
Wenn Immanuel Kant den Witz als »Hülle für die Vernunft« bezeichnet, dann könnte sich selbst die gravitätische Disziplin der Architektur zu ihren komischen Aspekten bekennen. Zumindest aus philosophischer und historischer Perspektive scheinen vielfältige Facetten auf. Neben pointierten räumlichen und semantischen Phänomenen erheitern auch Ornamentik und Karikaturen. Die Beiträger*innen verfolgen, angefangen von Michel de Montaignes »lächerliche[n] Wesen«, das Thema über die Frühromantik bis hin zur Gegenwart und fokussieren auf Diskurse um indigene Räume und teils ludische Entwurfsprozesse und Architekturaneignungen. Das breite Spektrum an Zugängen erlaubt schließlich eine neue Antwort auf die Frage: Warum lachen Architekten nicht?
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