Die Grundidee des Buches, ein Haus und seine Bewohner über mehr als 100 Jahre hinweg zu erzählen, fand ich einfach großartig. Besonders die Geschichte um Irma, Ruth und Nele hat mich sehr gefesselt und motiviert, das Buch weiterzulesen. Es ist eine eindringliche Erinnerung daran, dass die Schrecken der NS-Zeit niemals vergessen werden dürfen. Ich hätte es sogar besser gefunden, wenn dies das Hauptthema gewesen wäre, ohne noch andere Bewohner mit einfließen zu lassen.Allerdings hatte ich ziemliche Schwierigkeiten mit dem Schreibstil. Es hat für mich ungewöhnlich lange gedauert, überhaupt in das Buch hineinzufinden. Trotz dieser Anfangshürden konnte mich die erzählerische Kraft und die wichtigen Themen des Romans letztlich überzeugen.