Als ihr am gleichen Tag der Aushilfsjob bei der Zeitung gekündigt wird und sie herausfindet, dass ihr Freund sie betrügt, entschließt sich Flora dazu, alles hinter sich zu lassen und einen Neuanfang zu wagen.
Sie möchte wieder als Graphic Novels Künstlerin arbeiten und so beschließt sie, für einige Wochen zum Lake District zu fahren, ein Ort, mit dem sie gute Erinnerungen verknüpft und der sie inspirieren soll.
Aufgrund ihrer Kündigung knapp bei Kasse beschließt sie, ihre Wohnung während dieser Kreativphase zu vermieten.
Ausgerechnet Kieran OSullivan, der Bad Boy des Tennis, hat ihre Wohnung für diesen Zeitraum gemietet. Blöd nur, dass es dann mit dem Lake District nicht klappt und sie sich, mangels anderer Möglichkeiten, die Wohnung mit ihm teilen muss. Konflikte sind somit vorprogrammiert.
Sowohl Flora als auch Kieran, trotz seinem anfänglichen Stargehabe, waren mir von Anfang an sehr sympathisch. Der Schlagabtausch zwischen den beiden zu Beginn und die Art miteinander zu scherzen, haben mich oft zum Schmunzeln gebracht.
Ich fand es schön zu sehen, wie sich Kieran Flora gegenüber langsam geöffnet und ihr sein wahres Ich gezeigt hat. Und wie er durch sie wieder begonnen hat, an sich selbst zu glauben.
Durch den flüssigen Schreibstil der Autorin war ich sofort in der Geschichte drin und habe sie in einem Rutsch durchgelesen. Sie gewährt uns einen Blick hinter die Kulissen des Profisports und zeigt uns auch die Schattenseiten der Popularität.
Sie zeigt auch, was alles möglich ist, wenn die richtigen Leute hinter einem stehen, daß man den Glauben an seinen Fähigkeiten nicht verlieren soll und wie wichtig es ist, eine gute Freundin zur Seite zu haben, wenn alles den Bach runterzugehen scheint.
Es ist eine emotionale Geschichte, die mich sehr berührt hat, so dass ich am Ende sogar ein paar Tränen verdrücken musste.