Die letzten Tage von Pompeji

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1834 veröffentlich Edward Bulwer-Lytton sein bekannteste Werk: Das Opus über den Untergang Pompejis

Erzählt wird die Geschichte des jungen, reichen Griechen Glaukus und seiner Geliebten Ione, die um 79 n. Chr. in Pompeji leben. Glaukus führt das Leb … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Die letzten Tage von Pompeji
Autor/en: Edward Bulwer-Lytton

EAN: 9783954184040
Format:  EPUB
Übersetzt von Wilhelm Cremer
Null Papier

28. Mai 2019 - epub eBook - 491 Seiten

Beschreibung

1834 veröffentlich Edward Bulwer-Lytton sein bekannteste Werk: Das Opus über den Untergang Pompejis

Erzählt wird die Geschichte des jungen, reichen Griechen Glaukus und seiner Geliebten Ione, die um 79 n. Chr. in Pompeji leben. Glaukus führt das Leben eines verwöhnten Adligen, bis er Ione begegnet. Vor dem Hintergrund des ausbrechenden Vesuv besiegelt ihr Schicksal.

Noch heute kann man die in Vulkanasche versteinerten Menschen sehen, wie sie vom Zorn der Götter überrascht wurden.

1. Auflage
Umfang: 397 Normseiten bzw. 441 Buchseiten
Null Papier Verlag - www.null-papier - www.facebook.com/Null.Papier.Verlag

Portrait

Edward George Bulwer-Lytton, 1. Baron Lytton PC (geb. 25. Mai 1803 in London; gest. 18. Januar 1873 in Torquay) war ein englischer Romanautor und Politiker des 19. Jahrhunderts.
Bekannt ist Bulwer-Lytton hauptsächlich für seinen Roman Die letzten Tage von Pompeji.

Leseprobe

1


Willkommen, Diomedes!« sagte ein junger Pompejaner. »Kommst du auch heute abend zu Glaukus?« Er war von kleiner Statur und trug seine Tunika in jener nachlässigen Weise, an der man die Mitglieder der vornehmen Lebewelt erkannte.

»Leider, mein lieber Klodius, bin ich nicht eingeladen«, antwortete Diomedes, ein stark gebauter Mann von mittlerem Alter. »Schön ist das nicht von Glaukus, seine Abendessen sollen ja die besten von Pompeji sein.«

»Allerdings – obgleich für mich niemals Wein genug da ist. Er behauptet, nach dem Trinken befinde er sich immer unwohl am nächsten Tage.«

»Er mag wohl noch einen anderen Grund dafür haben«, sagte Diomedes, indem er die Stirn runzelte. »Ich glaube, daß er trotz seines Übermuts und seiner Verschwendung nicht so reich ist, als er scheinen möchte, und er schont vielleicht mehr seinen Wein als seine Gesundheit.«

»Dieses ist ein Grund mehr, bei ihm zu speisen, solange die Gelder vorhalten. Im nächsten Jahr, Diomedes, müssen wir uns einen anderen Glaukus suchen.«

»Er liebt, wie ich höre, auch das Spiel.«

»Er liebt alle Vergnügungen, und solange er uns Feste gibt, lieben wir ihn auch.«

»Da hast du recht, Klodius. Bist du übrigens schon in meinem Weinkeller gewesen?«

»Daß ich nicht wüßte, mein guter Diomedes.«

»Nun, so mußt du einmal bei mir zu Abend speisen: ich habe gute Muränen in meinem Wasserbehälter, und werde auch Pansa, den Ädilen, einladen.«

»Oh, mache nur keine Umstände mit mir, ich bin leicht befriedigt. Doch die Sonne wird bald untergehen; ich bin auf dem Wege nach den Bädern – und du?«

»Ich gehe zum Quästor &n
dash; in Staatsangelegenheiten – und sodann nach dem Tempel der Isis. Vale!«

»Das ist ein übermütiger und ungezogener Bursche«, murmelte Klodius, als er langsam weiterging. »Er glaubt durch seine Feste und Weinkeller seine Abstammung zu verbergen, denn er ist ja nur der Sohn eines Freigelassenen. Aber ich will seine Herkunft vergessen und ihm die Ehre erweisen, ihm sein Geld abzugewinnen.«

Indem er sich so mit sich selbst unterhielt, kam er in die Via Domitiana, die mit Fußgängern und eleganten Wagen angefüllt war. Klodius begrüßte durch freundliches Kopfnicken viele Bekannte, denn es waren nur wenige junge Männer in Pompeji bekannter als er.

