Lena ist ein impulsives Kitakind, das sich flink eine Meinung bildet und dann auch daran festhält. Momentan findet Lena die Sonne nervig - ganz im Gegensatz zu den meisten Menschen in ihrer Umgebung... Ihr ist heiß, das Eis schmilzt zu schnell, Eincremen gegen Sonnenrand ist nervig und das ihr kleiner Bruder anderer Meinung ist, macht die Sache nicht besser. Dann aber erzählt Mama von einer totalen Sonnenfinsternis demnächst und das klingt auch in Lenas Ohren ziemlich spannend.5 Minuten ohne Sonne - super ! Ihre Eltern haben spezielle Brillen gekauft, damit man auch in die Sonne gucken kann(sonst verboten!) und alle treffen sich im Garten. Lena hat sich ein eigenes Versteck im hintersten Gartengebüch gesucht und dann beginnt tatsächlich sich der Mond vor die Sonne zu schieben und sie verschwindet allmählich. Ein bisschen unheimlich wird Lena da schon, die Vögel zwitschern nicht mehr, ein kühler Wind kommt auf und es ist Nacht, ovwohl es Tag ist.Blöd, das Lena so alleine hier hinten sitzt, aber da schiebt sich der Mond langsam weiter, die ersten Sonnenstrahlen wecken sozusagen die Welt, die Vögel zwitschern wieder und Lenas Nasenspitze kribbelt.Es wird wärmer und dann strahlt die Sonne wieder vom Himmel und Lena ist so froh! Es ist doch gut, das es die Sonne gibt, hat sie beschlossen! Ihr Bruder staunt, aber man kann seine Meinung ja auch ändern, nicht wahr ? :-)
Lucia Zamolas lebhaft gezeichnete Illustrationen zeigen uns eine klassische Vierer-Familie in städtischer Umgebung, deren Kinder typischen Alltag leben, bis die Sonnenfinsternis ihnen ein besonderes Naturereignis liefert.