Guter Reihenabschluss, wenn auch Band 2 mein Favorit geblieben ist
This could be foreverist der dritte und letzte Band der "Hawaii Love Reihe" vonLilly Lucasund handelt von Millie und Chip. Die Geschichte umfasst 336 Seiten und wird aus der Egoperspektive von Millie erzählt. Für Fans der Tropes: Second Chance und Forced Proximity.Zum Inhalt:(Kann Spoiler enthalten)Millie bekommt einen unerwarteten Auftrag als Filmproduzentin und damit endlich die Chance, beruflich durchzustarten. Allerdings handelt es sich bei der Doku, bei der sie Regie führen soll, um eine über den Extremsportler Griffin - der zufälligerweise ihr Ex-Freund Chip ist. Wie man bereits in den Vorgängerbänden erfahren hat, hängt damit eine tragische Geschichte zusammen, denn Chip war dabei, als Millies Bruder auf offener See gestorben ist.Dennoch nimmt Millie den Auftrag an und versucht, sich professionell zu verhalten. Es gibt jedoch immer wieder Momente, die sie triggern, und dann sind da auch noch die nie erloschenen Gefühle für Chip. Sie muss sich mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen und herausfinden, wie sie diese mit ihrer Gegenwart und Zukunft vereinbaren kann.Fazit: Das Cover ist wieder sehr schön und führt die Reihe optimal fort. Besonders positiv fällt mir erneut der wunderbare Schreibstil der Autorin auf. Sie schafft es hervorragend, ihre Worte in Szene zu setzen, der Geschichte viel Farbe zu verleihen und zwischen den drei Geschichten eine stimmige Verbindungsbrücke zu bauen. Hinzu kommt das traumhaft schöne Setting.Die Protagonisten sind sympathisch, auch wenn sie nicht mein Lieblingspärchen der Reihe geworden sind. Chip überzeugt mit seiner soften Art, Millie hingegen fand ich oft anstrengend. Sie verhält sich häufig egoistisch, um ihre Gefühle nicht zu verletzen, sieht dabei aber vor allem ihren eigenen Kampf mit der Vergangenheit und stößt sowohl ihren Vater als auch Chip immer wieder von sich. Mein Lieblingsband bleibt Band zwei, und für Band drei vergebe ich 4 Sterne.