Nach vielen Krimis und Thrillern hatte ich mal wieder Lust auf etwas Fantasy. Da mich "Bücher über Bücher" interessieren, fiel meine Wahl auf die DilogieEin leicht verständlicher Schreibstil machte es mir einfach mich in die magische Welt der Londoner Buchhändler einzutauchen. Neben vielen magischen Elementen und Figuren gibt es auch einige Obskuritäten zu entdecken. Ein bisschen erinnerte mich das Buch an Steam Punk, wieso kann ich gar nicht so genau sagen. Vielleicht ist es die Verschmelzung der neuen Welt mit der alten Welt. Oder die Tatsache, dass einer der Buchhändler einen ausgeprägten modischen Geschmack hat und immer wieder mit aufwendiger Garderobe daher kommt. Neben den ganzen magischen Begebenheiten geht es in diesem Buch aber auch um Selbstzweifel und Selbstfindung, denn die junge Susan macht sich auf die Suche nach ihren eigenen Wurzeln , ihrem Vater und gerät dabei nichtsahnend hinein in eine magische Gesellschaft. Nichts ist wie es scheint, und alles ist anders als bisher . Das Buch ist spannend und unterhaltsam. Auch wenn das typische Gut gegen Böse hier eine zentrale Rolle spielt, kommen witzige Dialoge nicht zu kurz. Dennoch hätte ich mir etwas mehr Tiefgang , sowohl bei der Gestaltung der Charaktere, als auch bei der Handlung gewünscht. Ich konnte das Buch in einem weg lesen, es gab keinerlei anspruchsvolle Verknüpfung der Handlungen oder Ebenen, was das ganze Konstrukt dann doch sehr seicht wirken lies. Dennoch eine nette Abwechslung für Zwischendurch. Im Genre gibt es jedoch um Längen bessere Reihen.