¿¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿ "¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿" ¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿Ein brennendes Haus. Eine Leiche in den Trümmern. Und eine Wahrheit, die so unfassbar ist, dass sie tödlich endet.Die englische Kleinstadt Haddley wirkt auf den ersten Blick ruhig und unscheinbar, doch dieser Eindruck täuscht. Als Ben Harper einen Brand im Gemeindehaus entdeckt, wird kurz darauf eine Leiche gefunden, die offenbar schon seit längerer Zeit dort liegt. Damit beginnt eine Geschichte voller Geheimnisse, Lügen und verdrängter Wahrheiten.Der Einstieg ist spannend und atmosphärisch gelungen. Dennoch fiel es mir schwer, eine emotionale Bindung zu den Protagonisten aufzubauen - möglicherweise, weil ich den ersten Band der Reihe nicht gelesen habe. Zudem springt die Handlung stellenweise unvermittelt in die Vergangenheit, ohne dies klar zu kennzeichnen, was den Lesefluss zeitweise stört.Sehr überzeugend ist die Darstellung der Kleinstadt selbst: Ein Ort, in dem vieles auf Lügen und Schweigen basiert und nichts so ist, wie es scheint. Diese düstere Atmosphäre trägt maßgeblich zur Spannung bei.Sehr angenehm ist der Schreibstil von Robert Gold. Die kurzen Kapitel, die bildhafte Sprache und der flüssige Erzählstil sorgen dafür, dass man schnell durch die Seiten kommt.Insgesamt ist "Eleven Liars" ein spannender Thriller mit einer starken Grundidee und sehr gutem Schreibstil. Für ein besseres Verständnis der Figuren kann es jedoch hilfreich sein, den ersten Band der Reihe zu kennen.