»Nun, Klodius, wie hast du nach deinem Glück im Spiel geschlafen?« sagte mit gefälliger und wohltönender Stimme ein junger Mann in einem sehr prachtvollen und eleganten Wagen, der von zwei edlen parthischen Pferden gezogen wurde. Der Besitzer war so schön und regelmäßig gebildet, wie die Athener Bildhauer sich ihre Modelle wählten, seinen griechischen Ursprung verrieten die krausen, dichten Locken und das vollkommene Ebenmaß seiner Gesichtsbildung. Seine Tunika glänzte in dem reichsten Schmuck tyrischer Farben, und die Schnallen, durch welche sie festgehalten wurde, waren mit Edelsteinen besetzt. Um den Hals trug er eine goldene Kette, die mitten auf der Brust in der Form eines Schlangenkopfes, aus dessen Munde ein großer Siegelring von vollendeter Arbeit hing, sich schloß. Ein breiter, mit Arabesken gezierter und goldgestickter Gürtel diente zugleich als Behältnis und Tasche für das Schnupftuch und die Börse, für den Schreibgriffel und die Schreibtafeln.

»Mein teurer Glaukus«, sagte Klodius, »es freut mich, zu sehen, daß dein Verlust im Spiel so wenig Eindruck auf dich gemacht hat. Dein Antlitz leuchtet,
wie begeistert durch Apollo; wer es nicht wüßte, würde glauben, daß nicht ich gewonnen hätte, sondern du.«

»Und wie vermag der Verlust oder Gewinn jener toten Metallstücke unsere Stimmung zu verändern, mein Klodius? Bei der Venus, solange wir noch jung sind und unser Haupt bekränzen dürfen, solange das süße Lächeln der Lydia oder Chloe unser Blut in Wallung setzt, so lange müssen wir des heiteren Lebens genießen und die dahinsterbende Zeit selbst zu dem Schatzmeister unserer Vergnügungen machen. Du speisest doch heut abend bei mir?«

»Wer vergißt wohl je die Einladung des Glaukus!«

»Doch wohin gehst du jetzt?«

»Ich beabsichtige, die Bäder zu besuchen, doch habe ich noch eine Stunde Zeit.«

»Nun, so will ich meinen Wagen fahren lassen und mit dir gehen.«

Langsam schlenderten die beiden jungen Männer durch die Straßen. Sie befanden sich jetzt in jenem Teil der Stadt, wo die reichsten Kaufläden waren, deren Wände, mit den mannigfaltigsten Freskomalereien geziert, in den lebhaftesten, doch stets harmonischen Farben erglänzten. Die sprudelnden Springbrunnen, welche mit ihrem kühlen Strahl sich in die heiße Sommerluft erhoben, die Menge der meist in tyrischen Purpur gekleideten Spaziergänger, die ab- und zugehenden Sklaven mit bronzenen Gefäßen von geschmackvoller Arbeit, die Landmädchen, die hier und da mit Körben voll reifer Früchte und Blumen standen, die Läden, in denen auf marmornen Tischen Gefäße mit Wein und Öl standen, alles dieses machte einen so sehr zur Lebenslust auffordernden Eindruck, daß die athenische Empfänglichkeit des Glaukus für Frohsinn und Freude dadurch um so mehr aufgeregt werden mußte. »Sprich mir nicht mehr von Rom«, sagte er zu Klod
ius. »Das Vergnügen ist in dieser gewaltigen Stadt zu ernsthaft und schwerfällig. Hier aber können wir unbefangen und behaglich unser Leben genießen.« »Darum hast du wohl auch Pompeji zu deinem Sommeraufenthalt gewählt?« »Allerdings. Ich gebe ihm den Vorzug vor Bajä, dessen Reize ich keineswegs verkenne, doch ich liebe nicht die Pedanten, welche sich dort aufhalten und ihre Vergnügungen nach der Drachme abzuwiegen scheinen.«

»Und doch liebst auch du die Gelehrsamkeit, und was die Dichtkunst betrifft, so sind Äschylus und Homer, die epische Dichtung wie das Drama, in deinem Hause einheimisch.«

»Ja, aber diese Römer, welche meine Athener Vorfahren nachäffen, beginnen alles so schwerfällig. Selbst auf der Jagd lassen sie sich durch ihre Sklaven den Plato nachtragen, und wenn das Wild erlegt ist, suchen sie ihre Bücher und den Papyrus hervor, um ja keine Zeit zu verlieren.«

