mehr Tempo und weniger für die Handlung unnötige Nebeninfos gewünscht. Ich habe für mich einfach festgestellt, dass britischer Cozy Crime leider nicht so ganz mein Genre ist. Vielleicht versuche ich mich später nochmal ein einem der angekündigten weiteren Fälle, bin mir da aber noch nicht sicher.
Cosy Crime für gemütliche (und unterhaltsame) Lesestunden
von Anonym - 18.07.2021
Die humorvolle Inhaltsangabe und die Begeisterungsstürme aus UK zogen mich sofort an, war ich doch auf der Suche nach unterhaltsamer Zerstreuung für die warmen Sommertage. Anfangs etwas skeptisch, da die handelnden Personen nicht in meiner Altersklasse liegen, hatte ich nach nur ein paar Seiten alle Zweifel verloren und konnte mich voll und ganz in der Geschichte rund um Elizabeth, Joyce, Ron und Ibrahim aus der Seniorenresidenz "Coopers Chase fallen lassen. Der Plot konnte mich ziemlich überraschen, da ich selber immer wieder rätselte, wer denn nun der Mörder sein könnte. Immer wieder lenkte der Autor mich in eine bestimmte Richtung und ich war mehr als einmal überzeugt, nun eindeutig zu wissen, wie das Buch ausgehen würde. Umso begeisterter war ich, dass der Autor seine Finten sehr stark betonte und relativ schnell wieder aufdeckte. So machte das Miträtseln bis zum Schluss erheblichen Spaß. Die Charaktere sind allesamt sehr liebenswert und interessant beschrieben und das Quartett ergänzt sich toll durch die ganz eigenen Charaktereigenschaften. Der Autor hat es sich für mich an manchen Stellen etwas zu einfach gemacht, da vor allem Elizabeth teilweise ein paar Mary Sue Züge aufweist, doch driftete es nie in eine ernst gemeinte Richtung ab, sondern erinnerte mich mehr an eine skurrile Überspitzung a la Allan Karlsson von Jonas Jonasson - überraschender Weise wusste die Figur immer, was als nächstes unternommen werden müsste und besaß mitunter auch Mittel und Wege, das Unmögliche möglich zu machen. Dennoch hatte ich einen Heidenspaß, dem Donnerstagsmordclub zu folgen - auch in ihrem Alltag. Das Tempo der Handlung ist sehr abwechslungsreich. Von eher ruhigen Passagen, in denen der Leser einzelne Charaktere in ihrem Alltag begleiten, von Wünschen und Ängsten erfahren kann, bis hin zu etwas schnelleren Passagen, in denen die Handlung innerhalb weniger Seiten nur so dahin rauscht. Alles in allem ist das Buch aber kein rasanter Krimi, sondern besticht durch die Nähe zu seinen Charakteren und wird durch den Wunsch, mehr über sie zu erfahren, zu einem Pageturner im Anfangsstadium. Donnerstagsmordclub war ein wunderbares Buch für abwechslungsreiche Lesestunden und genau die kurzweilige Unterbrechung des Alltags, die ich gebraucht habe. Ich warte gespannt auf den nächsten Band im Januar 2022 und freue mich schon auf die Rückkehr des Donnerstagsmordclubs!
Mehr davon!
von Friend of laughter - 18.07.2021
Alle Vorzüge sind bereits zutreffend aufgezählt. Mein Fazit: Bitte mehr davon, so bald wie möglich!
