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Ein sagenhaftes Roman-Highlight, das unter die Haut geht!
Schaurig, unterhaltsam und etwas abgedreht: so könnte man
'Der Vogelgott' in wenigen Worten beschreiben. Doch auch
das Wort 'genial' schwirrt einem während der
hochspannenden Lektüre regelmäßig im Kopf herum, denn
Susanne Röckel hat mit dieser düsteren, und zugleich
unheimlich einnehmenden, Erzählung wortwörtlich 'den Vogel
abgeschossen'. Elegant kombiniert sie Figuren, Zeiten,
Orte und unterschiedliche Mythen miteinander und entführt
ihre LeserInnen in ein dunkles Märchen, das einen nicht
mehr loszulassen scheint. Mit ihrer kraftvollen und
bildstarken Sprache schafft sie eine unglaublich
interessante Atmosphäre, die ein einzigartiges
Leseerlebnis beschert. Unbedingt zugreifen!
Ganz zufällig stoßen die Mitglieder der Familie Weyde nach
und nach auf den geheimnisvollen Mythos eines Vogelgottes.
Schnell schon können sie der Faszination der Geschichten
rund um diese Tiergottheit nicht mehr widerstehen. Auf der
Suche nach dem Ursprung der Sagen stoßen die Weydes auf
einige Geheimnisse, die besser im Vorborgenen geblieben
werden - und schnell wird aus einem Mythos die harte
Realität...
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Hier hat eine große Erzählerin aus einer grimmigen Geschichte einen grandiosen Roman gemacht. Die Mitglieder einer wissenschaftlich orientierten Familie werden durch eine zufällige Entdeckung auf einem Kirchenbild in den schwer durchschaubaren Mythos eines Vogelgottes hineingezogen - mit einem Sog, dem sie so wenig widerstehen können wie der Leser dieser Geschichte. Spätestens als sich herausstellt, dass dieser Mythos eben nicht nur ein Mythos ist. Es ist eine sagenhafte, aber elende Gegend dieser Erde, wo die Verehrer des Vogelgotts leben, die ihm allerdings weniger ergeben als vielmehr ausgeliefert zu sein scheinen. In diesem unwiderstehlichen Roman entpuppt sich eine geheime Welt als die unsere, in der die Natur ihre Freundschaft aufkündigt und wir ihrer Aggression und Düsternis gegenüberstehen. Das ist nicht die übliche Jung und Jung Literatur, werden manche denken. Beim Lesen und vor allem Weiterlesen fragt man sich, warum man das Buch nicht aus der Hand legen kann, zumal hier nicht mit altertümlichen Spannungselementen gearbeitet wird.