In der Natur schöpfen viele Menschen Kraft. Beim Spazierengehen im Wald, beim Wandern in den Bergen oder beim Schwimmen in einem erfrischenden See. Sie ist Sehnsuchts- und Erholungsort und war schon immer ein häufig gewähltes Motiv in der Literatur. Von Goethe über Brentano bis hin zu Bachmann – sie alle haben die Natur in ihren Werken verarbeitet. Mittlerweile hat sich der Inhalt aufgrund diverser menschengemachter Bedrohungen vom Idyll eher zum düsteren Szenario entwickelt. Und doch: gerade in diesen Zeiten ist es wichtig, sich mit den Auswirkungen des Klimawandels zu befassen und sich dafür zu sensibilisieren. Wir erleichtern Ihnen die Auswahl und haben für Sie daher 10 lesenswerte Bücher über Natur und Umwelt ausgesucht.

Taschenbuch
Darum geht es: Erst wird ein junger Mann angespült, und dann strandet der Wal. Die dreihundertsieben Bewohner des Fischerdorfs St. Piran spüren sofort: Hier beginnt etwas Sonderbares. Doch keiner ahnt, wie existentiell ihre Gemeinschaft bedroht ist. So wie das ganze Land. Und vielleicht die ganze Welt. Weil alles mit allem zusammenhängt.
Darum lieben wir dieses Buch: Eine mutmachende Geschichte über Menschlichkeit und das, was bleibt, wenn die Welt aus den Fugen gerät. John Ironmonger gelingt der Spagat zwischen Gefühl und nüchterner Sachlichkeit. Als promovierter Zoologe reicherte er seinen Roman mit sehr viel Fachwissen an und rührt aber gleichzeitig auch zu Tränen, ohne kitschig zu werden. Dieses Buch ist für alle Realisten und Pessimisten, die ein wenig mehr Zuversicht gebrauchen können.
Darum lieben wir dieses Buch: Eine mutmachende Geschichte über Menschlichkeit und das, was bleibt, wenn die Welt aus den Fugen gerät. John Ironmonger gelingt der Spagat zwischen Gefühl und nüchterner Sachlichkeit. Als promovierter Zoologe reicherte er seinen Roman mit sehr viel Fachwissen an und rührt aber gleichzeitig auch zu Tränen, ohne kitschig zu werden. Dieses Buch ist für alle Realisten und Pessimisten, die ein wenig mehr Zuversicht gebrauchen können.

Buch (gebunden)
Darum geht es: Was, wenn die Zukunft längst begonnen hat - nur ohne uns? Seit Jahren brennt die Sonne erbarmungslos vom Himmel. Die Hitze ist unerträglich, der Süden unbewohnbar, der Staat nur noch Fassade. Wer es sich leisten konnte, ist rechtzeitig nach Nordschottland, Grönland, Kanada oder Sibirien gezogen. Nur wenige Menschen sind in ihrer Heimat geblieben. Fausto ist einer von ihnen. In einem weitgehend aufgegebenen Dorf kämpfen er und einige wenige Nachbarn ums Überleben. Bis eines Tages eine schöne, schweigsame junge Frau auftaucht, der die Hitze beneidenswert wenig auszumachen scheint...
Darum lieben wir dieses Buch: In seinem neuesten Roman entwirft Andreas Eschbach eine Zukunft, die erschreckend nah und realistisch ist. Denn hier beschreibt er keine apokalyptischen Horrorszenarien, sondern das Leben der einfachen Menschen, wenn sich Natur und Umwelt gegen uns stellen. Besonders stark ist die Atmosphäre dieses Romans: die flirrende Hitze, die Leere der verlassenen Orte und das Gefühl, dass die Welt sich weitergedreht hat, ohne Rücksicht auf die, die zurückgeblieben sind. Ein ruhiger, kluger Roman über Klimakrise, Einsamkeit und die Frage, was Menschlichkeit bedeutet, wenn die alten Sicherheiten verschwunden sind.
Darum lieben wir dieses Buch: In seinem neuesten Roman entwirft Andreas Eschbach eine Zukunft, die erschreckend nah und realistisch ist. Denn hier beschreibt er keine apokalyptischen Horrorszenarien, sondern das Leben der einfachen Menschen, wenn sich Natur und Umwelt gegen uns stellen. Besonders stark ist die Atmosphäre dieses Romans: die flirrende Hitze, die Leere der verlassenen Orte und das Gefühl, dass die Welt sich weitergedreht hat, ohne Rücksicht auf die, die zurückgeblieben sind. Ein ruhiger, kluger Roman über Klimakrise, Einsamkeit und die Frage, was Menschlichkeit bedeutet, wenn die alten Sicherheiten verschwunden sind.

