¿Mondblüte¿ ist ein magischer Auftakt, der mit Irland, Talamhn und viel Atmosphäre direkt Lust auf mehr macht.
Zwischen irischer Weite, alten Wunden und dem Ruf einer anderen Welt entfaltet ¿Mondblüte¿ eine Geschichte, die mich auch beim zweiten Lesen wieder ganz leicht in ihren Bann gezogen hat. Für mich war es erneut so schön, nach Irland und gleichzeitig nach Talamhnzurückzukehren, weil beide Orte eine ganz eigene Magie ausstrahlen.Besonders das Setting hat mich wieder begeistert. Irland und Talamhn wirken hier nicht bloß wie Kulissen, sondern fast wie lebendige Bestandteile der Geschichte. Beide Orte tragen die Handlung auf ihre eigene Weise und verleihen dem Buch diese besondere Atmosphäre, die einen beim Lesen immer tiefer hineinzieht.Mit Breen Kellykonnte ich sehr schnell mitfühlen. Gerade ihr schwieriges Verhältnis zu ihrer dominanten Mutter hat mich berührt, weil man spürt, wie sehr sie darunter geprägt wurde. Ich fand es schön zu sehen, wie sie sich im Verlauf der Geschichte entwickelt und langsam mehr zu sich selbst findet.Mit Keegan hatte ich dagegen anfangs meine Schwierigkeiten. Er kam auf mich zuerst ziemlich überheblich und arrogant rüber, was mich stellenweise schon etwas genervt hat. Je weiter ich jedoch gelesen habe, desto mehr konnte ich auch seine Art nachvollziehen, sodass er für mich im Verlauf deutlich greifbarer wurde.Nora Roberts hat es wieder geschafft, mich vollkommen in diese Welt hineinzuziehen. Der Schreibstil liest sich sehr angenehm, die magischen Elemente fügen sich stimmig ein, und insgesamt hat sich das Buch für mich richtig schön lesen lassen.¿Mondblüte¿ ist für mich ein atmosphärischer Auftakt voller Magie, Gefühl und starker Schauplätze, der Lust auf mehr macht.