Muss man definitiv nicht gelesen haben ¿
Die Witze in diesem Roman können nicht nur als flach, sondern vielmehr als unterirdisch bezeichnet werden. Obwohl man als Leser eines derartigen Buches nicht von einer realistischen Handlung ausgeht, ist die Story, freundlich ausgedrückt, einfach nur absurd.Eine Kuh, die mit anderen Tieren im Wald lebt und (Vorsicht, hier kommt ein Witz) "Muhsicals" performt? Kühe, die wie Automaten ständig Milch geben, obwohl sie noch nie ein Kalb geboren haben? Natürlich auch nicht fehlen darf ein italienischer Kater, der ständig "mit Akzente sprichte", was an manchen Stellen durchaus lustig sein mag, aber im Allgemeinen den Lesefluss einfach nur stört.Um den Roman ansatzweise auf eine plausible Seitenzahl zu bringen, legt auch die kleine Kuhherde immer mal wieder eine Showeinlage ein. Vermutlich hat der Autor einmal zu oft an den verbotenen Pilzen auf der Kuhweide genascht, um die Texte für diese Songs zu schreiben. Ausgeschmückt wird die Geschichte noch mit Legenden der Götterkuh Naia und ihrem Samenspender Hurlo.Um der ganzen Angelegenheit auch noch philosophische Tiefe zu verleihen, folgt gelegentlich der dezente Wink mit dem Zaunpfahl "Fleisch essen ist Mord" und die Flucht der Kühe erweist sich als eine Suche nach dem wahren Glück.Nachdem der Beginn der Reise nur bis ans Ende der Weide, gefühlt bereits eine Woche gedauert hat, ist die letzte Etappe des Weges (nach einem Flugzeugabsturz!) vom tief verschneiten Himalaya Gebirge nach Indien in wenigen Sätzen abgehandelt. Um diese Szene noch weiter auszuschmücken, hat wohl die Fantasie des Autors nicht gereicht oder die Pilze waren aus. Natürlich, wie könnte es auch anders sein, endet die Geschichte mit Gesang und Tanz....Viel mehr gibt es nicht zu sagen außer "Muh" oder wohl eher "BUUUUH"! Mit Abstand das schlechteste Buch des Autors, das ich bisher gelesen habe.