entspannender Cosy Crime. Witzig und nett
von Diana - 16.07.2021
Richard Osman - Der Donnerstagsmordclub Joyce wohnt erst seit kurzem im Coopers Sunshine, ein Seniorenheim in Kent, als sie von der Mitbewohnerin Elizabeth zum Donnerstagsmordclub eingeladen wird. Die Senioren Ibrahim und Ron sowie Elizabeth nehmen sich alte Fälle vor, die von der Polizei noch nicht aufgeklärt werden konnten. Als praktisch ein Mord direkt vor ihrer Haustür passiert, wenden sich die Senioren dem aktuellen Geschehen zu und haben schnell einen Verdächtigen. Doch ganz so einfach, wie es auf den ersten Blick scheint, ist es dann doch nicht und es kommt noch schlimmer... Ich habe bisher noch kein Buch von Richard Osman gelesen. Der Donnerstagsmordclub hat mich neugierig gemacht, weil ich die Idee einer ermittelnden Seniorengruppe witzig fand. Der Erzählstil ist überwiegend modern, doch die Dialoge passen zu den Senioren, was mir gut gefiel. Insgesamt gab es eine gute Grundspannung, auch das Tempo war dem Rentenalter angepasst, was gut zum Buch passte. Ich persönlich brauche ein wenig mehr Action, ein wenig mehr Tempo, hier wäre es meiner Meinung nicht nötig gewesen die Örtlichkeiten und die Figuren bis ins kleinste Detail auszuarbeiten. Ein bisschen was darf man ruhig der Vorstellungskraft und der eigenen Fantasie überlassen. Es gab eine gute Portion Humor, und ich habe das Buch gern gelesen, auch wenn ich mir nicht vorstellen kann, weitere Bücher der Reihe zu lesen. Die Charaktere wirken lebendig und vielschichtig ausgearbeitet. Tonangebend ist Elizabeth, die bei einem Geheimdienst gearbeitet hat und natürlich die Nase immer vorn hat. Sympathisch? Ja, aber irgendwie auch sehr aufdringlich, zumindest war das mein Eindruck von ihr. Sie hatte so ein bisschen was von Besserwisser . Joyce hat mir dagegen Rätsel aufgegeben, ehrlich gesagt, weiß ich nich warum ein Teil der Geschiche aus ihrer Perspektive erzählt wird. Die Tagebucheinträge waren eigentlich für die Handlung unwichtig und vielleicht hat auch das ein wenig von der Spannung genommen. Nochmal die Story war schön, ich habe mich gut unterhalten gefühlt, und das Tempo passt gut zum Rentner-Mordclub, aber mir fehlte hier irgendwie das gewisse Etwas. Ab und an wurde es etwas zäh und zu detailliert, aber jeder der gerne Cosy Crime liest, wird mit diesem Buch seine Freude haben. Das Hörbuch wird eingelesen von Johannes Steck und Beate Himmelstoß. Beide bieten dem Hörer ein gutes Hörerlebnis, wobei mir Johannes Steck ein bisschen besser gefallen hat, da er die Stimmung der Senioren und der Handlung etwas besser herüberbringen konnte. Dennoch, beide Synchronsprecher haben die Story lebendig werden lassen und das hat mir sehr gut gefallen. Das Cover hat mich nicht angesprochen. Ich denke, wenn ich die Leseprobe vorher nicht gelesen hätte, dann hätte ich das Buch nicht zur Hand genommen. Fazit: entspannender Cosy Crime. Witzig und nett. 3 Sterne.
Zu wenig Charme
von buchkenner - 15.07.2021
Der Donnerstagsmordclub ist für sich erstmal eine tolle Idee. Rüstige Rentner in einem Luxusaltersheim, deren liebste Beschäftigung das Lösen alter Kriminalfälle ist. Das klingt ein bisschen so als würden sich Columbo, Miss Marple und Jessica Fletcher zufällig beim Bingo begegnen. Leider kam für mich aber weder der Witz noch der Charme rüber, die ich mir von solch einer Lektüre erhoffe. Der ein oder andere nette Einfall war dabei, aber nichts was mir nachhaltig im Gedächtnis geblieben ist. Ich bin nicht sicher ob hier hören und lesen einen deutlichen Unterschied machen oder ob der Stil des Buches einfach nicht meinen Geschmack trifft. Für mich zieht es sich realtiv Ereignislos in die Länge und kann mich nicht fesseln. Schade. Ich habe das Buch gehört und würde vielleicht eher zum Lesen raten, wenn einen der Klappentext anspricht.
