Habt ihr euch schon mal gefragt, wie es für Schneewittchen nach ihrer Hochzeit weiterging? War die Prinzessin wirklich glücklich bis ans Ende ihrer Tage, dass sie den Prinzen bekommen hatte? Nein? Tom und Stefan haben sich da mal ein paar Gedanken für euch gemacht und herausgekommen ist wie immer eine spannende, humorvolle und trotzdem ernsthaft fesselnde Geschichte mit dem besonderen Orgel-Charme.
Schneewittchen hat also ihren Prinzen und damit ein ganzes Königreich bekommen. Aber nicht jeder ist über den Ausgang dieses Märchens so glücklich wie gedacht. Denn die Königin macht Jagd auf die Märchenwesen, ihr Ziel ist die ihnen innewohnende Magie. Die letzte Hoffnung der freien Märchengestalten liegt bei Tristan und seiner Truppe zusammengewürfelter Verlierer.
Für die meisten wird die letzte Märchenstunde schon etwas her sein, nur dunkel sind die Erinnerungen an das tapfere Schneiderlein, Rotkäppchen und all die anderen düsteren Figuren aus der altdeutschen Märchenstube. Dank dem Autorenteam und ihrer wie immer sehr engagierten Recherchearbeit werden diese Erinnerungen nun wieder wachgerufen. Diese Geschichte liest sich wie eine oft ziemlich erwachsene Easteregg-Jagd mit ganz vielen Aha-Momenten.
Dabei schaffen sie es, die verschiedensten landestypischen Märchen miteinander zu verknüpfen, ohne dass es zusammengestückelt wirkt oder die Spannung dabei verloren geht. Heraus kommt ein einmaliges, originelles, wenn auch heimeliges Fantasy-Märchenepos.