"Olympia, 532 vor Christus: Der Ringer Milon von Kroton und seine Familie stehen im Mittelpunkt der Olympischen Spiele - sie gelten als unschlagbare Favoriten. Doch dann geschieht das Unerwartete: Bruder und Vater scheiden überraschend aus dem Wettbewerb aus. Ist das wirklich nur ein unglücklicher Zufall oder steckt mehr dahinter? Um das herauszufinden, reisen die Zeitdetektive Kim, Julian, Leon und die Katze Kija ins alte Griechenland." (Klappentext des Kosmos Verlags) "Falsches Spiel in Olympia" ist bereits der neunte Fall der Zeitdetektive. Durch den Sportunterricht kommt das Gespräch auf die Olympischen Spiele 2026 und schon ist der Drang da, sich die antike Olympiade anzuschauen - für die drei Freunde und ihr Katze zum Glück kein Problem, da sie in einer alten Bibliothek durch die Zeit reisen können. Sie wählen das Jahr 532 vor Christus und landen bei den Spielen in der Antike. Die Bände sind unabhängig von einander lesbar, doch wer die Reihe kennt, der weiß, dass sich das Geschehen in einen Kriminalfall verwandeln wird und so ist es auch hier der Fall. Das Ganze wird wieder gekonnt mit reichlich Sachwissen um das alte Griechenland verwoben, so dass ein spannender Zeitreise-Krimi mit vielen historischen Informationen entstanden ist. Wie immer gibt es einige dickgedruckte Fremdwörter, die im Glossar erklärt werden, daher finde ich, dass diese Reihe perfekt für aufgeweckte Kinder ab 9 Jahren ist, die bereit sind, etwas dazuzulernen und dafür auch mal einen Begriff nachschlagen mögen. Die Schwarz-Weiß-Illustrationen von Timo Grubing runden das Leseerlebnis perfekt ab und der Roman ist nicht nur für junge Leser interessant, sondern konnte auch mich fesseln. Fazit: Zeitreise mit historischem Setting und einem spannenden Kriminalfall für Kinder. Fabian Lenk zeigt zum neunten Mal, dass das funktioniert und hat wieder ein fesselndes Abenteuer mit reichlich Sachwissen geschrieben.