Das einzig schöne hier ist der Farbschnitt.
Sarah leidet an Monophobie. Die Angst, alleine zu sein. Bevor ihre Tochter Ruby eine Woche mit ihrer Klasse wegfährt, trennt sie sich von ihrem Freund. Sie ist also ganz allein in ihrem Zuhause.Oder vielleicht doch nicht?Denn plötzlich geschehen merkwürdige Dinge um sie herum.Ich kann es einfach nicht lassen:Schon im Vorhinein weiß ich, dass mich das Buch wieder nur aufregen wird, aber trotzdem kann ich auch nicht vorbeigehen und es NICHT lesen. ¿¿¿¿¿Aber nach diesem Teil hier werde ich es definitiv gut sein lassen.Zuerst einmal verstehe ich überhaupt nicht, wie ein Vater jedes Mal darüber schreiben kann, wie Kindern Gewalt angetan wird. Die ersten 30 Seiten waren eine Katastrophe. Als Mutter blutet da einem das Herz. Ich kann es leider gar nicht nachvollziehen als Elternteil solche Sachen zu schreiben.Waren die früheren Fitzek-Bücher auch so? Da muss ich demnächst mal ins Bücherregal schauen und nachrecherchieren. Wenn das nicht so war, würde ich mir auch für die Zukunft wünschen dieses Thema wegzulassen.Das Buch liest sich schnell. Spannung war zwar da, allerdings kam ich aus dem Augenrollen nicht mehr heraus. Oft dachte ich mir, was ich hier eigentlich für einen Stuss las. Und noch schlimmer: wie kann man so etwas schreiben?Vieles ergab für mich so gar keinen Sinn.Zum einen wäre da Rubys Reaktion auf ihre Mutter. Da gibt es meiner Meinung nach keinen Grund böse auf sie zu sein. Ob ein Teenager wirklich grundlos grantig auf jemanden sein kann, kann ich nicht beurteilen.Und dann reicht es natürlich nicht, dass ihr Vater sie mit ihrem kleinen Bruder alleine gelassen hat. Nein, denn am Ende muss man auch hier noch eine Schippe draufsetzen. Wobei zwei kleine Kinder einzusperren ja schon grausam genug ist.Total gestört hat mich auch, dass Situationen ständig abrupt endeten. Ich hatte das Gefühl der Autor selbst wusste sie nicht mehr weiterzuführen bzw hatte schlicht und einfach keine Lust dazu, musste jedoch Spannungsmomente einbauen.Ja und der Titel? Kann man nehmen, die Auflösung am Ende verrät, dass es natürlich passt, nichtsdestotrotz wäre "der Aufpasser" passender gewesen. ¿