Taschenbuch
Darum geht es: Mira Bunting ist die Gründerin einer Guerilla-Gardening-Gruppe namens Birnam Wood. Das Kollektiv pflanzt und erntet, wo es niemand bemerkt: an Straßenrändern, in vergessenen Parks, vernachlässigten Hinterhöfen. Seit Jahren kämpft die Gruppe darum, Birnam Wood langfristig rentabel zu machen. Dann eröffnet sich eine Möglichkeit: ein Erdrutsch hat den Pass zu einem Naturschutzgebiet abgeschnitten, die Umweltkatastrophe hat auch eine große, scheinbar verlassene Farm eingeschlossen. Als Mira sich das Grundstück auf eigene Faust ansehen will, wird sie dort von Robert Lemoine überrascht. Der mysteriöse amerikanische Milliardär ist fasziniert von Mira und schlägt ihr vor, das Land zu bewirtschaften. Ein Handel, der Folgen haben wird. Wer ist Lemoine wirklich?
Darum lieben wir dieses Buch: "Der Wald" ist ein Mix aus Gesellschaftsroman und Öko-Thriller, der vor Ironie nur so strotzt. Wir lieben die bissigen Dialoge und den temporeichen Plot. Vor allem aber das Ende hat uns sprachlos zurückgelassen und gibt viel Stoff zum Diskutieren und Nachdenken. Wir empfehlen hier einen Buddy Read, damit man das Buch direkt mit jemandem besprechen kann.
Darum lieben wir dieses Buch: "Der Wald" ist ein Mix aus Gesellschaftsroman und Öko-Thriller, der vor Ironie nur so strotzt. Wir lieben die bissigen Dialoge und den temporeichen Plot. Vor allem aber das Ende hat uns sprachlos zurückgelassen und gibt viel Stoff zum Diskutieren und Nachdenken. Wir empfehlen hier einen Buddy Read, damit man das Buch direkt mit jemandem besprechen kann.

Buch (gebunden)
Darum geht es: Alba ist Dozentin an der Universität von Reykjavík, als Expertin für aussterbende Sprachen fliegt sie von einer Konferenz zur nächsten. Wie viele Bäume muss ich pflanzen, fragt sie sich, um meinen CO2-Fußabdruck zu kompensieren? Wenig später erwirbt sie außerhalb von Reykjavík ein altes Haus mit einem Stück Land. Immer mehr fügt sie sich in die Dorfgemeinschaft ein. Es ist, als hätte man dort nur auf sie gewartet. Chor und Theaterverein suchen neue Mitglieder und die im Dorf ansässigen Flüchtlinge brauchen eine Sprachlehrerin. Eine mütterliche Beziehung entsteht zu dem 16-jährigen Waisen Danyel, mit dessen Hilfe sie an ihrem Garten Eden baut - ihrem Zufluchtsort in einer immer chaotischer werdenden Welt.
Darum lieben wir dieses Buch: "Eden" ist ein leiser, tröstlicher Roman, der zeigt, dass Veränderung nicht laut oder spektakulär sein muss. Auður Ava Ólafsdóttir erzählt mit großer Sanftheit von einer Frau, die einen neuen Rhythmus für ihr Leben finden will. Besonders berührt hat uns, wie aus kleinen Gesten etwas Großes entsteht: ein gepflanzter Baum, ein gemeinsames Essen, das Weitergeben von Sprache. "Eden" lädt nicht nur dazu ein, über Natur und Umwelt, sondern auch über Verantwortung, Zugehörigkeit und Fürsorge nachzudenken. Perfekt für alle, die Geschichten lieben, die Mut machen, an das Gute im Kleinen zu glauben.
Darum lieben wir dieses Buch: "Eden" ist ein leiser, tröstlicher Roman, der zeigt, dass Veränderung nicht laut oder spektakulär sein muss. Auður Ava Ólafsdóttir erzählt mit großer Sanftheit von einer Frau, die einen neuen Rhythmus für ihr Leben finden will. Besonders berührt hat uns, wie aus kleinen Gesten etwas Großes entsteht: ein gepflanzter Baum, ein gemeinsames Essen, das Weitergeben von Sprache. "Eden" lädt nicht nur dazu ein, über Natur und Umwelt, sondern auch über Verantwortung, Zugehörigkeit und Fürsorge nachzudenken. Perfekt für alle, die Geschichten lieben, die Mut machen, an das Gute im Kleinen zu glauben.

