Beyoncé Giselle Knowles ist 1981 zur Welt gekommen. Als Beyoncé wird sie später eine grossartige Karriere machen, zuerst als Teil der Girlgroup Destinys Child, aber insbesondere als Solokünstlerin. Ihr Erfolg ist bis heute ungebrochen. Sie ist ein Star mit einem riesigen Imperium und entsprechend vielen Mitarbeitenden und Fans um sich. Der BeyHive (Wortspiel Beyoncé und Bienenstock) brummt. Der Autor beleuchtet auf 100 Seiten ihr Leben als Künstlerin, Unternehmerin, Ehefrau und Mutter. Und Verfechterin des Feminismus.
Erster Eindruck: Das Cover passt gut zu den anderen der Reihe 100 Seiten.
Bin ich ein Beyoncé-Fan? Nein, denn ansonsten hätte ich wohl nicht zu einem solchen Büchlein gegriffen (ausser um die Fan-Literatur zu komplettieren). Ich mag ihre Musik, habe aber keine ihrer Alben zu Hause. Zu diesem Buch gibt es eine Extra-Playlist, was ich eine wunderbare Idee finde. Es ist jedoch ein (kostenloses) Spotify-Konto erforderlich, um darauf zugreifen zu können. Ich habe daher ein bisschen Musik auf Youtube angehört.
Beyoncé ist eine wandelbare Frau; sie erfindet sich und ihre Musik immer wieder neu: mal mehr Soul und R n B, Pop, dann mal Richtung Country warum nicht? Wer setzt hier Grenzen? Sie wagt etwas es kann gelingen, muss aber nicht zwangsläufig. Manchmal verliert man. Du bist nie zu gut, zu gross oder zu smart, um nicht zu verlieren. Es passiert. Sie ruht sich auch nicht auf ihren Lorbeeren aus: Wenn ich ein Ziel erreicht habe, muss ich mir schnell ein neues stecken. Die Leute haben das Beste von mir noch gar nicht gesehen. Ich selbst übrigens auch nicht. Diese Aussage gefällt mir.
Feminismus, das Leben als schwarze Frau, Afrokultur und Unternehmertum sind einige der behandelten Stichworte. Dies war für mich das dritte Buch aus der Reihe 100 Seiten, nach denen über Martin Luther King und Rainer Maria Rilke ein buntes Potpourri. Die Reihe gefällt mir, da sie einen guten Überblick über die Person (bzw. das gewählte Thema) und zudem weiterführende Literaturtipps gibt. Mir hat das Büchlein sehr gefallen; von mir gibt es 4 Sterne.