Ein Pferd ohne Reiter ist nur ein Pferd. Aber ein Reiter ohne Pferd ist verloren. und genau dieses Gefühl zieht sich einfach komplett durch das ganze Buch.
Ich muss sagen: Allein das Setting hat mich direkt gehabt. Endlich mal eine Sports Romance, die nicht in einer Eishalle oder auf dem Footballfeld spielt, sondern im Pferderennsport. Für mich war das wirklich eine richtig schöne Abwechslung.
Quinn mochte ich von Anfang an total gern. Sie ist stark, ehrgeizig und lässt sich in dieser Männerdomäne nicht unterkriegen. Gleichzeitig merkt man aber auch ihren Druck, weil so viel von ihr abhängt das hat sie für mich sehr greifbar gemacht.
Und dann haben wir natürlich noch Landon und Connor ich sags wie es ist: schwierig Beide haben auf ihre Art was und ich war beim Lesen selbst ein bisschen hin- und hergerissen.
Besonders gut gefallen hat mir die Verbindung zu den Pferden, vor allem zu Phoenix. Diese Momente waren für mich mit die stärksten im Buch, weil man einfach merkt, wie viel Herz da drin steckt.
Der Schreibstil war angenehm leicht und durch die kurzen Kapitel bin ich echt schnell durch die Geschichte geflogen. Es ist definitiv so ein Buch, das man mal eben wegliest.
Ein kleiner Kritikpunkt: An manchen Stellen hätte ich mir ein bisschen mehr Tiefe gewünscht gerade bei emotionaleren Szenen oder Entwicklungen. Da ging es mir teilweise etwas zu schnell.
Trotzdem hat mich die Geschichte total abgeholt und vor allem das Setting macht das Buch für mich besonders.
Fazit:
Eine gefühlvolle Sports Romance mit Pferderenn-Vibes, starken Emotionen und zwei ziemlich unterschiedlichen Love Interests. Perfekt für alle (ehemaligen) Pferdemädchen und alle, die einfach mal etwas anderes als die typischen Sport-Romances lesen wollen.