Ein Psychothriller, wie aus dem wahren Leben
Mit "39 Grad" hat der Autor Quentin Peck den 2. Teil seiner "Johannsen-Dilogie verfasst, die seinen Vorgänger "Minus 22 Grad" fortsetzt. Auch wenn beide Psychothriller unabhängig voneinander gelesen werden können, hängen sie thematisch zusammen, und es erhöht den Reiz.Die Hauptprotagonisten, Kriminalkommissar Lukas Johannsen und Profilerin Berit Pernstein, jagen einen hochintelligenten, psychopathischen Serienmörder, der seine brutal gefolterten und erbarmungslos getöteten Opfer mit rätselhaften Zahlen auf ihrer Haut zurücklässt.Er sieht sich als Künstler und spielt mit den Ermittlern ein perverses Duell, das zunehmend persönlicher wird.Die durchgehend atemberaubende Spannung erzeugt eine perfide, düstere Stimmung, die förmlich zum weiterlesen zwingt.Beinahe bis zum spektakulären Schluss bleiben der Täter und seine Motivation im Dunkeln des Geschehens. Ergreifende und berührende Szenarien sowie fiese Cliffhanger treiben die Handlung unerbittlich voran.Der Schreibstil besticht durch kurze, angenehm lesbare Kapitel, ein packendes Tempo mit hoher Emotionalität und Authentizität, geprägt von wahren Mitgefühl mit den Figuren, bis zum bitteren Ende.Ich habe teilweise unter Tränen mitgelitten, so hat mich die Handlung gefesselt, bei diesem herausragenden Psychothriller, der für mich den reinsten Lesegenuss bot, und mich prächtig unterhalten hat.5 hochverdiente Sterne und eine vorzügliche Leseempfehlung für alle Thriller-Liebhaber, denen eine spannende Lektüre am Herzen liegt!