Buch (gebunden)
Darum geht es: Auf Makatea, einst ein vergessener Fleck im endlos blauen Pazifik, soll die Gesellschaft der Zukunft entstehen. Über Umwege und Gezeiten finden auf der Insel vier Menschen zusammen, deren Schicksale nachhaltig mit dem des Planeten verknüpft sind: Evelyne Beaulieu, die in den Tiefen des Ozeans taucht, um das geheimnisvolle Spiel der Riesenmanta zu entziffern. Ina Aroita, die die paradiesischen Strände nach Materialien für ihre Skulpturen abwandert. Und der verträumte Büchernarr Rafi Young und der visionäre Computernerd Todd Keane, deren Freundschaft an dem kühnen Versuch zu zerbrechen droht, eine neue Welt zu erschaffen, um sich vor dem Untergang der jetzigen zu retten.
Darum lieben wir dieses Buch: Wenn Sie bisher noch keinen Roman von Richard Powers gelesen haben, sollten Sie das unbedingt bald nachholen. Denn dieser großartige Autor schafft es, große und komplexe Themen, die uns beschäftigen, auf einer menschlichen Ebene zu erzählen. "Das große Spiel" hat uns fasziniert, weil es zeigt, wie sehr menschliche Beziehungen, Kunst, Wissenschaft, Umwelt und Natur miteinander verwoben sind und wie verletzlich all das ist, wenn es um die Zukunft unseres Planeten geht. Ein kluger, zugleich zugänglicher Roman für alle, die gern nachdenken, ohne belehrt zu werden, und Geschichten lieben, die lange nachhallen.
Darum lieben wir dieses Buch: Wenn Sie bisher noch keinen Roman von Richard Powers gelesen haben, sollten Sie das unbedingt bald nachholen. Denn dieser großartige Autor schafft es, große und komplexe Themen, die uns beschäftigen, auf einer menschlichen Ebene zu erzählen. "Das große Spiel" hat uns fasziniert, weil es zeigt, wie sehr menschliche Beziehungen, Kunst, Wissenschaft, Umwelt und Natur miteinander verwoben sind und wie verletzlich all das ist, wenn es um die Zukunft unseres Planeten geht. Ein kluger, zugleich zugänglicher Roman für alle, die gern nachdenken, ohne belehrt zu werden, und Geschichten lieben, die lange nachhallen.

Taschenbuch
Darum geht es: Iida Turpeinen erzählt in "Das Wesen des Lebens" ausgehend von der ausgestorbenen Stellerschen Seekuh von obsessiven Sammlern und rastlosen Wissenschaftlern, von begeisterten Naturschützern und den Frauen, die an Naturerforschungen immer schon beteiligt waren. Sie zeigt, wie wir Menschen vom unbedingten Begehren nach Erkenntnis angetrieben werden - und wie wir dafür die unwiderrufliche Zerstörung der Natur in Kauf nehmen. Ob auf großer nordischer Expedition in der Beringsee im 18. Jahrhundert oder Mitte des 20. Jahrhunderts auf den Vogelinseln vor Helsinki: Turpeinen lässt uns mit ihrer berührenden Erzählkunst unsere Welt und das Wunder des Lebens mit neuen Augen sehen und verstehen, wie alles mit allem verbunden ist.
Darum lieben wir dieses Buch: "Das Wesen des Lebens" verbindet Wissenschaft und Literatur auf eine ganz besondere Weise. Dabei entsteht kein trockenes Sachbuch, sondern eine eindringliche Geschichte, die uns noch lange beschäftigt hat. Besonders faszinierend ist, wie Turpeinen Zeiten, Orte und Perspektiven miteinander verwebt: von historischen Expeditionen bis zu modernen Umweltschutzfragen. Sie macht sichtbar, wie sehr Neugier und Zerstörung oft Hand in Hand gingen und wie viele Frauen dabei übersehen wurden, obwohl sie immer Teil dieser Geschichten waren. Ein Buch für alle, die Natur lieben und sich gern von leisen, starken Geschichten berühren lassen.
Darum lieben wir dieses Buch: "Das Wesen des Lebens" verbindet Wissenschaft und Literatur auf eine ganz besondere Weise. Dabei entsteht kein trockenes Sachbuch, sondern eine eindringliche Geschichte, die uns noch lange beschäftigt hat. Besonders faszinierend ist, wie Turpeinen Zeiten, Orte und Perspektiven miteinander verwebt: von historischen Expeditionen bis zu modernen Umweltschutzfragen. Sie macht sichtbar, wie sehr Neugier und Zerstörung oft Hand in Hand gingen und wie viele Frauen dabei übersehen wurden, obwohl sie immer Teil dieser Geschichten waren. Ein Buch für alle, die Natur lieben und sich gern von leisen, starken Geschichten berühren lassen.

