Die Tschechische Autorin Alice Horáková hat die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts in ein Buch gefasst, zwischen zwei Briefen die Geschichte der Sudetendeutschen, der Tschechen aus dem Sudetenland und ihrer Heimat beschrieben. »Macht euch keine Sorgen!« könnte der Spruch sein, der über jedem Kapitel schwebt, die vielen Kapitel haben aber andere Überschriften, sie sind alle kurz und prägnant, lassen den Leser manchmal ahnen, dass man sich doch Sorgen machen müsste, wenn es heißt "Zur Front" oder "Das Hakenkreuz". Man erlebt die Zeit wie ein heimlich das Tagebuch der besten Freundin Lesender, so vertraut werden einem die Protagonisten. Anežka und Zdenka, das Örtchen Benetzko im Riesengebirge und seine Bewohner, die Honcs und die Hollmanns und viele andere.
Jedes Kapitel für sich liest sich wunderschön, traurig und auch manchmal lustig, aber insgesamt waren es zu viele Kapitel, das Buch nahm für mich überhaupt kein Ende, mein Interesse wurde von der Vielzahl der kleinen und großen Ereignisse regelrecht aufgefressen.
Fazit: Ein großer Roman, der Geschichte anhand der kleinen Geschichten und der kleinen Menschen erzählt, die einst im Sudetenland friedlich miteinander lebten. Das 20. Jahrhundert hat diesen Frieden zerrissen.
Diese Rezension gibt meine eigene Meinung wieder und wurde nicht mit Hilfe von KI erstellt.