¿Magic Drowned in Blood von Christina Rain¿Es war mein erstes Buch der Autorin und aus diesem Genre. Auch wenn es lange kein Highlight geworden ist, war es dennoch eine Geschichte, die mich catchen konnte und neugierig auf mehr gemacht hat. Lark und die drei Männer, zwischen denen sie stand, haben mich um den Finger wickeln können!¿Die Gestaltung des gesamten Buches ist wirklich wunderschön. Sowohl das Cover als auch der Farbschnitt und die Innengestaltung ziehen die Aufmerksamkeit auf sich und wirken düster, geheimnisvoll und magisch. Der Schreibstil der Autorin hat mir auch sehr gefallen. Ich mag es, dass sie aus allen Perspektiven und vor allem in der Ich-Perspektive geschrieben hat. Es ist unglaublich intensiv und greifbar für den Leser.Auch wenn Lark es alles andere als einfach hat, ist sie eine richtige Baddy. Sie wehrt die fiesen Worte immerzu ab und lässt sich nicht kleinkriegen. Lark hat eine gewisse Sch***-egal-Einstellung und will ihr eigenes Ding durchziehen. Ich mochte Lark eigentlich, auch wenn sie manchmal etwas anstrengend war, wie sie dem Prinzen hinterhergesabbert und sich darein gesteigert hat. Lark war teils sehr naiv und hatte sich gerne "retten" lassen.Payne, Tarabas und Loras hätten nicht unterschiedlicher sein können. Während Payne ein knallharter Vampir war, waren Loras und Tarabas Magier. Loras ist sehr offen und scheinheilig, Tarabas verschlossen und mürrisch und Payne düster und geheimnisvoll. Payne war so ziemlich der einzige, der ab einem gewissen Punkt ehrlich zu Lark war. Während Tarabas sich nur zurückgezogen hat und seltsame Andeutungen gemacht hat, fand ich Loras Verhalten fragwürdig. Ich mochte leider keinen der Männer zu 100%.Von den Nebencharakteren gab es ehrlicherweise kaum einen, den ich wirklich mochte. Grace und Aire waren mir einigermaßen sympathisch, aber irgendwie fand ich die Freundschaft von ihnen und Lark nicht so deep. Auch Scarlett war irgendwie ganz cool und badass, aber die schien nicht so wirklich auf der Suche nach Freunden zu sein. Alle anderen fand ich absolut daneben. Sie haben Lark wie eine Aussätzige behandelt und ihr unglaublich viel Unrecht getan, vor allem Reece.Ich bin ohne jegliche Erwartungen an diese Geschichte herangegangen, was es schlussendlich zu einer unterhaltsamen Geschichte gemacht hat. Das Setting am Nightmore Castle hat mir gefallen, auch wenn die Atmosphäre nicht immer unbedingt heimelig und angenehm war, sondern ziemlich viel Feindseligkeit darin lag. Nichtsdestotrotz hat mir die Thematik rund um Vampire, Magier, das Leben am College, den Aufbaue dieser magischen Welt, das Turnier und die Magie sehr gefallen. Es war vielseitig und hat einem sehr viel geboten. Man war neugierig auf diese Welt und wollte mehr erfahren, auch wenn der Brauch mit dem Turnier und den Geliebten etwas altmodisch schien und teils fragwürdig war. Das hat mir nicht sonderlich gefallen, wie die Rolle der Frau dort dargestellt wurde. Sehr spannend war allerdings, wie Lark sich zu Payne, Loras und Tarabas hingezogen gefühlt hat. Zwischen allen drei und ihr bestand eine gewisse Anziehung und auch Intensität, während Lark sich nie richtig für einen entschieden hat. Zwischen ihr und Payne sowie ihr und Loras wurde es richtig leidenschaftlich, wohingegen sie Tarabas auf Abstand gehalten und teils gerade zu verabscheut hat, was es irgendwie sehr reizvoll gemacht hat. Ich muss ehrlich sagen, dass ich Loras nicht sonderlich mochte und Payne auch nur bedingt zu ihr gepasst hat in meinen Augen. Dass Tarabas sich immer so zurückgezogen und in Rätseln geredet/gedacht hat, hat es daher sehr interessant gemacht. Ich habe nach wie vor unglaublich viele Fragen, die nicht geklärt wurden. Neben lieg noch so einiges im Hintergrund. Das Turnier hat es Lark nicht leicht gemacht und für viel Nervenkitzel gesorgt, außerdem schienen noch einige ihre eigenen Spielchen zu spielen, vor allem Grace und Loras hatten einiges am Laufen. Ich wusste gar nicht, wo ich quasi zuerst hinschauen sollte. Es gan viele kleine spannende Nebenereignisse. Und dann war da noch Larks Herkunft und Magie, die sehr spannend waren. Die Ereignisse haben sich schließlich zum Ende hin zugespitzt. Ich war sehr überrascht darüber, wie die Prinzen sich entschieden haben. Was schlussendlich noch im Schloss passiert ist, war wirklich schockierend. Das Ende hätte ich so nicht erwartet!Fazit: abschließend gebe ich dem ersten Band der Geschichte von Lark Sinclair 4 von 5 Sternen! Es war definitiv eine unterhaltsame Geschichte mit vielen Emotionen und spannenden Wendungen und Offenbarungen. Ich bin gespannt auf den zweiten Band.