Was ist passiert?Ich habe länger nach einem Krimi gesucht, der mich mal wieder richtig in den Bann zieht und mich mitfiebern lässt. Ein Krimi, der nicht zu verschnörkelt ist und mich in eine Dunkelheit entführt. Und den habe ich hier gefunden.Es ist das Jahr 1990. In einem schwedischen Moor wird ein Baby gefunden, das fast gestorben ist. Während die Mutter Helena spurlos verschwindet. Jahrzehnte später erhält ihr Mann, Polizeichef Wiking Stormberg, einen Brief in ihrer Handschrift. Er beginnt zu zweifeln, ob Helena noch lebt oder ob jemand ihn und seine Familie gezielt bedroht.Der Krimi hat mich mit seiner intensiven und atmosphärischen Beschreibung direkt in den Bann gezogen und ich habe es innerhalb von zwei Tagen durchgelesen. Ich hatte das Gefühl, mittendrin im Moor zu sein. Etwas zu kühl, etwas zu dunkel und etwas zu ungemütlich. Aber vollkommen passend für die Geschichte.Es ist aber auch ein Buch, bei dem man dranbleiben muss und die Seiten nicht überfliegen sollte. Eine Geschichte, auf die man sich voll und ganz einlassen kann, um alles zu erfahren und mitzunehmen.Insgesamt ein spannender Krimi, der nicht nur durch seine Handlung, sondern auch durch einen kurzweiligen, spannenden und intensiven Schreibstil und gut durchdachte Protagonisten eine gute Lesezeit verspricht.Das Buch ist der zweite Teil der Polarkreistrilogie. Ich habe ihn zuerst gelesen und werde mir sicher noch den ersten Teil holen. Wer gern aufeinander aufbauende Geschichten mag, sollte auch bei Band eins beginnen. Der Fall selbst ist eigenständig, aber die Protagonisten selbst kamen schon vorher vor.ISBN: 978-3855352135Autorin: Liza MarklundVerlag: AtriumET: 11.02.26 Umfang: 400 Seiten