Miss Marple und ihre Spürnasen
von Tintenherz - 11.07.2021
Das Cover ist passend mit dem englischen Prunkgebäude vor einem hellblauen Hintergrund und dem gleichfarbigen Buchtitel gestaltet. Der Schreibstil liest sich leicht verständlich und sticht durch seine Lebendigkeit und dem englischen Humor hervor. In Coopers Chase, einer exklusiven Seniorensiedlung wird ein Bauunternehmer ermordet. Der Donnerstagsmordclub, bestehend aus den Senioren Elizabeth, Joyce, Ibrahim und Ron, der sich wöchentlich zur Aufgabe gemacht, alte Mordfälle zu lösen, nimmt sich den Mordfall vor. Ihre unkonventionelle Ermittlungsarbeit stösst sehr auf Gegenwehr der hiesigen Polizei. Aber mit vereinten Kräften wollen sie den Täter überführen. Dieser Kriminalroman beginnt für den speziellen Club als ein spannendes Abenteuer und endet aber sehr ernst. Die lockere Seniorengruppe beobachtet und analysiert gewieft den Fall. Für alle Eventualitäten haben sie ihre Experten, die ihnen zur Hilfe eilen und sind so der Polizei einen Schritt voraus. Sie benehmen sich wie naive alte Menschen; haben es aber faustdick hinter den Ohren. Mittendrin erscheinen die neuesten Ereignisse als Tagebucheinträge von Joyce, die den Leser direkt anspricht. Der Handlung ist spannend zu folgen und es ist ein Genuss, die außergewöhnlichen Senioren bei ihrer Arbeit zu beobachten. Ich bin schon sehr gespannt, ob dieser spezielle Club noch in Serie geht. Fazit: Ein Kriminalroman mit außergewöhnlichen Spürnasen!
Enttäuschend
von Isa - 11.07.2021
Elisabeth, Ron, Ibrahim und Joyce verbringen ihren Lebensabend in einer luxuriösen Seniorenresidenz. Dort treffen sie sich jeden Donnerstag im Puzzlezimmer um ungelöste Kriminalfälle zu lösen. Als vor ihrer Haustür ein Mord geschieht, können die Ermittlungen natürlich nicht ohne das Quartett stattfinden Die Protagonisten werden klischeehaft, unsympathisch und mit wenig Tiefgang charakterisiert, obwohl die Vergangenheit des Quartetts thematisiert wird. Im Vordergrund der Handlung stehen langgezogene Tagebucheinträge und nicht der Mord. Die Handlung konnte mich von Anfang an nicht mitnehmen, sie wirkt oberflächlich und konstruiert; ebenso störten die Vielzahl an Protagonisten und der häufige Wechsel der Handlungsorte. Der Schreibstil ist einfach gehalten und den britischen Humor fand ich nirgends. Sehr nervend fand ich die nicht gekennzeichneten Tagebucheinträge. Leider konnte mich die Geschichte überhaupt nicht ansprechen und dies ist eines der wenigen Bücher, wo ich nicht bis zum Ende durchgehalten habe.
Unvorhergesehenes Ende
von Nevena Banov - 10.07.2021
Ein luxuriöses Altersheim in Kent. Idyllische Landschaft, gutes Essen, verschiedene Aktivitäten für Senioren. Wer könnte ahnen, dass 4 Bewohner der Residenz sich jeden Donnerstag treffen, um ungelöste Kriminalfälle zu knacken? Als dann ein Mord geschieht, der in direktem Zusammenhang mit dem Heim steht, sind die vier natürlich nicht zu stoppen und stürzen sich in die (eigenständigen) Ermittlungen, bei denen sie nicht selten der Polizei voraus sind. Die Geschichte wird aus zwei verschiedenen Perspektiven erzählt: Der Großteil wird aus der Sicht des allwissenden Erzählers beschrieben, zum anderen berichtet die fast achtzigjährige Joyce in ihrem Tagebuch, was sie alles erlebt. Dieser Wechsel bring Abwechslung und hält das Interesse. Für meinen Geschmack hat sich jedoch die Erzählung teilweise in die Länge gezogen. Die ersten rund 200 Seiten waren nicht sehr viel anders als ein durchschnittlicher Krimi und es war schwierig zu erkennen, wohin die ganzen Entwicklungen führen sollen. Umso überraschender war dann aber die unerwartete Wendung am Ende! Die Auflösung des Falls ist dem Autor wirklich gelungen, vor allem deshalb, weil zum Schluss wieder eine Verknüpfung zum Beginn erstellt wird. Dies rundet das Leseerlebnis perfekt ab. Zusammengefasst also ein lesenswerter Krimi, der jedoch am Anfang etwas zu schleppend ist.
