Inhalt siehe Klappentext. Tanya Stewner nimmt den Leser im siebten Band der Meermädchen-Reihe Im Bannkreis des Schwurs mit an, in und unter den Rhein, wo Alea Aquarius endlich ihre Zwillingsschwester Anthea treffen will. Doktor Orion legt den Beiden ständig neue Steine in den Weg, er ist immer einen Schritt weiter und schneller und kann nun hoffentlich durch Lennox Superkrieger, der freiwillig sein Herz und seine Macht an Alea abgeschworen hat, besiegt werden. Orion lässt keine Möglichkeit aus, die Magischen vernichten zu wollen, andere Lebensformen sollen sich ihm unterordnen, er will alle und alles beherrschen. Alea trifft auf weitere Meerkinder, die noch nicht wussten, wer oder was sie sind, aber dennoch ahnten, dass sie besonders sind. Diese Verbundenheit stärkt ungemein, die Anhänger der Alpha Cru werden immer mehr, obwohl diese hier räumlich häufig getrennt ist. Gut verarbeitet fand ich die Sage der Loreley, wie man sie normalerweise kennt, hier etwas weiter ausgeschmückt und auf Aleas Geschichte zugeschnitten. Ein weiteres wichtiges Thema in diesem Band ist die Verschmutzung der Meere, Kit bekämpft einen Bruchteil des Mülls und natürlich Diversität, weil es hier völlig normal ist, dass z.B. Tess und Kit ein Paar sind und auch sonst jeder das auslebt, wie er ist und will.
Man sollte die Vorgängerbände kennen, um der Geschichte folgen zu können, da hier aufeinander aufgebaut wird. Beeindruckend finde ich die Unterwasserkommunikation auf verschiedenen Kanälen, die zeitlich in der Gegenwart oder auch Vergangenheit möglich ist. Der Cliffhanger am Ende ist ziemlich gemein, also am besten gleich Band 8 lesen, wenn man wissen will, was in Venedig geschieht. Mir hat dieses Abenteuer gut gefallen, die 474 Seiten lassen sich flüssig und schnell lesen, Alea und ihre Freunde bekommen heute 4,5-5 Sterne von mir.