Spannender Krimi in der Elbmarsch mit einem unerwarteten Ende!
Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn waren mir beide schon ab dem ersten Band der Elbmarsch-Krimis als Ermittlerduo sehr sympathisch. Und diese große Stärke wird auch im aktuellen Band "Düstergrab" ausgespielt. Haverkorn ist eigentlich zur Cold Case Unit nach Kiel gewechselt und arbeitet nicht mehr direkt mit Frida Paulsen zusammen. In der Handlung wird er aber als Vermittlungsbeamter eingesetzt und kann so wieder zusammen mit Frida Paulsen ermitteln. Auch wenn man die vorherigen Bände nicht kennt und damit auch die Vorgeschichte der beiden Ermittler, kann man das Buch gut lesen und lernt auch mehr über das Leben von Paulsen und Haverkorn kennen. Ich kann es aber jedem nur empfehlen, der die Reihe bisher nicht kennt, beim ersten Band anzufangen. Es lohnt sich! Der Fall, in dem ermittelt wird, ist aus meiner Sicht sehr spannend und gut durchdacht. Es gibt in der Handlung viele unerwartete Wendungen und Änderungen in der Handlung. Hierdurch wird die Spannung hochgehalten und man liest gerne weiter. Während der Handlung entwickeln sich auch zwei Fälle, die parallel verlaufen und die einen an das Buch fesseln. Hinzu kommt die atmosphärisch dichte Beschreibung der Landschaft und der Geschichte, sodass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen und es am liebsten an einem Stück durchlesen möchte. Die Auflösung der Fälle kam für mich als Leser eher unerwartet. Genauso soll es aber aus meiner Sicht in einem guten Krimi sein: spannend bis zuletzt und nicht durchschaubar, wie am Ende die Lösung des Falls aussieht. Ich bin schon gespannt, wie es mit der Ermittlerin Frida Paulsen und der Reihe weitergeht. "Düstergrab" ist aber auf jeden Fall eine Leseempfehlung!