>> Ich fühle mich, als wäre ich schon am Rande des Abgrunds gewesen, und dann habe ich dich getroffen und bin direkt von der Klippe gesprungen. << - S. 233
Meine Meinung:
Ein letztes Mal Kingmakers. Mit dem fünften Band geht nun eine Reihe zu Ende, die mich über eine lange Zeit begleitet und die mir wirklich gut gefallen hat. Leider hat der finale Band mich nicht komplett überzeugen können und es gab ein paar Punkte, die mich gestört haben.
Die Geschichte geht spannend los und die Thematik hat mich direkt gefesselt. Allerdings hat meine anfängliche Begeisterung über die Geschichte hinweg immer mehr nachgelassen.
Dieser Teil fühlte sich für mich eher wie eine Art Spin off an vor allem, da die Geschichte von Sabrina und Adrik garnicht an Kingmakers spielt und andere altbekannte Charaktere kaum eine Rolle spielen. Das war auch einer der Punkte, die mich etwas gestört haben.
Sabrinas Charakter mochte ich von Beginn an sehr gerne. Sie ist stark und weiß genau, was sie will. Mir hat sehr gefallen, dass sie sich in dieser von Männern dominierten Welt durchsetzen wollte und man hat gemerkt, dass ihr jedes Mittel recht ist, um ihre Ziele zu erreichen.
Adrik hat mir über die Handlung hinweg ein ungutes Gefühl vermittelt und ich bin nicht so richtig mit ihm warm geworden. Er respektiert Sabrina, aber trotzdem hatte ich das Gefühl, dass sie in jeder Situation unter ihm steht und er sie nicht als Gleichberechtigte behandelt. Ihre Beziehung war für mich schwierig nachzuvollziehen und ich konnte mich nicht komplett auf ihre Verbindung einlassen.
Fazit:
Leider hat mich der finale Band dieser von mir sehr geliebten Reihe etwas enttäuscht. Ich konnte die Beziehung zwischen den Charakteren nicht zu 100 % nachvollziehen und auch Adriks Charakter hat mich in vielen Situationen mit einem unguten Gefühl zurückgelassen. Für mich fühlte es sich eher an als würde ich ein Spin off der Reihe lesen, wobei der vierte Band ein schönes und rundes Ende für die Reihe gewesen wäre.
3/5