Götter, uff... Mafed, die 2.
Melanie Vogltanz und Jenny Wood - diese beiden Ladies schreiben an der "Kemet"-Reihe und auch wenn man nicht komplett firm ist, was das alte Ägypten und seinen Götter-Kosmos betrifft, ist die Leserschaft schnell mitten im Geschehen. Eigentlich ist Mafed, der Totengott/Kater, quasi auf der Flucht, als er in der Nähe von Las Vegas die (heftige) Gegenwart von Seth, dem mächtigen Chaosgott verspürt und diesem lieber seine Aufwartung machen will. Seth allerdings will von seiner alten Rolle nichts mehr wissen, hat aber gleichzeitig soo viele Probleme an der Backe, das er eventuell doch auf die Hilfe Mafeds angewiesen ist. Mannomann: diese zwei Typen (deren vorherige Schicksale man in "Totenfluch" und "Road to Ombos" nachlesen kann), sollten besser nicht versuchen zu interagieren - zuviel steht zwischen ihnen und im Infos rausgeben sowie sich verständlich + ohne Missverständnisse unterhalten, sind sie defintiv ungeeignet. Dabei könnte es durchaus mit ihnen klappen, wenn sie nicht soviele Altlasten mit sich herumschleppen würden... Stattdessen gibt es zwei Tote, Seth alias Chaos verprellt alles und jeden und hält sich konsequent nicht an Vorgaben und Mafed hat New York definitiv noch nicht hinter sich gelassen - nur geografisch- klar. Und während die Polizei von Las Vegas ermittelt, geht nach und nach alles den Bach runter... Wieder sehr unterhaltsam verfasst und prinzipiell auch ohne Götterwissen verständlich(s.Glossar), hatte ich diesen Roman superschnell durch und bin gespannt auf den nächsten Teil!