Taschenbuch
Darum geht es: Norwegen, 2017. Die fast 70-jährige Umweltaktivistin Signe begibt sich auf eine riskante Reise: Mit einem Segelboot versucht sie die französische Küste zu erreichen. An Bord eine Fracht, die das Schicksal des blauen Planeten verändern kann.
Frankreich, 2041. Eine große Dürre zwingt die Menschen Südeuropas zur Flucht in den Norden, es ist längst nicht genug Trinkwasser für alle da. Doch bei dem jungen Vater David und seiner Tochter Lou keimt Hoffnung auf, als sie in einem vertrockneten Garten ein uraltes Segelboot entdecken: Signes Segelboot.
Darum lieben wir dieses Buch: Es handelt sich um den zweiten Band von Maja Lundes Klima-Quartett, das mit "Die Geschichte der Bienen" beginnt. Sie können jedoch alle Bände unabhängig voneinander lesen. "Die Geschichte des Wassers" ist in Anbetracht von steigender Wasserknappheit, schmelzender Gletscher und ausdörrender Natur ein erschreckend realistischer Roman, der aufrüttelt.
Darum lieben wir dieses Buch: Es handelt sich um den zweiten Band von Maja Lundes Klima-Quartett, das mit "Die Geschichte der Bienen" beginnt. Sie können jedoch alle Bände unabhängig voneinander lesen. "Die Geschichte des Wassers" ist in Anbetracht von steigender Wasserknappheit, schmelzender Gletscher und ausdörrender Natur ein erschreckend realistischer Roman, der aufrüttelt.

Buch (gebunden)
Darum geht es: Was, wenn es die Möglichkeit gäbe, die Erde abzukühlen, der Himmel dadurch aber nie wieder blau wäre? Hannah arbeitet an einer Ausstellung mit, die dieses Blau bewahren soll, kurz bevor eine globale Geoengineering-Maßnahme in Kraft treten wird. "Kannst du das Blaue beschreiben?", fragt Hannah die Menschen, denen sie gegenübersitzt: eine Filmemacherin, einen Botaniker, ihre ältere Schwester Vera. Immer tiefer taucht Hannah in die Erinnerungen der anderen ein. Und plötzlich steht da auch Jakob, Hannahs Vater. Auch er hat eine Geschichte zu erzählen, über die die beiden bisher nie gesprochen haben.
Darum lieben wir dieses Buch: In "Das Blaue vom Himmel" nähert sich Magdalene Schrefel den Themen Natur, Umwelt und Klimakrise über sehr persönliche Gespräche. Das macht den Roman besonders nahbar: Es geht nicht um abstrakte Szenarien, sondern um Menschen, die versuchen festzuhalten, was ihnen wichtig ist. Die Idee, das Blau des Himmels zu bewahren, wird zum Ausgangspunkt für intime Begegnungen und unausgesprochene Familiengeschichten. Ein ruhiger, kluger Roman, der lange nachwirkt. Für alle, die gerne über die Zukunft nachdenken, ohne dabei das Persönliche aus den Augen zu verlieren.
Darum lieben wir dieses Buch: In "Das Blaue vom Himmel" nähert sich Magdalene Schrefel den Themen Natur, Umwelt und Klimakrise über sehr persönliche Gespräche. Das macht den Roman besonders nahbar: Es geht nicht um abstrakte Szenarien, sondern um Menschen, die versuchen festzuhalten, was ihnen wichtig ist. Die Idee, das Blau des Himmels zu bewahren, wird zum Ausgangspunkt für intime Begegnungen und unausgesprochene Familiengeschichten. Ein ruhiger, kluger Roman, der lange nachwirkt. Für alle, die gerne über die Zukunft nachdenken, ohne dabei das Persönliche aus den Augen zu verlieren.

