Tod zur Teetied von Manuela Sanne
Den Leser erwartet wieder ein spannender, turbulenter und humorvoller Cosy- Crime und führt mich an die Nordsee. Das Cover mit Blick auf die grünen Wiesen und den Leuchtturm wirkt idyllisch, doch dem ist nicht immer so... Die Autorin und unsere Protagonisten sind mir vertraut, so fühlt es sich wie ein Wiedersehen an.
Im Mittelpunkt unserer Geschichte stehen wieder die Mitglieder des Strickzirkels. Das sind Sefa, Edith, Gunda, Rita, Derk und als neues Mitglied Ines Grote. Gemeinsam treffen sie sich regelmäßig im Wollstuuv zum Austausch.
Nach einer turbulenten Betriebsversammlung bricht der Immobilienunternehmer Büsing tot zusammen. Doch was wie ein Infarkt aussieht, entpuppt sich bald als heimtückischer Giftmord. Die junge Kollegin Sarah gerät unter Verdacht. Unser Strickzirkel diskutiert heftig und will die Ermittlungen unterstützen.
Denn Derks Tochter Pauline übernimmt bald wieder die Ermittlungen. Sefas Beobachtungsgabe ist auch wieder bemerkenswert. Ihre Treffsicherheit, wenn es um Zwischentöne geht, ist legendär.
Aber auch Derk ist als ehemaliger Kommissar im Ermittlermodus. Es gibt einiges, was nicht zusammenpasst. Der Strickzirkel mischt sich immer wieder ein und Pauline ist auf ihren Vater sauer. Gleichzeitig muss sie akzeptieren dass die Hinweise sie auf eine neue Spur führen...
Geschickt vermag die Autorin das Leben unserer kleinen Gesellschaft anschaulich zu schildern. Ich hatte schnell das Gefühl in Mitten des Geschehens zu sein.
Kommt mit und lernt den Strickzirkel und ihre mutigen Mitglieder kennen. Denn sie tauchen in ein kompliziertes Geflecht aus Familie, Verrat und Schuld. Werden sie den Täter entlarven können?