Herr Bauer erzählt Geschichten aus seinen 2 unterschiedlichen Arbeitsbereichen. Einmal dem des Bestatters und das andere ist sein Social Media Leben.
Der Bereich Social Media ist mir manchmal zu langatmig und zu wiederholend. Wie sehr es ihn überrascht und wie bescheiden er doch bleiben will. Fast minutiös.
Sein Arbeitsplatz im Unternehmen seines Vaters dagegen ist interessant manchmal aber auch ganz schön harte Kost. Er beschreibt natürlich nicht blutrünstig, horrormäßig, sondern gemäßigt und sachlich. Aber mit etwas Fantasie ist man halt doch mittendrin dabei. Und wenn er dann erzählt, wie er im Bauhaus seine Materialien zusammenkauft, wirds einem schon anders: Kabelbinder, Draht (um den Mund zuzunähen), Besenstil (um einen abgetrennten Kopf mit dem Rückgrat wieder zu verbinden), Styropor und Kraftband, um vor allem Unfallopfer wieder herzustellen oder im Fachjargon zu rekonstruieren.
Für Außenstehende sicherlich leicht gruselig doch für ihn das normalste der Welt. Schließlich ist er in dem Unternehmen groß geworden und seine Eltern haben alles locker gesehen, wenn er interessiert war und sich in die Arbeitsräume reingeschlichen hat.
Die Arbeit fasziniert ihn so sehr, dass er bereits mit 15 die Schule beendet und eine Einbalsamiererlehre macht, um endlich richtig mitarbeiten zu können. Als Weihnachtsgeschenk wünschte er sich dann eine spezielle Einbalsamierflüssigkeit.
Gleichzeitig fängt er an Videos in den sozialen Medien über seine Arbeit zu posten und die schlagen ein wie nichts.
Unerklärt bleibt, wieso das Unternehmen Burger heißt aber die Familie Bauer.
Der Sprecher liest gut vor. Die unterschiedlichen Personen kann man anhand der Aussprache gut auseinanderhalten