Buch (gebunden)
Darum geht es: Anfang der 1950er Jahre tobte in Oxford eine Kontroverse und mitten drin J. R. R. Tolkien. Die nahegelegenen Morris-Automobilwerke hatten den Verkehr ins Unerträgliche ansteigen lassen, und neue Straßen drohten, den Charakter der Universitätsstadt zu zerstören. Als Reaktion darauf verfasste Tolkien eine satirische Fantasy-Geschichte - Die Bovadium Fragmente -, die erzählen, wie schreckliche Maschinen die Stadt erobern. Hier zeigt sich Tolkien von seiner ironischen, gelehrten und doch auch tragischen Seite.
Darum lieben wir dieses Buch: Dieses kurze, aber sehr besondere Buch zeigt J. R. R. Tolkien von einer überraschenden Seite. Mit feinem Witz und spürbarer Sorge reagiert er auf die Veränderungen seiner geliebten Stadt Oxford. Dabei verwandelt er ganz reale Verkehrsprobleme und ihre Auswirkungen auf Natur und Umwelt in eine satirische Fantasy-Erzählung. Gerade diese unbekannte Seite Tolkiens macht für uns den Reiz dieser Geschichte aus: Man begegnet hier einem Autor, der sich einmischt, beobachtet und kommentiert. Seine Zeichnungen, die historischen Materialien und der begleitende Essay vertiefen diesen Eindruck und machen das Buch zu einer kleinen literarischen Entdeckung.
Darum lieben wir dieses Buch: Dieses kurze, aber sehr besondere Buch zeigt J. R. R. Tolkien von einer überraschenden Seite. Mit feinem Witz und spürbarer Sorge reagiert er auf die Veränderungen seiner geliebten Stadt Oxford. Dabei verwandelt er ganz reale Verkehrsprobleme und ihre Auswirkungen auf Natur und Umwelt in eine satirische Fantasy-Erzählung. Gerade diese unbekannte Seite Tolkiens macht für uns den Reiz dieser Geschichte aus: Man begegnet hier einem Autor, der sich einmischt, beobachtet und kommentiert. Seine Zeichnungen, die historischen Materialien und der begleitende Essay vertiefen diesen Eindruck und machen das Buch zu einer kleinen literarischen Entdeckung.

Buch (gebunden)
Darum geht es: Die Schweiz in naher Zukunft: Die Städte sind zusammengewachsen zur alles beherrschenden "Metropolitane", während die Alpen für die Stromversorgung zur Sperrzone erklärt wurden. Der junge Wissenschaftler Alesch kehrt in sein Heimatdorf Pradetta zurück, einen abgelegenen Ort im schwindenden Schatten eines Gletschers. Seltsame Wetterphänomene häufen sich am Berg, und schon bald ist Alesch hin- und hergerissen zwischen urwüchsiger Bergwelt und Hoffnung auf Fortschritt. Denn seine so revolutionäre wie gefährliche Forschung könnte die Antwort auf die Energiekrise bergen. Und dann ist da noch seine Jugendliebe Annetta...
Darum lieben wir dieses Buch: "Tal der Schwalben" verbindet drängende Zukunftsfragen mit einer sehr persönlichen Geschichte. Seraina Kobler erzählt von Klimakrise und Energieknappheit nicht abstrakt, sondern am Beispiel des kleinen Ortes Pradetta, den sie so lebendig beschreibt, dass man beim Lesen das Gefühl hat, ihn selbst zu kennen. Umso mehr fiebert man deshalb mit dem Schicksal des Dorfes mit. Ein ruhiger, atmosphärischer Roman, der zeigt, wie eng persönliche Entscheidungen und globale Entwicklungen zusammenhängen.
Darum lieben wir dieses Buch: "Tal der Schwalben" verbindet drängende Zukunftsfragen mit einer sehr persönlichen Geschichte. Seraina Kobler erzählt von Klimakrise und Energieknappheit nicht abstrakt, sondern am Beispiel des kleinen Ortes Pradetta, den sie so lebendig beschreibt, dass man beim Lesen das Gefühl hat, ihn selbst zu kennen. Umso mehr fiebert man deshalb mit dem Schicksal des Dorfes mit. Ein ruhiger, atmosphärischer Roman, der zeigt, wie eng persönliche Entscheidungen und globale Entwicklungen zusammenhängen.











