Eine großartige Fortsetzung. Genauso wild und unterhaltsam wie Band 1.
SecUnit ist noch immer auf Preservation Station, an der Seite von Dr. Mensah, um sie vor den Nachwirkungen des GrayCris-Vorfalls zu beschützen. Da Dr. Mensah offiziell ihr Vormund ist, hat SecUnit allerdings auch viel mit deren Familie zu tun, was wohl die größere Herausforderung ist, denn selbst Menschen von Preservation können sich schwer damit tun, einen Killerbot in der Familie zu akzeptieren.Ganz besonders gilt das für Dr. Mensahs jugendliche Tochter, Amena, deren Verehrer SecUnit ganz besonders gut im Blick behält.Dass gerade Amena diejenige ist, die zusammen mit SecUnit während einer Forschungsreise entführt wird, gefällt SecUnit schon ganz grundsätzlich nicht. Als sie dann aber noch feststellt, dass es sich bei dem Entführungsschiff um Fifo handelt und sie keinen Kontakt zu ihm aufnehmen kann, ist sie regelrecht verunsichert.Mein EindruckEs hat einen Monat gedauert, bis ich dazu gekommen bin, Band 2 der Killerbot-Reihe zu lesen und ich muss sagen, mir hat der trockene Humor, der häufig mit einer ordentlichen Portion Sarkasmus und Beschimpfungen zum Frustabbau versetzt ist, wirklich gefehlt. Ich liebe den Schreibstil dieser Reihe immer noch. Dass man alles aus der Perspektive der SecUnit erlebt, die schimpft und schmollt und kein Blatt vor den Mund nimmt, ist schon wirklich genial.In diesem Band hat mir besonders gut gefallen, welche Entwicklungen die SecUnit charakterlich macht und dass auch dargestellt wird, welche Auswirkungen sie auf lange Sicht auf die Individuen in ihrer Umgebung hat.Im Gegensatz zum ersten Band, der Aufgrund von SecUnits Reise, in verschiedene Abschnitte eingeteilt ist, besteht der zweite Band aus einer durchgängig erzählten Geschichte, die von Anfang bis Ende wahnsinnig spannend ist.Mein FazitEine großartige Fortsetzung. Genauso wild und unterhaltsam wie Band 1.