Toll
"Tod zur Teetied" von Manuela Sanne ist schon der 2. Fall für den Strickzirkel aus der "Wollstuuv" (so einen Laden hätte ich in meiner Nähe auch sehr gerne¿)Sefa und natürlich der Rest des Strickzirkels treten wieder in Aktion, als der cholerische Chef eines ostfriesischen Immobilienunternehmens plötzlich an seinem Arbeitsplatz stirbt. Was zunächst wie ein Herzinfarkt aussieht, entpuppt sich als Giftmord: Sein Teegebäck war vergiftet.Zwischen Tee, Gebäck und Stricknadeln sammeln die Hobbydetektive Hinweise und stehen dabei rege im Austausch mit Derks Tochter, die wieder offiziell ermittelt. Ruhig und beharrlich kommen sie der Wahrheit Schritt für Schritt näher und das ist einfach herrlich mitzuverfolgen.Sefa ist für mich einfach das Herz des Krimis. Warmherzig, klug und mit einer beneidenswerten inneren Ruhe ausgestattet. Ganz ehrlich: Wenn ich im Alter nur ansatzweise so sein darf wie sie, habe ich vieles richtig gemacht. Ihre Liebe zum Stricken ist nicht nur Hobby, sondern Ausdruck von Gemeinschaft, und damit bin ich sofort emotional angedockt. Jeder, der meinen Account kennt, weiß: Stricken ist meine zweite große Leidenschaft.Aber die anderen Charakteren sind natürlich nicht zu vergessen, die das Ganze einfach komplettieren und ich freue mich, dass sich Derk und Sefa näher kommen. Ich hatte eine spannende und humorvolle Lesezeit in Ostfrieland, die hoffentlich bald fortgeführt wird¿Fazit:"Tod zur Teetied" ist für mich eine klare Empfehlung für alle, die Cosy-Krimis mögen, gern Zeit mit starken Figuren verbringen und sich beim Lesen ein bisschen fühlen wollen, als hätten sie selbst eine Tasse Tee in der Hand und ein Strickzeug auf dem Schoß.Und dann sind da natürlich noch die Schafe Gerti, Flocke und Plüsch. Ich sage es, wie es ist: Ich hätte sie auch gerne in meinem Garten stehen. ¿