Ein Buch, das zwischen 1963 und 1965 spielt und ohne Social Media auskommt. Leni arbeitet inzwischen in einem renommierten Frisiersalon als sie die Gelegenheit bekommt, in London im Vidal Sassoon ein Praktikum zu machen. Hier in dem Swinging London gefällt es ihr gut und sie kommt mit neuen Ideen nachhause. Ihre Mutter möchte aber, dass sie deren Frisiersalon auf dem Land übernimmt, Charlotte hat inzwischen eine Anstellung bei Bogner in München bekommen und der smarte Fotograf Walter wirbt um sie. Der kleine Peter wird von allem Familienmitglieder umsorgt, vor allem Onkel Schorsch und er sind ein Herz und ein Seele. Aber auch Leni lehnt den Antrag von Schorsch ab, möchte sie doch Karriere machen und nicht nur für Kinder und Küche zuständig sein. Und dann trifft ein weiterer Schicksalsschlag die kleine Familie, die alles zu veränmdern scheint. In diesem zweiten Teil läßt uns die Autorin n die Nachkriegszeit schauen und das Wirtschaftswunder nimmt langsam Form an, man kann sich immer mehr leisten. Auto; Fernseher, Telefon, Waschmaschine. Aber hier werden auch geschichtliche Ereignisse in den Roman eingeflochten und es wird auf reelle Personen aus Politik, Wirtschaft und Unterhaltung hingwiesen. Ganz besonders lebt die junge Generation ein anderes Leben mit Musik von den Beatles, dem Minirock, deM Haarschnitt und es gibt auch schon die Pille, die aber nur verheiratete Frauen bekommen. Kriegsdramen werden nicht verheimlicht, was hier in der Person von Anna gezeigt wird. Ein Roman, der den Leser sehr gut unterhält. Die Ausdrucksweise der Autorin ist gut verständlich, sie versteht das Leben in dem Buch so darzustellen, dass man gar nicht mehr mit dem Lesen aufhören kann. Eine Familiensaga, die der Wirklichkeit entsprungen sein könnte.