"Das Haus der Geschichten" von Thomas Franke handelt von dem jungen Berliner Romanautor Marvin Heider. Da er mit seinen Romanen noch keinen Erfolg hat, sucht nach einem Job und wird Gehilfe des alten Buchhändlers Rasmus Salomo Eichendorff. Er hilft ihm, sein Antiquariat aufzuräumen und entdeckt fasziniert, dass Rasmus nicht nur alte Bücher verkauft, sondern auch eine besondere Dienstleistung anbietet. Im Keller der Buchhandlung hat er nämlich eine "narratorische Apotheke", eine Sammlung von Geschichten, die er Menschen in besonderen Lebenssituationen anbietet. Diese Geschichten sind originell, teils skurril und meist mit fantastischen Elementen. Marvin erhält durch die Begegnungen und die Geschichten nicht nur neue Einblicke über Gott und die Welt, sondern lernt auch Linnea, die Enkelin von Rasmus kennen. Mir hat das Buch gut gefallen, auch wenn ich nicht mit allen Geschichten etwas anfangen konnte. Die Grundidee, Menschen Geschichten als Heilmittel zu erzählen, finde ich sehr interessant. Besonders finde ich auch das Cover des Buches mit den vielen Büchern und dem Fenster nach draußen.