Nach einem Sturm sitzen Lila und ihre Großmutter auf einer Schäreninsel fest. Die Tage vergehen. Was ist, wenn niemand kommt? In dem Wäldchen trifft Lila ihre vor Kurzem verstorbene Freundin Rosa, die für sie ganz real wird. Auch Mu hilft, indem sie mit Lila malt und dichtet und spielt; die beiden passen aufeinander auf, trösten sich, bis endlich Hilfe kommt und es Zeit wird, Rosa gehen zu lassen. Eine berührende Geschichte über Familie, Freundschaft und das Vertrauen in die eigene Kraft. (Klappentext)
Dieses für mich sehr emotionale Buch hat mir gut gefallen. Es spricht auf einfühlsame Weise und vor allem auch altersgerecht wichtige Themen an. Es regt zum Nachdenken an und auch die eigene Fantasie wird angeregt. Der Schreibstil ist gut lesbar, gefühlsstark, fantasievoll, zu Herzen gehend, bildgewaltig und die Seiten fliegen nur so dahin. Die Handlung ist gut aufgebaut, verständlich und nachvollziehbar. Die verschiedenen Charaktere sind real vorstellbar, einmal und einzigartig und entwickeln sich auch entsprechend weiter. Alles passt wunderbar zusammen und läuft im Kopfkino fast wie in einem Film ab. Doch ich könnte mir vorstellen, dass sensible junge Leser nach dem Buch vielleicht Redebedarf haben.