»Es sind diese Details, die diesen Roman so intensiv machen und es ist diese vorwärtsdrängende Sprache Lewandowskis mit ihren Wiederholungen und dringlichen Bildern. Sie entwickelt einen eigenen Sog. [ ] Am Ende dieser Lektüre sind wir erschüttert, nicht auf diese kurze, erregte Weise, die nichts ändert, sondern profund. «Bettina Steiner, Die Presse, 28. März 2026 Bettina Steiner, Die Presse
»Son Lewandowski hat einen wirklich exzellenten Roman über Turnen, Machtmissbrauch und unsere Gesellschaft geschrieben. Man sollte ihn lesen, egal, wie beklemmend und bedrückend diese Lektüre auch sein mag. «Antonia Leise, nd Extra, 17. März 20276 Antonia Leise, nd
»In Lewandowskis protokollarischen Reigen, in dem der Roman sich erzählerisch voranbewegt, spürt man, wie die Sätze stilistisch die Bewegungsmuster und Übungen nachspielen, von denen hier berichtet wird, wie stark die Abläufe, die Wiederholungsqual des Turnens in die Sprache der Erzählerin eingedrungen ist und so den Roman unter eine intensive, bisweilen überanstrengte Spannung setzt. «David Hugendick, Die Zeit, 12. März 2026 David Hugendick, Die Zeit
»Son Lewandowskis Debüt ist kein Sportroman im klassischen Sinn, sondern eine literarische Analyse von Macht, Körperpolitik und Anpassungsdruck. Routinen bringt dazu, genau hinzusehen nicht nur auf den Schwebebalken, sondern auf die Strukturen, die darunter tragen. Oder eben nicht. «Sophia Zessnik, taz, 27. Februar 2026 Sophia Zessnik, taz
»Son Lewandowski formuliert ganz wunderbare, kurze Sätze. Wenige Worte nur, die einen Raum für Vorstellungen darüber öffnen, wie es im Inneren dieses hermetischen Systems Kinderhochleistungssport aussieht. Wenige Worte, die kennt man die Leidensgeschichten von Turnerinnen aus der eigenen journalistischen Arbeit so verblüffend treffen, dass man geneigt ist, Namen von Turnerinnen, zum Beispiel Betroffene aus dem aktuellen Fall massiven Machtmissbrauchs am Stuttgarter Bundesstützpunkt, am Rand der Buchseite zu notieren. «Sandra Schmidt, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25. Februar 2026 Sandra Schmidt, FAZ
»Lewandowskis Stoff ist so ungewöhnlich, die erzählerische Form so wagemutig, dass man sich trotzdem nur dem Staunen überlassen kann, über diese große literarische Kür. «Marie Schmidt, Süddeutsche Zeitung, 23. Februar 2026 Marie Schmidt, Süddeutsche Zeitung
»Son Lewandowskis Debüt Die Routinen erzählt leichtfüßig und zugleich schonungslos von strukturellem Missbrauch im Kunstturnen. [ ] Lewandowski zeichnet ein ambivalentes Bild der Turnerinnen, deren Erfolgshunger auch aus eigenem Antrieb entsteht. Sie beschreibt die positiven Seiten des Sports, das Fallenlassen in die Konzentration, die berauschende Wirkung einer perfekten Kür. [ ] Die Wortmächtigkeit vermittelt einen so lebhaften Eindruck, dass man sich fast wundert, dass die Autorin selbst nie bei Olympischen Spielen angetreten ist. «Sophia Coper, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 06. Februar 2026 Sophia Coper, FAZ
» Die Routinen ist auch deshalb ein grandioser Roman, weil er Fragen stellt, die über das Dokumentarische weit hinausgehen. Mit ihrer insistierenden, hochpräzisen Sprache vermisst Son Lewandowski die Masse zwischen Nähe und Distanz. «Paul Jandl, Neue Zürcher Zeitung, 22. Januar 2026 Paul Jandl, NZZ
»Die Autorin entwirft eine Poetik der Wiederholung, Konkretion und Zumutung, der man sich nur schwer entzieht. Faszinierend verschwimmen Gewalt und Zartheit, Grobheit und Präzision. «Marie-Luise Goldmann, Die Welt, 21. Januar 2026 Marie-Luise Goldmann, Die Welt
»Es ist sehr poetisch, ganz bildreich oft und mit überraschenden Sprachbildern für [ ] diese körperlichen Vorgänge. «Deutschlandfunk Kultur, 16. Januar 2026 Deutschlandfunk Kultur
»Lewandowski platziert oft schmucklose Sätze, die gerade durch ihre Schmucklosigkeit mit Wucht treffen. [ ] So ergibt sich ein fragmentarisches Mosaik aus Stimmen und Eindrücken, das danach ruft, aufgeführt zu werden, eine Bühne zu bekommen, gesprochen zu werden. «Lotte Löhausen, Stadtrevue, Februar 2026 Lotte Löhausen, Stadtrevue
»Es ist ein Buch, das literarisch eine Menge wagt und gewinnt. «Cornelia Geißler, Berliner Zeitung am Wochenende, 31. Januar/01. Februar 2026 Cornelia Geißler, Berliner Zeitung am Wochenende
»Der Roman ist bitter, aber was er uns über unsere Zeit zu erzählen hat, ist wichtig. Und es gilt weit über die Welt des Kunstturnens und des Leistungssports hinaus. «Maria Wiesner, Fridtjof Küchemann, FAZ Bücher-Podcast, 25. Januar 2026 Maria Wiesner, FAZ Bücher-Podcast
»Sie findet [eine Kunstsprache und Leichtigkeit], die eine große Wertschätzung für das Turnen an sich enthält. [ ] [Ich würde] auf keinen Fall die Wirkung, von so einer Literatur wie dieser [ ] für eine Gesellschaft, gerade nach #metoo, [unterschätzen]. «Miriam Zeh, 3sat Kulturzeit, 22. Januar 2026 Miriam Zeh, 3sat Kulturzeit
»[Die Stärke dieses Buchs ist] die besonders poetische Sprache, die die LeserInnen in verschiedene Turnhallen der Welt trägt und die Brutalität dieser Sportart nahebringt, so dass es allein beim Lesen wehtut. «Sofie Czilwik, Rbb radio 3, 21. Januar 2026 Sofie Czilwik, Rbb Radio 3