Astrid Lindgren (1907 - 2002) hat so unvergessliche Figuren wie Pippi Langstrumpf oder Michel aus Lönneberga geschaffen. Sie wurde u. a. mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet.
Ilon Wikland, 1930 in Estland geboren, studierte Kunst in Stockholm und London und arbeitete als freie Illustratorin. Ab 1954 illustrierte sie insgesamt mehr als 30 Bücher von Astrid Lindgren.
Anna-Liese Kornitzky (*1909; 2000) war eine deutsche Übersetzerin schwedisch- und englischsprachiger Literatur. Sie wurde vor allem durch ihre Übersetzungen von 20 Astrid-Lindgren-Büchern bekannt.
Manfred Steffen war einer der erfolgreichsten deutschen Hörspiel- und Synchronsprecher, ausgezeichnet u. a. mit dem Preis der Deutschen Schallplattenhkritik. Er starb 2009 im Alter von 92 Jahren.
Renate Pichler-Grimm (1937-2019) geboren in Deutsch-Krone, Westpommern (heute: Walcz), absolvierte bei Eva Fiebig in Hamburg ihre Schauspielausbildung. Sie war viele Jahren als Synchronsprecherin und Schauspielerin tätig, vor allem in Hamburg. Außerdem arbeitete sie als Synchronregisseurin und -autorin und wirkte in zahlreichen Hörspielen mit, unter anderem bei " Die drei ? ? ? " .
Alexandra Doerk wuchs in Hamburg auf und trat nach der Schule in Musicals und Theaterstücken auf. Seit zehn Jahren ist sie als Teil des Comedy-Duos Bo Doerek nicht nur in Hamburg erfolgreich. Sie ist aber auch weiterhin bisweilen als Hörspiel- oder Synchronsprecherin aktiv.
Heidi Schaffrath ist seit Jahren eine feste Größe in der Hamburger Synchronszene. 1968 spielte sie im Kinofilm " Layout" und 1975 in " Der letzte Schrei" von Robert van Ackeren. Ein Jahr später war sie an der Seite von Claus Wilcke in " Halt die Luft an alter Gauner - Der Stockfisch und das Stinktier" zu sehen. Neben Romy Schneider wirkte sie in " Gruppenbild mit Dame" (1977) mit. Im Fernsehen war sie in den Hamburger Serien " Kümo Henriette" und " Hamburg Transit" zu sehen.
Lutz Schnell, geboren 1960 in Verden/Aller, spielte schon als Kind im Jungen Theater Hamburg (heute: Ernst-Deutsch-Theater). Es folgten Rollen am Hamburger Thalia-Theater, bis er von 1977 bis 1979 das Hamburger-Schauspiel-Studio unter der Leitung von Hildburg Freese besuchte. Danach folgte die Ausbildung an der Schauspielschule Hedi Höpfner (1979-80). 1981 war er im Kinofilm " Das Boot" als Dufte zu sehen. Es folgte ein Jahr am Stadttheater Lübeck und Rollen in vielen Fernsehserien wie " Eigener Herd ist Goldes Wert" , " Soko 5113" und " Die Männer von K3" . Seit 1969 arbeitet er im Synchronstudio. Auch als Synchronautor und -regisseur (seit 1987) war er an vielen Synchronisationen beteiligt. Seine Stimme leiht er seit 1972 auch in vielen Hörspielen diversen Figuren, wobei Tim von " Tim und Struppi" die bekannteste ist.
Michael Weckler, geboren 1942, absolvierte von 1961 bis 1963 eine Schauspielausbildung in Hamburg und hatte von 1961 bis 1974 zahlreiche Engagements an mehreren Hamburger Theatern, z. B. dem Ohnsorg Theater, Ernst Deutsch Theater oder dem Deutschen Schauspielhaus Hamburg. Als Sprecher wirkte er bei zahlreichen Produktionen mit, des öfteren auch unter dem Pseudonym Jens Kersten. Seit 1981 ist Weckler freischaffender Schauspieler, Synchronautor- und Sprecher sowie Regisseur in Hamburg.