Henrik Szántó, geboren 1988, ist halb Ungar, halb Finne und lebt als Autor und Moderator in Hannover. Als Spoken Word-Künstler bespielt Szántó Bühnen im gesamten deutschsprachigen Raum. Seine bisherige Arbeit wurde mit Stipendien gewürdigt. Als Referent hält Szántó Seminare zu poetischem und kreativem Schreiben, Auftritt- und Vortragssicherheit und bereitet Bühnen für neue und arrivierte Stimmen. Die Kernthemen seiner Arbeit sind Mehrsprachigkeit, Erinnerungsarbeit und kulturelle Vielfalt. Meine Meinung:Dieses Buch ist anders, als alles was ich schon gelesen habe. Mich hat die Thematik sehr angesprochen. Die Sichtweise und das der Erzähler ein Haus ist.Die Sprache ist super schön, und das Buch ist auch sehr emotional geschrieben. Es ist eine kurze Reise durch die Vergangenheit und die Frage, was bleibt am Ende von uns. Ein Haus was Erinnerungen birgt und diese mit uns teilt. Seine Bewohner die lachen, leiden und ein Leben voller Emotionen führen. Wir erfahren viel von der Vergangenheit. Von der Geschichte und was sie mit uns macht.Das Buch war am Anfang etwas undurchsichtig für mich. Doch um so weiter ich gelesen habe, um so mehr hat es mich eingesogen. Ich mochte einfach die Art und den Erzählstil sehr gerne. Ein ganz besonderes Buch, was viel Aufmerksamkeit verdient hat. Man muss sich darauf einlassen und wird am Ende mit einer ganz besonderen Geschichte belohnt.