
Seit der Geburt ihrer entzückenden Tochter hat seine bildschöne Frau sich stark zu ihrem Nachteil verändert. Ingeborg ist unleidlich und vergnügungssüchtig, und die Betreuung der kleinen Bettina überlässt sie gänzlich dem Kinderfräulein. Erhart von Werritz kann das gar nicht fassen. Wie ist es möglich, dass er sich mit dieser Frau einst glücklich wähnte? Treue und Liebe, bis dass der Tod sie scheidet, hat er am Traualtar gelobt. Nun ist der Traum von einem gemeinsamen Lebensglück zerronnen. Eine Scheidung kommt für Erhart nicht infrage, denn er will dem Kind nicht die Mutter nehmen. Und so leben die beiden fortan ihr eigenes Leben, während sie den äußeren Schein wahren. Doch als ein schreckliches Unglück geschieht, fällt ihr stillschweigendes Arrangement wie ein Kartenhaus zusammen . . .
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