Indem sie sich so unterhielten, wurden sie durch das auf einem offenen Platze, wo drei Straßen zusammenstießen, versammelte Volk aufgehalten. In dem Schatten eines kleinen, niedlichen Tempels stand ein junges Mädchen, mit einem Blumenkorb am rechten und einem dreisaitigen musikalischen Instrument im linken Arm, zu dessen sanften Tönen sie eine wilde und halb barbarische Melodie sang. Bei jeder Pause bot sie mit anmutigen Bewegungen ihren Blumenkorb dar, indem sie die umstehenden zum Kaufen einlud, und manche Sesterz wurde in das Körbchen geworfen, teils für die Musik, teils aus Mitleid für die Sängerin – denn sie war blind.

»Es ist meine arme Thessalierin«, sagte Glaukus, indem er stehen blieb, »seit meiner Rückkunft nach Pompeji habe ich sie nicht gesehen. Ihre Stimme ist entzückend; wir wollen ihr zuhören.«

Als die Blinde ihr Lied beendet hatte, drängte s
ich Glaukus durch die Menge und warf ihr eine Handvoll kleiner Münzen in ihren Korb. »Ich muß diesen Veilchenstrauß haben, süße Nydia«, sagte er, »deine Stimme ist reizender als je.«

Das blinde Mädchen trat überrascht vor, als sie die Stimme des Atheners hörte – doch plötzlich blieb sie stehen und errötete.

»Du bist also zurückgekehrt«, sagte sie mit leisem Tone und wiederholte darauf, mit sich selbst redend: »Glaukus ist zurückgekehrt!«

»Ja, mein Kind; ich bin kaum seit zwei Tagen in Pompeji. Mein Garten bedarf, wie früher, deiner Pflege, ich rechne darauf, daß du ihn morgen besuchen wirst. Auch sollen in meinem Hause durch keine anderen Hände Kränze geflochten werden, als durch die der schönen Nydia.«

Ein freudiges Lächeln überzog Nydias Gesicht, aber sie antwortete nicht, und Glaukus verließ die Menge, indem er die Veilchen, die er gewählt hatte, an die Brust steckte.

»Du hast also dieses Kind unter deinen Schutz genommen?« sagte Klodius.

»Ja, singt sie nicht sehr hübsch? Sie interessiert mich, die arme Sklavin! – Überdies ist sie aus Thessalien, der Olymp schaute auf ihre Wiege herab.«

»Also ist sie aus dem Lande der Zauberinnen.«

»Allerdings, aber was mich betrifft, so halte ich jedes weibliche Geschöpf für eine Zauberin, besonders hier in Pompeji, wo selbst die Luft mit einem Liebestrank erfüllt zu sein scheint.«

»Und sieh da! Eine der schönsten in Pompeji, die Tochter des alten Diomedes, die reiche Julia«, sagte Klodius, als ein junges Mädchen, das Antlitz mit einem Schleier bedeckt und durch zwei Sklavinnen auf ihrem Wege zum Bade begleitet, sich ihnen näherte.

»Schöne Julia, wir begrüßen di
ch«, redete Klodius sie an. Julia hob ihren Schleier etwas und zeigte mit einiger Koketterie ein kühnes, römisches Profil, ein dunkles, feuriges Auge und Wangen, deren von Natur etwas gelben Teint die Kunst mit einer blühenden Rosenglut gefärbt hatte.

»Und auch Glaukus ist zurückgekehrt!« sagte sie, indem sie den Athener mit einem ausdrucksvollen Blick beglückte. »Hat er«, fügte sie halb flüsternd hinzu, »bereits seine Freunde vom vorigen Jahr vergessen?«

»Schöne Julia, wie könnte ein Vergessen möglich sein, wenn der Gegenstand der Erinnerung so lieblich ist?«

Die Römerin lächelte geschmeichelt, dann wandte sie sich zu Klodius. »Wir werden euch beide bald in meines Vaters Villa sehen«, sagte sie.

Dann senkte sie ihren Schleier, aber so langsam, daß ihr letzter Blick mit scheinbarer Schüchternheit zwar, doch in der Tat mit einiger Keckheit auf dem Athener haftete. Dieser Blick war zärtlich und zugleich ein Vorwurf.

Die Freunde setzten ihren Weg...


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