In einer schwedischen Kleinstadt passiert erst ein versuchter Banküberfall und dann eine Geiselnahme bei einer Wohnungsbesichtigung mit mehreren Geiseln und das ausgerechnet ein Tag vor Silvester. Die beiden Polizisten, die auch Vater und Sohn sind, wissen aber nicht wer die gesuchte Person ist und auch aus den Geiseln ist nichts herauszukriegen nachdem diese überraschend freigelassen wurden.Das Buch kommt als erstes etwas lustig rüber trotz des schweren Themas von Banküberfall, Geiselnahme und Selbstmord. Aber was den Roman so besonders macht, ist dass es ständig neue Wendungen bzw. neue Sichtweisen gibt. Als Leser gewinnt man jeden Charakter lieb und man fiebert mit, was denn jetzt die wahre Geschichte und der Hintergrund der Tat ist. Am Ende des Buches erfährt man es auch und es stellt zumindest mich sehr zufrieden. Ein Appell an jeden einzelnen sich auch mal in das Gegenüber hineinzuversetzen bzw. immer zu bedenken, dass man nie weiß was mit anderen Personen ist bzw. sie sich so verhalten, wenn man nicht direkt fragt.