Das Buch behandelt wichtige Themen wie Freundschaft, Trauer und das Erwachsenwerden auf eine authentische Weise.
Das Buch "Weird Girls" behandelt Themen wie Trauer, Identität, Freundschaften und dem Erwachsenwerden. Besonders die Kombination aus Freundschaft und dem Erwachsenwerden stellt einen zentralen Aspekt dar: Wie können jahrelange Freundschaften bestehen, wenn sich das Leben so unterschiedlich entwickelt?Ich fand die Themen grundsätzlich sehr interessant, vor allem die Darstellung von Freundschaft, Verlust und den Unsicherheiten der Zwanziger. Viele Situationen wirkten authentisch und nahbar, und einige Gespräche oder Gedanken der Figuren haben bei mir definitiv Eindruck hinterlassen.Trotzdem hatte ich leider Schwierigkeiten, richtig in die Geschichte hineinzufinden. Vor allem am Anfang hat sich das Buch für mich gezogen, weil ich lange gebraucht habe, um eine Verbindung zu den Charakteren aufzubauen. Auch später hatte ich das Gefühl, eher von außen auf die Figuren zu schauen, anstatt wirklich mit ihnen mitzufühlen. Manche Handlungsstränge wirkten auf mich etwas überladen, wie beispielsweise die Drogen und Partys.Die Charaktere waren zwar interessant angelegt, aber nicht alle konnten mich überzeugen. Teilweise blieben sie für mich etwas distanziert, sodass einige Konflikte und Entwicklungen nicht die Wirkung hatten, die sie vermutlich haben sollten. Auch das Ende hat mich nicht vollständig zufriedengestellt, da ich mir bei manchen Figuren mehr Auflösung gewünscht hätte.Ein großes Highlight war für mich dagegen die Leserunde. Sie war unglaublich aktiv, es wurde viel diskutiert und es gab ständig neue Gedanken und Perspektiven zum Buch. Ich selbst war eher Beobachterin als aktive Teilnehmerin, aber gerade das Mitlesen der vielen unterschiedlichen Meinungen hat die Leseerfahrung für mich bereichert.