
Inhaltsverzeichnis
Aus: portalkunstgeschichte. de, Lennart Petersen, 29. 04. 2010
[ ] Abschließend kann also zusammengefasst werden, dass mit Miriam Brunners Buch »Manga« eine kompakte, kritische und perspektivenreiche Einführung in das Thema japanische Bilderkultur vorliegt, die zu einer intensiveren Auseinandersetzung mit dem Phänomen »Manga« einlädt. Die leichten Defizite in der Struktur der Ausführungen lassen sich aufgrund der ansonsten klaren, verständlichen Sprache und der differenzierten Darstellung ohne größere Probleme verschmerzen, sodass das Buch insgesamt durchaus empfehlenswert ist.
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Aus: ekz-Informationsdienst, Roland Schwarz, IN 2010/24
Die als Dozentin in der Erwachsenenbildung tätige Autorin, die 2009 über Manga promovierte, legt hier eine sicher aus der Dissertation schöpfende Abhandlung zum selben Thema vor. Bereits die Einführung ist informativ und kenntnisreich, in den in kurze Abschnitte unterteilten Hauptkapiteln gibt Brunner einen theoretischen und historischen Abriss, geht auf Formen und Genres ein und beleuchtet Szene und Marktgeschehen. Es gelingt ihr, wesentliche Aspekte abzudecken, sie bietet viele Hintergrundinformationen, nennt exemplarisch Namen alles jedoch sehr komprimiert und ohne viel illustratorisches Beiwerk. Auch wenn Vieles nur angerissen wird, bleibt doch ein gehaltvolles, verständlich geschriebenes Sekundärwerk (nützlich auch der abschließende " Serviceteil" mit Glossar, umfangreichem Literaturverzeichnis und Registern), das neben Bänden, die das Thema mitbehandeln (insbesondere A. C. Knigge, BA 9/04, A. Platthaus, BA 12/08, " Comics, Mangas, Graphic Novels" , BA 10/09) sowie dem bilderreichen Titel " Manga" (BA 1/07) empfohlen wird. (2)
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