Benedict Bridgerton will von den Heiratsplänen seiner Mutter nichts wissen, bis ihn auf einem Maskenball der Schlag trifft. Sophie ist die uneheliche Tochter eines Earls und ihre Stiefmutter sieht in ihr nach dem Tod ihres Vaters nicht mehr als eine Dienstmagd. Die Verbindung zwischen ihr und Benedict kann unter keinem guten Stern stehen, doch als sie den Ball verlässt und Benedict mit nichts als einem Handschuh zurück lässt, ist dieser fest entschlossen die Dame in Silber wiederzufinden.
Meine Gedanken:
Ich kann gar nicht anders, als die Geschichte von der ersten bis zu letzten Seite zu lieben. Wären es nicht die Cinderella-Vibes, die diese Geschichte mit sich bringt, dann die pure Anziehungskraft zwischen Sophie und Benedict. Langeweile? Fehlanzeige. Dafür fiebert man von Anfang an mit, hofft, dass alles ein gutes Ende nimmt, lacht, schmachtet und versinkt zwischen den Seiten.
Die Handlung ist wahnsinnig unterhaltsam und auch die Gefühle kamen hier so gut rüber, dass man sie beinahe mit den Händen greifen konnte. Obwohl der Roman eher auf die ruhigen und leichten Momente setzt (ausgenommen der Szenen, in denen die Anziehung zwischen Benedict und Sophie rasant ansteigt) gab es vor allem am Schluss eine Stelle, bei der man vor Spannung gar nicht aufhören konnte (oder wollte) weiterzulesen/hören.
Neben der Liebesgeschichte waren auch die Szenen mit der Bridgerton-Familie und den Ausschnitten aus Lady Whistledowns Journal ein Highlight für mich, da sie der Geschichte etwas unverwechselbar leichtes gegeben haben. Die ganze Dynamik, die Konversationen und Kabbeleien waren so lebhaft, das man das Gefühl hatte, mit den Charakteren an einem Tisch zu sitzen.
Viel zu schnell war es vorüber und ich wollte diese Welt nicht loslassen. Benedict und Sophie sind das Paar der Bridgerton-Reihe, das deutlich macht, dass Liebe immer eine Weg findet. Kitschig, ja, aber genau deswegen perfekt fürs Herz.