Journalistin Sarah Pauli steckt wieder mitten in einem Mordfall. Was zunächst nur wie eine abergläubische Szene wirkt, als eine schwarze Frau hinter dem Stephansdom gesichtet wird, wird bald zu einer gruseligen Mordszene, als ein bekannter Bauunternehmer tot aufgefunden wird. Schnell kommt Sarah zu der Auffassung, dass da mehr dahinterstecken muss und so nimmt sie eigene Nachforschungen auf. Gespannt sucht sie nach der Antwort, welche Rolle hier wohl die "schwarze Frau" spielt.Autorin Beate Maxian ist die Spurensuche von Sarah Pauli sehr unterhaltsam gelungen und so lese ich die Geschichten in meiner Herzensstadt immer wieder sehr gern. "Tod hinter dem Stephansdom" ist schon der dritte Teil der Krimireihe rund um die Journalistin Sarah Pauli.Das Buch wird aus wechselnden Perspektiven von Sarah, der "Künstlerin", Mario Kaiser, dem Besitzer der Bar "Privat", und Philip Brandt, dem Sohn des ersten Mordopfers, erzählt. Ich muss gestehen, mit der Zeit wird die Handlung doch etwas zäh und unübersichtlich und irgendwie gehen diesmal Sarahs Ermittlungen etwas unter. Bis zum Ende war nicht wirklich klar, wer die Mörderin sein könnte, doch leider kam die Auflösung dann auch ziemlich überraschend und die Hintergründe waren für mich nur schwer nachvollziehbar.Die Romane der Reihe kann man losgelöst voneinander lesen. Die Geschichten sind in sich abgeschlossen und man bekommt alle erforderlichen Informationen, dass man eigentlich nie das Gefühl hat, dass einem etwas fehlt oder dass man Zusammenhänge nicht versteht.Der Autorin ist auch hier wieder ein unterhaltsamer Wien-Krimi gelungen, der zum miträtseln einlädt. Und ich bin auch schon sehr gespannt, wie es weitergeht.