Schon der Prolog lässt mich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Wer ist Josephine?
In Sainte-Valerie ist es ruhig geworden. Viele Geschäfte sind geschlossen und die Dorfbewohner können ihr Dorf endlich ohne die vielen Feriengäste geniessen. Sie geniessen die winterliche Landschaft und die besonderen kulinarischen Köstlichkeiten in dieser Zeit. Besonders Pierre weiß alle diese Köstlichkeiten zu schätzen!
Die Polizei jagt seit einiger Zeit Einbrechern hinterher. Diese hinterlassen keine Spuren und sind daher schwer zu fassen. Dann ändert sich alles, denn beim letzten Einbruch hinterlassen sie eine Leiche. Pierre und sein Team werden in die Ermittlungen eingebunden. Pierre ist nicht sehr glücklich, da er ab jetzt mit Lieutenante Jeanne Fenech zusammenarbeiten muss. Ihre direkte Art ist oft nicht hilfreich.
Der Tote, Thomas Garcin, war Leiter einer Thermalklinik. Er war auf dem Weg zu einem Kongress. Warum war er unangekündigt in seinem Ferienhaus. Man ermittelt im privaten Umfeld und auch in der Klinik. Dort stößt man auf Ungereimtheiten. Und einen Todesfall. Steht dieser in Zusammenhang mit dem Test von neuen Arzneimitteln?
Was ist mit Penelope, der Schreibkraft der Polizei von Sainte-Valerie los? Sie fühlt sich verfolgt. Die Dorfbewohner rücken zusammen und können ihr endlich ihr Geheimnis entlocken. Eine große Überraschung!
Der Fall entwickelt sich in einem rasanten Tempo. Mit Fenech und Pierre verfolgen wir hautnah die Spuren. Im Hintergrund leisten die Kollegen mit ihren Recherchen wertvolle Arbeit.
Mir gefällt diese Mischung aus spannendem Fall und Privatleben der Akteure sehr gut. Dabei dürfen wir dieses Mal die winterliche Landschaft mit ihren Reizen geniessen. Ebenso wie die besondere Küche. Am Rande erfahren wir zudem noch Einiges über verschiedene Bräuche zur Weihnachtszeit.
Auch sind auf jeden Fall noch das Glossar und die wunderbaren Rezepte am Ende des Buches zu erwähnen.
Ach, bin traurig, die Provence nun so schnell wieder verlassen zu müssen.
Diese Reihe und dieses Buch um den liebenswerten Ermittler Pierre Durand kann ich nur wärmstens empfehlen. Hoffentlich kommt bald eine Fortsetzung.