Mitreißend, spannend und berührend: Der neue Roman der Autorin von 'Die Postkarte'

»Jede Ferien verließen wir unseren Pariser Vorort und fuhren in die Bretagne, die Heimat meines Vaters, wo er geboren worden war, genau wie sein Vater - und dessen Vater vor ihm. «
Nach zwei Büchern über die Familie ihrer Mutter widmet Anne Berest dies neue Kapitel ihres Romanwerks dem väterlichen, dem bretonischen Zweig ihrer Familie. Schon der Ururgroßvater lebte im Finistère. Wie schon in »Die Postkarte« vermischt sich die private mit der »großen« Geschichte, von der Gründung der ersten Bauerngenossenschaften bis zum Mai 1968, von der deutschen Besatzung eines Dorfes im Léon bis zur Zerstörung der Stadt Brest.
Eine große Familiengeschichte vom Holocaust bis ins heutige Frankreich

Im Januar 2003 fand Anne Berests Mutter unter den Neujahrswünschen eine verstörende Postkarte mit nichts als den Namen ihrer vier Angehörigen, die in Auschwitz ermordet wurden. Anne fragt nach, und die Mutter erzählt ihr die tragische Geschichte der Rabinovitchs. Aber erst als ihre Tochter in der Schule Antisemitismus erfährt, geht Anne der Sache wirklich auf den Grund: Sie recherchiert in alle erdenklichen Richtungen. Und das Ergebnis ist dieser Ausnahmeroman, der den ungewöhnlichen Weg der Familie nachzeichnet und fragt, ob man in unserer Zeit als Jüdin ein »ganz normales« Leben führen kann.
»Ein Meisterwerk biographischer Erzählkunst. « DLF
»Ein so ergreifendes wie elegantes Stück Erinnerungsliteratur. « taz











