Die Grundidee fand ich eigentlich noch ganz spannend - eine Polizistin wird von heute auf morgen in den Ruhestand versetzt und erstreitet sich, noch einen letzten Fall, einen cold case, bearbeiten zu dürfen. Sie weiß auch sofort, woran sie arbeiten will:vor einem Jahr ist eine junge Asylbewerberin, eine Russin, tot aufgefunden worden. Der Fall wurde als Selbstmord abgetan, aber Hulda ist sich sicher: da steckt mehr dahinter...Im Alleingang ackert sie sich also durch, tritt diversen Leuten auf die Füße und wird dabei auch immer wieder von ihrer Vergangenheit eingeholt.Das ist alles zwar teilweise sehr an den Haaren herbeigezogen, aber trotzdem hinreichend interessant. Mit dem Ende konnte ich mich dann gar nicht anfreunden.Und mit dem Gedanken daran, dass in diesem Fall der 1. Teil eigentlich am Ende der Geschichte steht und die beiden anderen Bände davor spielen bin ich im Moment auch nicht ganz glücklich - ob ich daher weiter in Island weilen werde, weiß ich noch nicht. Zumindest nicht in absehbarer Zeit...