Very british...
von MB - 09.07.2021
Wer von den werten Leser:innen es gerne british mag, der wird an diesem neuen Krimi Der Donnerstagsmordclub von Richard Osman Gefallen finden. Ein wenig gewagt ist wohl aber meine Behauptung, dass dieser Fall auch bei Fans von Agatha Christie auf Gegenliebe stoßen wird. Die über 100 kurzen Kapitel und die sehr distinguiert-korrekte Sprache machen das Buch sehr gut lesbar und durchaus zu einem Pageturner der etwas anderen Art; und es ist nicht der thrill, der das Lesen vorantreibt, sondern die Tatsache, dass jedes einzelne Kapitel einlädt, sich am Rätselraten, wer denn nun der Täter oder die Täterin sein könnte, zu beteiligen. Auch die Figuren sind gut gezeichnet, nicht zuletzt die in die Jahre gekommenen Hobbykriminalist:innen aus dem Club in der Seniorenresidenz. Natürlich spielt der Autor auch mit dem etwas schrulligen Charme der betagten Aufklärer:innen, was mich hin und wieder hat schmunzeln lassen. Die Lebensgeschichten der Freizeitermittler:innen kommen auch nicht zu kurz und auch da gibts dunkle Seiten. Die reine Handlung ist es nicht, was diesen Krimi durchaus lesenswert macht; die wechselnde Erzählperspektive und die Tagebucheinträge der 80-jährigen Joyce gleichen dies aber locker aus.
Krimi mit Krückstock
von Anonym - 29.06.2021
Der Donnerstagsmordclub ist ein gemütlicher Krimi für zwischendurch! Es geht um das Quartett Joyce, Elisabeth, Ron und Ibrahim. Alle sind um die 80 Jahre alt und leben in der luxuriösen Seniorenresidenz "Coopers Chase". Sie haben es sich zum Hobby gemacht, jeden Donnerstag ungelöste Kriminalfälle zu analysieren und sie für sich aufzuklären. Als eines Tages ein Mord direkt vor ihrer Haustür geschieht, haben die vier die Gelegenheit, der Polizei unter die Arme zu greifen und ihr Hobby so richtig auszuleben. Das Cover find ich schön, schlicht gestaltet. Es strahlt für mich irgendwie den Britischen Flair mit aus. Der schreibstil ist angenehm zu lesen und kurze Kapitel sind genau mein Ding. Es wird aus zwei unterschiedlichen Sichtweisen erzählt, einmal aus der Erzähler Sicht und einmal aus Sicht von Joyce, die ein Tagebuch über die Ereignisse führt. Mich hat es nicht wirklich gestört, aber gebraucht hätte ich es hier auch nicht, zumal ich es komisch fand, dass sie in ihr Tagebuch so schreibt als ob sie zu dem Leser spricht z.B. "ich weder es euch Später berichten" oder so. Stellenweise fand ich es auch ein wenig zu langatmig, dafür fand ich das Ende aber ganz gut. Das Buch ist der Auftakt einer Reihe, wobei es in sich abgeschlossen ist.
Ein Cosy-Krimi vom Feinsten!
von Anonym - 29.06.2021
Wer nervenaufreibende Mörderjagden und psychologische Charakterstudien sucht, ist sicherlich falsch bei Der Donnerstagsmordclub von Richard Osman. Wer dagegen das perfekte Buch für einen entspannten Abend auf der Couch oder für Sonnenstunden auf dem Balkon sucht, ist bei diesem Buch genau richtig. Der Donnerstagsmordclub spielt in einer Welt mit liebevoll überzeichneten Figuren ähnlich wie bei Miss Marple oder anderen Cosy-Krimis. Auch hier ist das friedliche Ambiente trügerisch und in der vermeintlichen Idylle lauert das Böse. Für Joyce, Ron, Elizabeth und Ibrahim kommt der Mord in nächster Nähe jedoch zum richtigen Augenblick und schnell setzen sie alles daran, um die Polizei bei den Kriminalermittlungen tatkräftig zu unterstützen. Dabei wird schnell deutlich, dass sich die vier perfekt ergänzen und zusammen für die Mörderjagd bestens gerüstet sind. Der Donnerstagsmordclub ist ein genretypischer Roman, der sicherlich nicht der außergewöhnlichste seiner Art ist, aber mit Abstand einer der humorvollsten und unterhaltsamsten. Richard Osman hat ein gutes Gespür für seine Figuren und schafft es immer wieder Pointen zu setzen, die mindestens ein Schmunzeln oft aber auch ein Lachen hervorrufen. Trotz des Settings in einem Altersheim ist der Roman keineswegs altbacken, sondern stets frisch und unterhaltsam. Der Donnerstagsmordclub beweist, dass selbst das Leben im Altersheim voll von Spannung sein kann.
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