Eine originelle, poetische Geschichte mit einer ungewöhnlichen Liebesgeschichte, starken Figuren und einem tollen Spannungsaufbau
Our Infinite Fates ist definitiv anders als alles, was ich bisher gelesen habe. Die Idee dahinter ist unglaublich kreativ und hebt sich von vielen anderen Romantasy-Geschichten ab.Besonders begeistert hat mich das Erzähltempo. Ständig tauchen neue Fragen auf - und davon gibt es wirklich viele. Aber anstatt einen ewig im Dunkeln tappen zu lassen, streut Laura Steven immer wieder kleine Antworten ein. Genau so viel, dass die Spannung erhalten bleibt, ohne dass Frust aufkommt. Ich wollte einfach immer weiterlesen.Auch die beiden Hauptfiguren mochte ich sehr. Man könnte wahrscheinlich behaupten, dass das hier eine der toxischsten Liebesgeschichten überhaupt ist - und trotzdem ergibt sie innerhalb der Geschichte vollkommen Sinn. Gerade dadurch wirkt sie intensiv, tragisch und gleichzeitig wunderschön.Besonders gefallen hat mir außerdem der lyrische Schreibstil. Das Buch liest sich stellenweise fast poetisch und schafft eine ganz besondere Atmosphäre.Der eigentliche Plot konnte mich zwar nicht ganz so sehr überzeugen wie die Figuren oder die Idee dahinter, trotzdem wurden am Ende alle offenen Fragen schlüssig beantwortet - und genau das hat für mich einen sehr runden Abschluss geschaffen.Fazit: Eine originelle, poetische Geschichte mit einer ungewöhnlichen Liebesgeschichte, starken Figuren und einem Spannungsaufbau, der mich bis zum Ende gefesselt hat.